Archiv für Mai 2012

Die Eckschwalben auf Tour in Altstadt

Fazit:
3 Niederlagen
19:4 Tore
67 Bier
4 x Pommes rot-weiß
1 Muskelfaserriss
Koan Titel

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2. Bunte Liga Boule-Turnier

jetzt am Samstag auf dem Place-Max-Ophüls.
Start 14.30 Uhr, Modus wird vor Ort besprochen.
Dress und Drink Code: French

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Blockspieltag in Kirkel

1.Socca Juniors……..47:8…..18
2.Leipziger 52………22:17….14
3.Eckschwalben………21:23….13
4.Horst…………….17:14….12
5.JSG Kirkel………..23:18…..9
6.Fleur de Bierre……21:28…..9
7.Flunkyball………..13:21…..9
8.Roter Stern……….23:28…..8
9.Ede van der Saar…..12:14…..6
10.KFK Meier………..18:27…..4
11.Uschi Glas Go…….14:29…..4
12.Lok Lebach……….23:28…..3

13:30 Crackschwalben : JSG Kirkel
14:45 Flunkyball : KFK Meier ?????
16:00 Fleur – Partybus aus Lebach 7:3
17:00 Horst : Leipziger 52 2:2
„Spielbericht“
Horst – Leipziger 2:2

Was gesagt werden muss …

Nach dem Abpfiff winkte Grass-Willi sofort ab.
„Den Spielbericht schreibe ich diesmal nicht. Nee! Ich bin echt sauer!“

Selbst 250 Gramm Lachgummi, die er sich daraufhin am Spielfeldrand von zärtlicher Frauenhand einführen ließ konnten ihn weder umstimmen noch seine Laune aufhellen. Grass-Willis Miene blieb grass-säuerlich. Grass-Willi hatte fertig.

Aus Rücksichtnahme auf die sportpolitischen Verhältnisse in der BuLi, und noch mehr auf die Gefühle des Gegners, sollen Grass-Willis Spielanalysen hier nicht näher der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Seine Einschätzungen, laut geäußert, hätten ihm wahrscheinlich die Nominierung für den BuLi-Grimme-Preis gekostet.

Die ist aber nun auch so in Frage gestellt; nur Schönwetterberichte ergeben keinen Grimme und Horst ist nun mal auch nicht irgendein Gegner.

Der Schönwetterschreiber gab also die Verantwortung für die lyrische Nachlese des qualvollen Leipziger Kicks am Samstag in Kirkel weiter an den Verfasser dieser holprigen Zeilen.

Der sitzt nun haareraufend an seinem ungeordneten Schreibtisch, pfeift sich bewusstseinserweiternde Mittelchen aller Formen und Farben ein, starrt auf den schwarzen Peter, und fragt sich was gesagt werden müsste zu dem fußballähnlichen Getue zwischen Horst und Leipziger.

Horst im 5-1-1 gegen Leipzig im 2-1-4 System.
Horst mit zwei Kontern und zwei Toren,
die Leipziger in Handballmanier fast schon um den Kreis,
aber ohne Herz, Verstand und Biss
und mit ebenso zwei Törchen.

Zwei Elfmeter – das war neu in der Buli –
zweimal eiskalt humorlos eingenetzt,
weiterhin keine größeren Schlägereien,
keine Messer in den Hosentaschen,
niemand blieb sterbend auf dem schönen Kirkeler Feld zurück.

Und das wars.

Mehr muss nicht gesagt werden.

Manche Spiele haben einfach nicht das Potential,
dass sich hernach jemand
schreibend für Stockholm qualifizieren könnte.

Und das müde 2:2 zwischen Horst und den Leipzigern
reichte nicht mal für den Grimme-Preis.

Von daher „gut-gegrummelt“, Grass-Willi!
18:00 Edwin van der Saar – Uschis 2:3

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Sonntag, 06.05.2012

16 Uhr Fleur – Soccer Juniors 1:10
18 Uhr KFK – Leipziger 52 2:3

Spielbericht zum Jahrhundertspiel
Man muss nicht Graf Zahl heissen, um mit Blick auf die letzten Ergebnisse der beiden Teams, die Kräfteverhältnisse dieses Evergreens zu deuten, hatten doch die Leipziger jüngst Eckdingens relativ ungefährdet 3:0 geschlagen, gegen die wo die Karateklubmitglieder beim 3:7 die Schwarze-Gürtel-Prüfung im Torereinlassen erfolgreich absolvierten.
Entsprechend zäh verliefen verständlicherweise im Vorfeld die Rekrutierungsversuche des KFK-Head-Quaters für dieses Himmelfahrtskommando. Auch zur Verwunderung der Leipziger meierte es dann Punkt 18:00 Uhr am Sonntag doch recht zahlreich auf dem Battlefield der HBK, denn bis auf einen Torwart (..der gemeine Meier wirft sich anscheinend nicht gern in den Schmutz…) waren alle Cracks des KFK mit seltsam entschlossenem Blick an Start. Aus dem Fundus ihrer Weltklassetorhüter liehen die Leipziger dem KFK noch einen selbigen und los gings vor 2 1/2 Zuschauerinnen.

Beide Teams stellten einen Mann mehr auf und traten sich mit einem 3-3-1 entgegen, womit der KFK von Anfang besser zurecht kam. Den Leipzigern, die Weite der sächsischen Tundra gewöhnt, fehlte für ihren gefürchteten Zombiekreisel der Platz, was den Meieranten hingegen mit ihren technisch starken Spielern zu gefallen schien. Als sich die Leipziger Sturmspitze zwischenzeitkich verletzte, zeigte sich, dass nur ein Auswechselspieler gegen die lauf- und kampfstarken Meiers recht wenig war. So retteten sich die Leipziger mit viel Glück und einem 0:0 in die Pause.

Nach dem Wechsel wurde der weiterhin starke KFK recht bald für seinen Aufwand belohnt und kam nach scharfer Hereingabe über links aus kürzester Distanz zum Erfolg, 0:1. Die Leipziger verstärkten nun ihren Offensivdrang und kamen auch besser in´s Spiel, ohne sich jedoch entscheidend im dichten Abwehrblock des KFK durchsetzen zu können, denn in deren Dreierketten herrschte nach wie vor Ordnung wie in Omas Nähkästchen.
Ein Angriff des KFK über rechts wurde dann Mitte der zweiten Hälfte mit einem schönen, sehr sehr sehr verdeckten Distanzschuss zum 0:2 abgeschlossen und alles schien gelaufen, hatte der KFK unmitelbar danach sogar die Chance auf ein drittes Tor.

Szenenwechsel:
Wir schauen einen Zombiehorrorfilm..der Held hat gerade den letzten Zombie mit seiner Schrotflinte durchlöchert ..wendet sich von der Leiche ab und seiner Liebsten mit siegreichem Lächeln zu..der DVD-Player sagt uns aber, dass der Film noch 10 Minuten laufen muss…Looooogoooo, dass das Zombielein sich im Hintergrund geifernd erhebt und weiterspeilen will, gelle ?

Die Leipziger krempelten ihr System nun in ein 2-2-3 um und störten die Meierschen Aufbauspieler konsequent. Eingekesselt wie die 6. Armee in Stalingrad und mit sichtlich zunehmenden konditionellen Problemen, leistete sich der KFK wie aus dem Nichts plötzlich Deckungs- und Stellungsfehler, die von den Leipzigern eiskalt zu drei blitzsauberen Toren genutzt wurden, auf einmal stand es 3:2.

Not amused drängten der KFK in den letzen drei Minuten noch einmal energisch auf den Ausgleich, kam aber nur noch zu einem Pfostentreffer.

Für´s Merkheft:
1.Der Fußballgott heisst in dieser Saison definitiv nicht MEIER, denn die über weite Strecken bessere Mannschaft hat verloren.
2. Zombies IMMER den Kopf abschlagen…sollte man wissen ;-)

Danke an alle Beteiligten für das hammergeile Spiel !!

Willi52