Archiv für März 2013

Endlich Farbe in der Bunten Liga

Nachdem aus Mangel an frei zugänglichen Rasen- oder Kunstrasenplätzen bisher ja BrascheBraun die dominierende Farbe der Bunten Liga war, kommt jetzt GrünerTischGrün ins Spiel. Zwei Spiele wurden aufgrund von Nichtantreten des jeweiligen Gegners nämlich mit 3:0 gewertet:
Fleur – Lok 3:0
Horst : Crackschwalben 3:0

Unklar ist noch, ob eines der Teams in die Berufung geht. Die neue Tabelle:
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Tabelle und Spielberichte

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***Liga-Dino schlägt Liga-Neuling***
Hintergründe, Fakten, Intimes
Leipziger52-BSG Toredo HBK 10:0 (1:0)

Zum Auftakt der Rückrunde stellte sich Punkt 12:00 Uhr der Liga-Frischling, die Ball-Schieber-Gemeinde Torpedo HBK, der Liga-Antiquität L52. Nicht ganz uneigennützig hatten sich die Torpedos bereit erklärt, den Spieltag zu organisieren und hatten die HBK-Arena schmuck hergerichtet. In Höhe des Spielertunnels wurde eine VIP-Tribüne in Form dreier Holzklappstühle erichtet, sollte doch zum Abendspiel der Tulpen die scheidende Königin Beatrix samt Entourage erscheinen.
Zusätzlich hatten geschickte Torpedohände eine Art Trojanisches Pferd gezimmert, in der Hoffnung, die Leipziger würden das Teil als Ehrerbietung anerkennen und in ihren Strafraum wuchten, wo dann darin verborgene Angreifer rauspringen und für Torgefahr sorgen könnten…Bei genaueren Betrachtung durch einen mit der grischischischen Mütologi vertrauten Leipziger, entpuppte sich das Gebilde jedoch als die original Anzeigentafel aus dem Berner Wankdorf Stadion von 1954 ! Geiles Teil – wirklich -Foto folgt…Da ausserdem bestes Fritz-Walter-Wetter herrschte, konnte es losgehen.

Beide Teams starteten mit dem klassischen 3-2-1 System, Tannenbaum gegen Tannenbaum also, wobei die Torpedos anfangs wohl noch etwas Lametta über den Augen hatten. Fast jeder mühsam erkämpfte Ball landete prompt wieder bei den Leipzigern, die zu ihren vielen hochkarätigen Torchancen geradezu eingeladen wurden. Der beste Torpedo stand jedoch eindeutig zwischen den Pfosten und es bedurfte schon eines Gewaltschusses aus kürzester Distanz, um den Keeper zu bezwingen.
Mit zunehmender Spieldauer befreiten sich die Torpedos aus dem Leipziger Würgegriff und starteten einige vielversprechende Entlastungsangriffe, ohne jedoch das gegnerische Tor ernsthaft zu gefährden. Die Leipziger verloren ihrerseits auch etwas die Ordnung und so entstand ein munteres Hin und Her ohne das bis zum Halbzeitpfiff noch ein Tor fiel.

In Hälfte zwei gelang den L52 mit einem Kunstschuss aus spitzestem Winkel frühzeitig das 2:0 und auch recht bald das 3:0. Hier waren dann sowohl der Anzeigentafelmann als auch die Torpedos an ihre Grenzen gekommen. Hut ab jedoch vor der weiterhin läuferisch und kämpferisch engagierten Leistung der Torpedos, die immer wieder angriffen und so natürlich Lücken im unteren Geäst des Tannenbaums entstehen ließen. Wenn auch die Abwehr der Torpedos gegen Ende des Spiels wirklich wie ein Weihnachtsbaum im März aussah – reichlich zerfleddert nämlich – hatte hingegen die Abwehr der L52 bis um Schluss immer wieder Mühe, die auf den Ehrentreffer drängenden Angreifer in Schach zu halten.
Mit etwas mehr Schussglück, was die L52 in Halbzeit zwei reichlich hatten, wäre der verdiente Ehrentreffer auch möglich gewesen. So endete das überaus faire Match um einige Tore zu hoch 10:0 für L52.

Die Torpedos wissen jetzt wo der Hammer hängt und die Bunte Liga, das sie ein verlässlichles neues Mitglied mit guten Jungens und Spaß am Fußball dazu gewonnen hat.

Danke für die Organisation und den geilen Kick an die Torpedos !

Willi52

Tabelle 2. Spieltag

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Lok – Nilles 0:9
Knappe Niederlage für die Lok, Meisterschaft in weiter Ferne!

Im ersten Spiel des Blockspieltages fielen 10 Tore, im zweiten 9 und im dritten 8. Soviel für die Statistik.
Das Topspiel des Tages, angesetzt um 13:30 bei herrlichstem saarländischem Wetter (einige behaupten sie hätten die Sonne gesehen) sollte einen unerwarteten Verlauf nehmen. Die Lok hatte wie immer mit 8 Leuten geplant, erschienen waren dann noch fünf, einer mehr als selbst die größten Optimisten sich erhofft hatten.
Das Spiel begann mit erheblichem Druck von Seiten der nillesschen Kicker, die Lok hielt stand, musste sich jedoch erst finden. Kaum hatte sie sich gefunden hieß es eins zu Null für Nilles. Die vereinzelte kraftvolle Gegenwehr wurde von den Altherren auf der Ehrentribüne mit der abgewehrten Invasion der Schweinebucht gleichgesetzt, ein fragwürdiger Vergleich, hatte doch der Fussball der Nilleser zu diesem Zeitpunkt, im Gegensatz zu später, sein imperialistisches Wesen noch nicht ganz ausgebildet. Nilles hatte die B52s noch nicht ausgepackt und auch die laut Völkerrecht von 1961 notwendige 72-Stundenfrist, ab der ein Staat oder auch Fussballverein(LokLebach-Statuten Abschnitt 1-1-59) sich souverän erklären kann und offiziell Waffenhilfe erhalten darf war noch nicht verstrichen. Die fremde Hilfe des großen Bruders hatten die Kicker aus der Blumenstrasse auch beim besten Willen nicht nötig, eher wohl die Lok die wie schon seit Jahren an Nachschubschwierigkeiten litt. Bei der nächsten Sitzung des Lokschen Zentralkomittees steht diese Thematik übrigens einmal mehr auf der Tagesordnung. Noch in der ersten Halbzeit fielen das 2:0 und das 3:0. Mit souveränem selbstbestimmtem Spiel wurden die Löcher in der Lok-Formation genutzt um das Runde ins Eckige zu tragen. Trotz allem eine verdächtige Ruhe in den Reihen der Lok, es schien als wären so manche störende Stimmen verstummt und der vom Ergebnis unabhängige Spaß am Spiel sei in ihre Reihen zurückgekehrt.
Die zweite Halbzeit beginnt. Ermuntert von dem 0:0 welches da an der Anzeigentafel prangt, schöpft die Lok neuen Mut, dumm nur, dass Nilles ebenso irgendwo heimlich Kraft geschöpft hatte und die von nun an angewendete Spielweise langsam dann doch die zuvor von den geschichtskundigen Ehrentribünlern angedeuteten, imperialistischen Züge annahm. Diese waren jedoch inzwischen verschwunden, zurück blieb die Hoffnung, eine verwöhnte 80er Jahre-Generation auf dem Spielfeld, sowie ein Flugblatt von den Grünen.
Entsprechend verlief das Spiel der Lok. Voller Hoffnung, doch etwas verwöhnt und das mit dem Verhindern der Bomben (auf das eigene Tor)…naja…. seis drum. Zurück zum Fußball: Nilles spielte munter weiter (zack bumm 4,5,6,7,8,9 dadaaaaaaaa) und auch die Lok, sieht man von den Löchern in ihrer Formation ab, kam zum ein oder anderen Schuss aufs Tor. Leider hatte sich im nillesschen Tor eine Mauer als Torwart verkleidet und so prallte jeder noch so schöne Schuss oder Spielzug an dieser ab. Und der Wahrheit zu Liebe muss auch noch gesagt werden, dass der Kommentar eines unbekannten Spielers „hätten wir alle getroffen wärs unentschieden ausgegangen“ hinkt, da es laut offizieller Zählung nur 8 Schüsse der Lok waren. Nilles hatte einen wunderschönen Fußball mit individueller und kollektiver Klasse abgeliefert und trotz 9:0 waren auch die Spieler der Lok nach dem Spiel zufrieden, da es Spaß gemacht hat und die übliche lokinterne Schreierei auf dem Platz aufgrund wundersamer, rational dennoch erklärbarer (LOK Interna) Umstände nicht stattfand. Nach 60 Minuten zeigte die Anzeigetafel 0:0, man genehmigte sich noch das ein oder andere Beckers und harrte noch ein wenig dem Piss der da herniederfiel um sich die Gegner der Zukunft anzusehen.
Auf ein Neues in zwei Wochen. Lok o muerte!

Gez.
Presseabteilung LOK

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Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer…

Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass dieses alte Sprichwort stimmt, dann ist er gestern erbracht worden. Nicht nur eine, sondern ganze acht Schwalben (gut eigentlich sieben und eine Aushilfsschwalbe) waren angetreten… Und wo war er der Sommer?? Nix wars, es gab so ne Mischung aus Fritz-Walter Wetter und Schlammcatchen, wobei für letzteres die leicht bekleideten Catcherinnen gefehlt haben. Wetter war also mies, kommen wir zum Spiel. Schweres Geläuf, zwei technisch starke Mannschaften, wobei der Titelverteidiger etwas besser mit den Rahmenbedingungen klar kam und durch zwei Tore des Jungvaters mit 2:0 in die Halbzeit ging. Die Pause fiel kurz aus (abgefrorene Gliedmaßen sind einfach nicht sexy) und nach der Halbzeit legten die Soccas los wie die Feuerwehr. 3:0, 4:0. Der sich unter dem Regenschirm des Exilsocceraners aufhaltende Hüsse wollte schon abbrechen – wie gesagt, abgefrorene Gliedmaßen und so, da kamen die Schwalben durch einen strammen 60m Strahl direkt vom Anstoßpunkt wieder ins Spiel. 4:1. Die Männer vom Eck hatten Lunte gerochen, vergaßen in ihrer Offensiveuphorie aber leider das Verteidigen (erschwerend hinzu kam, dass der Torwart nach dem Konsum von geschätzten 8 Liter Bier – es war bereits sein viertes Spiel – andauernd austreten musste, was die Hintermannschaft in Konfusion stürzte.) Die Junioren nutzen das eiskalt aus und schwupps stands 9:1. Aber nicht lange: technisch versiert tanzten sich die Schwalben durch die Abwehrreihen und schon stand es 9:4 und der Capitano der Soccas machte seinem Unmut Luft (Selbstversuch: wer sich in seine Stimmung versetzen möchte: einfach drei Kilo rohes Fleisch zum Frühstück essen (als Vegetarier) und dann mit nem Sportwagen auf der Landstraße hinter einer holländischen Wohnmobilkolonne herfahren). Es folgte der Aufreger der Spiels ;-) eine (Achtung Wortspiel) EckSCHWALBE im Strafraum – hab mir die Wiederholung angeguckt, war nichts ;-) – mit nichtgegebenem Elfmeter, weil: „Wenn du nicht in den Dreck fällst, war es auch kein Foul“ (Originalzitat). Dann schossen die Soccas noch zwei Tore und ein schönes, faires Spiel bei richtig, richtig schlechtem Wetter endete mit 11:4 für die Soccas.

Sonntag ist Blockspieltag

Sonntag, 17. März, BLOCKSPIELTAG

12:00 Uhr: Leipziger 52 – BSG Torpedo HBK 10:0
13:30 Uhr: Nilles – Lok Lebach 9:0
14:30 Uhr: Fleur de Balle – edwin van der saar 7:1
15:30 Uhr: Horst – Roter Stern 3:5
16:30 Uhr: Soccas – Eckschwalben / Hühner / Pferde 11:4

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Protokoll vom 28.02.2013

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1)
BSG Torpedo HBK ist dabei!

2)
Nächster Blockspieltag: Sonntag, 17. März, organisiert von BSG Torpedo HBK
Folgende Partien stehen schon fest:

12:30 Uhr: Leipziger 52 – BSG Torpedo HBK
13:30 Uhr: Nilles – Lok Lebach
14:30 Uhr: Fleur de Balle – Ede
15:30 Uhr: Horst – Roter Stern
16:30 Uhr: Soccas – Eck – Schwalben / Hühner / Pferde

3)
der übernächste Blockspieltag ist am Sonntag, 21. April, organisiert von Nilles
Folgende Partien stehen schon fest:

12:30 Uhr: Leipziger 52 – Lok Lebach
13:30 Uhr: Roter Stern – BSG Torpedo HBK
14:30 Uhr: Horst – Ede
15:30 Uhr: Fleur de Balle – Nilles
16:30 Uhr: Socca Juniors – Karate Klub

4)
Nochmal erinnern, dass alle Mannschaften, die noch gar nicht oder nur teilweise gezahlt haben, den Ligabeitrag (70 Euro) am Blockspieltag 17. März mitzubringen haben. DANKE!

5)
Sonntag ist ab 14:30 Uhr BUNTES BOLZEN.

6)
Sonntag ist erstes öffentliches Probetraining für Christian Labbinho.


Viele Grüße

der Stammtisch, Jörg, Carles Puyol von Fleur & maurice