Archiv für Juni 2012

14.06. Stammtisch
20:03 Uhr Gasthaus Bingert

16.06. Liga Pokal Turnier @ Waldhaus Saarbrücken
Beginn: 11:55 Uhr
Ende: 18:47 Uhr

Roter Stern – Socca Juniros 0:15

Eckschwalben – Lok Lebach 1:2
Spielbericht Rundgeier gg. Lebacher Partybus

Bei nahezu optimalem Wetter (nicht zu heiss, nicht zu kalt, nicht zu trocken, nicht zu nass, nicht zu mittelmäßig) trafen die Eckschwalben und die LOK aufeinander.
Zur Ausgangssituation der LOK: das Spiel wurde bei Mannschaftsstärke von 6 Spielern zugesagt, inkl. Aushilfen sollten es plötzlich 8 sein, schlussendlich trat man mit 9 Leuten an. Unglaublich, ansonsten dreht sich die Spirale genau andersherum. Die Wehrmutstropfen bestanden lediglich darin, dass TW gago Aua am Finger hatte und ins Feld musste sowie Rück’n’Stück joggend auf dem Hinweg schauen musste, ob sein Knöchel hielt, was er versprach. Vorweg: beide machten ihre Sache hervorragend (gago und Rück’n’Stück’s Knöchel – er selbst, naja. Zudem auch Max, der als kleinster Mann logischerweise ins Tor musste und dann freiwillig nicht nur 2 Halbzeiten drin blieb, sondern auch alles hielt, was aufs Tor kam). Aber auch kein Wunder: Knöchel sind dafür gedacht und gago tat vor dem Spiel kund, dass er am Vatertag im „Zuge“ einer Vaterschaftstag-Saarland-Tour per Auto als alter Bawü’ler zum ersten Mal in Lebach war! Man weiß zwar noch nicht, was bescheuerter ist: zum zweiten Mal zur LOK gewechselt zu sein ohne jemals zuvor in der genauen geographischen Mitte des Saarlandes gewesen zu sein, überhaupt dahin zu fahren, eine Tour per Auto oder mein Wortspiel, aber als gutes Omen konnte es ja trotzdem gelten.

Da der Schreiberling dieser Zeilen Lokomotivist ist, kann er über die Voraussetzungen der Eckis nicht viel sagen, außer dass es so aussah, als ob sie die beste Mannschaft ever zusammen hatten ;-)

Das Spiel war gerade wenige Sekunden zuvor angepfiffen, Manunho (die alte TW-Prostituierte) versuchte noch gago in seinem braunen Shirt einer Mannschaft zuzuordnen (die Farbabsprache war nicht bis zu ihm durchgedrungen), da spielten Pete und Joma einen 3- oder 4-fachen Doppelpass über die linke Seite, woraufhin Pete in den langen Ecken verwandelte. Manunho wusste immer noch nicht wer gago ist, hatte in dieser Situation aber trotz kurzfristiger Konzentration auf Pete keine Chance.
Die LOK spielte daraufhin cool weiter, die Eckschwalben wirkten irritiert. Mitte der ersten Halbzeit kamen sie jedoch besser ins Spiel. Kurioserweise rückte die LOK ständig auf, spielte Steilpässe ins nichts und lief trotz Führung in einige Konter. „Ihr seid hinten ja total offen“ (O-Ton Hüsse bei einer wohlverdienten Pause auf der Bank). Kurz vor der Pause netzte Frangi (LOK-Aushilfe) unter diesem Druck ins eigene Netz zum Ausgleich ein. Kuriose Szene in Halbzeit 1: Zweikampf im LOK-16er, Pass (No-LOK-Pass) in die Gasse, uneindeutige, vereinzelte Foul- und Nee-war-nix-Rufe, der Stürmer spielt den Angriff zu Ende und Manu aus, Tor, Diskussion, zählt nicht.

In der Pausenbesprechung der LOK führte ein Missverständnis den Sieg herbei: Da während der ersten Halbzeit der ersten Halbzeit die LOK defensiv sehr sicher stand, schlug ein Spieler vor, dass man personell und taktisch einfach wieder genau so anfängt. Ein Spieler glaubte jedoch er meine den Spielverlauf. Und so schoss dieser Tölpel erneut nach wenigen Sekunden ein Tor für die LOK. Kurioserweise nahm er dabei dem eben noch vorschlagenden Spieler den Ball vom Fuß, worüber der sich zuerst ärgerte, sich dann aber doch über das Tor freuen konnte.
Eigentlich wiederholte sich insgesamt der Spielverlauf, da es wieder eine unheimliche Druckphase der Eckis gab, die LOK nur gelegentlich kontern konnte – was sie sehr unsauber tat – und gegen Ende das defensive Bollwerk wieder stand. Wobei: nach einigen Möglichkeiten kann sicher der Autor in der Schlussphase an keine einzige Chance der Rundgeier mehr erinnern.
Und so gibt die LOK die rote Laterne an die Uschis weiter bzw. zurück, hat im Partybus mal wieder etwas zu feiern und nimmt folgende Erkenntnisse mit nach Lebach: wohl zum ersten Mal die besprochenen Dinge der Halbzeitpause umgesetzt, defensivtaktisch stark und viel konsequenter als sonst gespielt und: dumm kickt gut! :-D
Nur das Offensivspiel lahmte etwas, aber gg. den „Eck-Kreisel“ bestehend aus Ede, Hüsse und dem Rest (von dem ich die Namen nicht so gut kenn) muss ein Mittelfeldspieler ja auch halb Verteidiger sein.

Und gerade deswegen ist der Sieg nicht unverdient, wenn aufgrund der Spielanteile ein unentschieden auch ok gewesen wäre. Dazu hätten die Schwalben aber etwas mehr Präzision und missverständlichere Anweisungen gebraucht.
Spannendes, aber nicht immer fußballerisch (jedoch taktisch) hochklassiges Spiel, das trotz Einsatz auf beiden Seiten fair verlief.
WAS SAGSTE JETZT, LEDER-USCHI!?
;-)

Aufstellung LOK Lebach:

Max – Tobi, Haká, Joma – gago, Rück’n’Stück – Pete

Joker: Jens, Frangi