Archiv für Oktober 2009

4. Spieltag

Sa. 07.11 14:00 äitsch bee käi Arena.
WSG vs. KFK0:8
kfk versus wsg: 8:0

alles fing recht unentspannt an. 14 schlecht gekleidete männer waren zu oberst auf
ballsicherung bedacht. doch schon bald sollten sich beide teams chancen erarbeiten.
ein phantastisch aufgelegter meier-keeper (wohl noch auf ecstasy vom vorabend)
und eine gut stehende wsg-abwehr verhinderten 29min. die erhofften netz-treffer.
nach einem eckball dachte sich thomas magnum (kfk), „mir reichts“ und pfefferte
die pille flach ins lange eck. vor freude bekam er atemaussetzer bis zu vier minuten.

halbzeit. die spielerfrauen kümmerten sich um die frisuren und tauschten backrezepte.
alles in allem eine hochexplosive stimmung.

jetzt wurde es richtig seltsam. sasch (kfk), weltmeister im „abseiling“ hatte
wohl in der halbzeit zu viel rinder-blut getrunken (eine marotte der dunkelblauen)
und hegte ernsthafte mord-absichten gegen den keeper der gegner.
zweimal verfehlte er den goalie nur knapp. dafür traf er in die maschen und es stand
nach 31,27 min. 3:0.! friendly fire fühlt sich anders an, dachte der wsg-keeper.
fire in my pants, fühlt sich genau so an, entfuhr es ihm.
heilandzack. jetzt lief es bei meiers blendend. ein tor folgte dem nächsten und schön
rausgespielt wurden sie zum guten ende auch noch.
bei wsg´s lief nüscht mehr. selbst freistehend und unbedrängt wollte das leder einfach
nicht die linie überqueren, obwohl sich das jungspund-team nie aufgab. lobenswert.
spieler des tages war laut redaktion der mängelzwerg vom kfk. 98% aller zweikämpfe
gewonnen (incl. halbzeit) und ein tor selbst gemacht. schon in halbzeit eins hätte
ein 68meter schuß an den giebel fast zum erfolg geführt.
als preis gab es 500g gehacktes (entbeint).

kolportiert wurde, daß ein großteil der spieler beim nightclubbing, mit einem dutzend
halbnackter hupfdohlen, 1,5kilo koks (schwarz), 800g nesquick und sauren apfelringen
in der szene kneipe „homo“ gesichtet wurde. seltsam genug.

mfg volka racho

S0. 08.11 16:00 hbk-bolzplatz
SPVGG Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg – LOK Lebach3:7

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Mittwoch, 4. November . 20.30 Uhr Leipziger Stadion
Leipziger 52 -Edwin van der Saar0:12
Carlos the Ex-Cat musste lange in den Annalen der Leipziger 52 blättern,
um eine noch größere Demütigung zu finden. Er fand eine. „1994!!!
Gerechtigkeitsliga! Ein 0:14!“ Welch Trost! Es war schon mal schlimmer,
und es stand damals Carlos in der Hütte, nicht Manunho, der
Fliegenfänger, der an diesem Mittwoch abend die Torhüterhandschuhe
zunächst wahrhaftig wie eine Fliegenklatsche schwang, sie hernach einmal
kurz in die Maschen drosch, um sie später Wacho Karacho um die Ohren zu
feuern.
Aber halt: Fangen wir vorne an. Die Null stand ca 52 Sekunden. Immerhin.
In der 53. Sekunde lag Manunho zum ersten Mal im Matsch und das
Spielgerät ebenso zum ersten Mal im Netz. Das 0:2 fiel auch, denn ohne
0:2 kein 0:3, logisch! Das 0:3 war äüßerst sehenswert und zeigte wie der
Hase an diesem Abend beschlossen hatte zu laufen. Manunho war diesmal
dran – auch das gab es oh Wunder – und wollte gerade das Leder fußmäßig
aus dem Gefahrenbereich vertreiben, da flog wie ein Irwisch Till aus dem
Nichts heran und warf sich aufopferungsvoll in die Flugbahn des
glitschigen runden Dings was jenes dazu bewog eine Richtungsänderung
vorzunehmen um 90 Grad mitten ins Schwarze.
Die beiden Zuschauer am Rande bescheinigten den Leipzigern ein „gar
nicht so schlechtes Spiel“, allein was hilfts, wenn vorne nichts in die
Kiste will und wenn es hinten ein ums andere Mal kracht. Klar, die Edes
hatten das Spiel jederzeit im Griff, das war auch nicht anders zu
erwarten bei dieser Truppe, die sich anschickt die Meisterschaft ohne
Punktverlust und mit 100+x Toren zu erringen. Leichtfüßig, ballgewandt,
jeder einzelne der Oranjejungs mit dem Blick zum nächstbesser stehenden
Kollegen, 100%ig effektiv im Abschluss, ein Selbstläufer sozusagen,
wobei das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch ausfiel, denn während den
Leipzigern nicht ein Schuss richtig vom Fuß ging, war jeder Schuss der
Oranjes ein Treffer. Auch Schüsse, die gar nicht als solche bezeichnet
werden dürfen. Zum Glück war da ja noch der Fliegenfänger, der bereits
erwähnte, der sich gleich zwei Gurken selbst reinklatschte mit seinen
Torwarthandschuhen, die „verflixt nochmal einfach den Scheißball nicht
festhalten wollten, auch nachdem ich dreimal zugegriffen hatte“ so der
völlig irritierte und nasstriefende Ersatzkeeper. „Also der Ball kullert
in Richtung Tor, und ich denk noch, kein Problem, und ich greif nach dem
Ding und der rutscht einfach ein Stück weiter in Richtung Torlinie, und
ich denk noch, immer noch kein Problem, greif ich halt jetzt zu, und
dann passiert der selbe Mist nochmal, und der Ball ist jetzt schon fast
auf der Linie, und ich denk, dreimal ist Bremer Recht und jetzt hab ich
ihn, und zack hab ich ihn eben nicht. Und dann denk ich nur noch.
Potzdonner! Will mich denn hier jemand verarschen oder was?“
Ja, uind das passierte eben zweimal, also flogen die Handschuhe erstmal
in die Maschen, die Drecksdinger aber auch und weiter gings ohne, was
aber auch gefährlich weh tun kann, und also fanden die Teile wieder
ihren Weg dorthin wi sie hingehören tun bevor sie dann in Richtung Wacho
Karacho flogen, weil dieser doch scherzte, es wäre wohl jetzt an der
Zeit „den Torhüter zu wechseln“, was bei Manunho gar nicht gut ankommen
wollte, woraufhin er dann den Dienst quittierte und piensend nachhause
zum Weinen fuhr und sich mit einer Flasche Johnny tröstete.
Der Berichterstatter, der zufällig der Fliegenfänger ist, entschuldigt
sich hiermit für den „Spielbericht“, der so gar nicht ein Spielbericht
ist, aber das Trostfläschchen hat da wohl seine Auswirkungen gehabt, und
gleichzeitig entschuldigt er sich für seine Humorlosigkeit und das
plötzliche Verschwinden vom Spielgeschehen, ohne dem Gegner vorher die
wohlverdiente Gratulation zukommen zu lassen (das war unbunt!), und er
entschuldigt sich bei seinen Leidensgenossen für den schlechten Tag und
er verspricht hiermit feierlich, das Eckige in Zukunft zu meiden.
manu52

Sonntag 14 Uhr HBK
LIDL vs. Fukuoka0:6

Sonntag, 01.11., 15 Uhr HBK
FC Unkraut – Socca Juniors2:7,5?
Autonomer Sportunterricht
[Wir bitten die Leser/-innen sich über die momentan laufenden Bildungsproteste ausführlich zu informieren, zum Beispiel über diese Seiten: www.unsereuni.at und www.unsereunis.de . – Mit diesem Artikel wollen wir den Aktivist/-Innen unsere Solidarität zum Ausdruck bringen. ]

Die Idee, über das Spiel in dieser ungewöhnlichen Form zu berichten, entstand zunächst aus der Feststellung, dass die Socca Juniors (Sport-)Lehrer im Kader haben und dem gegenüber der bunte Unkrauthaufen mit Studenten und Schülern gespickt ist. Ein weiterer Grund war die schlichte Tatsache, dass die erfahrenen Socca Juniors eine Lehrstunde darboten, die eines Meisters würdig ist.
Eigentlich schien es ein ganz normaler Spieltag für FCUK zu werden: das unorganisierte Gesindel trifft nach und nach ein, es wird schon mal das Bier gekostet, Musik läuft, an Warmmachen denkt niemand. Anstatt an so etwas wie eine Startaufstellung einen Gedanken zu verschwenden, wird für Biernachschub gesorgt. Also alles wie immer. Da ein Spieler wegen Verletzung nicht mitspielen kann, darf er Trainer spielen. Eine Startformation wird gefunden indem sich Freiwillige melden, die auf der Auswechselbank beginnen. Die Lehrstunde beginnt:

Lektion 1: Das Spiel fängt mit einer Hausaufgabenüberprüfung an. Es scheint, dass das FCUK- Kollektiv nicht nur die Hausaufgaben vergessen hat, sondern auch die Leistung komplett verweigert. 1:0 für Socca nach gefühlten fünf Sekunden.

Lektion 2: Erfahrung und ausgefeiltes Zusammenspiel übertrumpfen einen unorganisierten Haufen. Selbst nachdem das unkraut’sche Spiel ein wenig mehr Form annimmt und Druck nach vorne aufgebaut werden kann, ist die Lehrkraftmaschinerie nicht aufzuhalten. Alles nach der einstudierten Kombination aus Kurzpassspiel und Freilaufen verbunden mit Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. 5:0 zur Pause. Das war es wohl.

Doch es formiert sich Widerstand. Debatten und Ansprachen schöpfen neuen Mut und man will noch etwas erreichen.

Lektion 3: Wenn man sich einem starken System entgegenstellt, muss man auch schon mal eine blutige Nase einstecken. Nicht weiter schlimm, in diesem Fall keine Absicht.

Lektion 4: Auch wenn man meint den Gegner im Griff zu haben, sollte man sich vor Eigentoren hüten. Aber da sie in der Regel unbeabsichtigt passieren, wie hier, sollte man sich darauf konzentrieren daraus zu lernen.

Folgerichtig konnte Socca Juniors im Verlauf der zweiten Halbzeit noch ein Paar Treffer erzielen, aber auch sie mussten sich belehren lassen.

Lektion 1: Eine Gewaltaktion allein reicht nicht zur Überwindung der Struktur. Die Tat lässt nur das Gehäuse erzittern, während es die emotionale und lautstarke Stellungnahme zur Situation schafft, die Mitspieler zu motivieren.

Lektion 2: Ein genialer Moment kombiniert mit etwas Kreativität und auch ein kompaktes System kann ausgespielt werden. Ein kluges Zusammenspiel und eine elegante Performance im Abschluss hinterlassen staunende Gesichter beim Gegner.

Lektion 3: Einmal in die Defensive gedrängt, ist das System verwundbar. Unnachgiebiger Druck und man kann mit einem unerwarteten Angriff aus der zweiten Reihe verwerten.

Lektion 4: Aller Anfang ist schwer, aber hätten wir die Möglichkeit gehabt, das Spiel weiterzuführen, hätten uns unsere Motivation und unsere Lernbereitschaft zum Sieg verholfen. Hoffen wir zumindest .

Wollen wir doch mal mit einem analytischen Blick reflektieren, ob der autonome Sportunterricht irgendwelche Spuren im verkommenen Bewusstsein des Pöbels und des Gesocks hinterlassen hat. Dabei sind Kommentare zum Spiel eine zusätzliche Quelle unserer Ergebnisfindung.
Je nach Veranlagung und Lerninhalt kann so etwas natürlich auch eine Spur der Verwüstung hinterlassen, was auch eigentlich der momentane Zustand des Bildungssystems ist, aber der aufkeimende Wille frei zu lernen ebnet den Weg zur Verbesserung (FCUK- Anhänger: „Ich komme erst wieder wenn ihr besser seid.“). Dieser Wille ist bei uns vorhanden, also stellen wir folgendes fest:
Auch eine unhierarchische Interessengemeinschaft gewinnt mit Organisationstalent und Solidarität an Stärke und wächst über sich hinaus. Dabei gilt es die Resignation (David: „Verloren halt‚ ne.“) zu Überwinden und die Mitmenschen mitzureißen, die Tat zu ergreifen. Die Bereitschaft voneinander zu lernen, die Toleranz anderen gegenüber und das Bestreben, aus Fehlern zu lernen befähigt uns eine Bewegung zu kreieren, in der jede/-r mitwirken kann. Und auch wenn die Berichterstattung durch manipulierende Medien die Realität verfälscht (Gago: „pfffff…Was soll ich sagen…wenn ich jetzt ein Bier hätte, wär’s um einiges leichter. Meiner Meinung nach blablabla…keine gravierenden Fehler…blablabla…Hä? Was willst du überhaupt, wenn du mich nicht aussprechen lässt?! Hau ab! Du dreckiges Journalistenarschloch! Verpiss dich!“) und Meinungen zu Mutmaßungen schrumpfen und durch abhanden gekommene Positionierung glänzen (FCUK-Fan, beim Spiel abwesend: „Wir waren ziemlich schlecht, aber das lag wohl auch an Bob’s Abwesenheit, was aber nicht heißen soll, dass auch andere gut sind.“), besteht die Essenz der Mobilisierung der Mitmenschen in der Aktivierung des Wunsches zur Selbstbestimmung. Wenn auch der gemeine Bob dabei ist, wird es möglich sein, ein System umzuwälzen(FCUK –Anhängerin: „Ich komm erst wieder wenn Bob mitspielt.“). Dabei ist es auch Notwendig, das Vertrauen in etablierte Systeme in Frage zu stellen (Bob: „Wie soll ich wieder gesund werden bei solchen Nachrichten. “ – Anscheinend weckt das Gesundheitssystem keine großen Hoffnungen in ihm.). Letztendlich bleibt noch zu sagen, es reicht nicht aus etwas zu wollen, man muss auch mögen und genießen was man tut (Kash: „Ich mag Fußball.“).

Das mag zwar jetzt etwas abgehoben klingen, aber es demonstriert uns einen möglichen Ablauf eines freien Lernprozesses und hiermit beziehen wir Stellung zu den laufenden Bildungsprotesten in Österreich und zu den hoffentlich erfolgreichen aufkeimenden in Doofland und dem noch größeren Rest der Welt. Danke, dass ihr alle den Anfang gemacht habt. Nun gilt es die Flamme der Aufklärung weiter zu tragen. Eine freie Bildung ist die Grundlage für eine freie Gesellschaft. Diese Revolution des freien Geistes öffnet die Tür zur Innovation des Bewusstseins.
Wir bitten die Leser/-innen nochmals (!) sich über die momentan laufenden Proteste ausführlich zu informieren, zum Beispiel über diese Seiten: www.unsereuni.at und www.unsereunis.de .

P.S.: Das Spiel ging übrigens ungefähr 7:2 für die „Socca Juniors“ aus….

Freies Pressekollektiv „Geistesblitz“ des „Fussball Club UNKRAUT“

Sonntag 16 Uhr
Lok vs Stern 5:4

Sonntag, 25.10. um 16:00 Uhr im HBK-Sandkasten
LOK Lebach – Edwin van der Saar 3:12 (0:7)
Gewitter über HBK-Kampfbahn – Claudios Explosion sorgt für Entgleisung der LOK.

 
Nach dem ganzen Heckmeck der letzten Wochen war endlich wieder Kicken angesagt. In einem vorgezogenen Ligaspiel vom 11. Spieltag hieß der Gegner von Edwin van der Saar an diesem Tag LOK Lebach. Ein Spitzenspiel, wenn man auf die Tabelle der letzten Saison schaute. Vizemeister gegen Tabellenvierter. Champions League Teilnehmer gegen Europa League Teilnehmer. Hingegen brachte ein Blick auf die aktuelle Tabelle kaum Aufschluss über die Leistungsstärke der LOK 09/10. Schließlich hatte das Team um die beiden Topscorer Bechinhosa und Rück`n`Stück lediglich ein Spiel bestritten.
Captain Hewethal: „De locomotief is waarschijnlijk een van de beste teams in de competitie Bunten. Na al hebben ze vorig seizoen twee keer versloeg KFK. En de toezegging van Ben Diego maakt ze nog meer. Dus we zijn gewaarschuwd.“ (Ü.: „Die Lok ist wohl eines der besten Teams in der Bunten Liga. Immerhin haben sie letzte Saison zweimal den KFK geschlagen. Und die Verpflichtung von Ben Diego macht sich noch stärker. Wir sind also gewarnt.“)
 
Jedoch hatten die Jungs von der Schelde gelinde gesagt einige Probleme zu bewältigen, sodass man sich nicht wirklich mit dem Gegner beschäftigen konnte.  
Da die Partie erst am frühmorgendlichen Sonntag unter Dach und Fach gebracht wurde, glühten bis 13 Uhr die Telefondrähte im Ede-Lager. Leider konnte Interimscoach Hasselbaink nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen. Da Jana immer noch auf Hawaii weilte, stand sie schon mal nicht zur Verfügung. Desweiteren fehlte Ede-Keeper Daniel, der außerhalb des Saarlandes weilte. Verteidiger Batschgo hatte Schicht in der Nauwies. Lou, der im Spiel gegen Unkraut noch so geglänzt hatte, stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Die Spielertrainer De Ijsbeer und Hasselbaink waren immer noch verletzt. Entwarnung konnte die Presseabteilung im Fall Sebastiao vermelden. Er stand dem Trainer in diesem Spiel zur Verfügung.
 
Hasselbaink: „Mijn Herrn. Onze medewerkers dekking wordt steeds dunner. Langzaam wordt het moeilijk om een goede opleiding. Maar Godzijdank Sebastiao hier in dit spel. Hij bewees vorig seizoen met seienr doel dreiging dat hij een belangrijke speler voor ons.“ (Ü.: Meine Herrn. Unsere Personaldecke wird immer dünner. Langsam wird es schwierig ein richtiges Training aufzuziehen. Aber Gott sei Dank ist Sebastiao in diesem Spiel dabei. Er hat in der letzten Saison mit seiner Torgefährlichkeit bewiesen, dass er für uns ein unverzichtbarer Spieler ist.“)
 
Durch den Ausfall von Torhüter Daniel galt es auf dieser Position einen adäquaten Ersatz zu finden.
Da Dirk an diesem Spieltag sein vorerst letztes Spiel für die Elftal bestritt, wollte man ihm in seinem Abschiedsspiel den Wunsch erfüllen, nicht ins Tor gehen zu müssen. Daher erklärte sich Ligapresi Moritz von Oranien dazu bereit das Tor zu hüten.
 
Von Oranien: „Ik was in de e-jeugd een paar keer in de poort. De Doelman mijn broek nog fit van achter dan, natuurlijk, ga ik in het doel. Ik hou van uitdagingen zoals deze.“ (Ü.: „Ich war in der E-Jugend schon ein paarmal im Tor. Da mir die Torwarthose von damals immer noch passt, gehe ich heute natürlich ins Tor. Ich liebe Herausforderungen wie diese.“)
 
Doch auch die LOK hatte augenscheinlich einige Ausfälle zu verkraften. Rück`n`Stück fiel ebenso aus wie Verteidiger Heiko. Ben Diego hingegen schaffte es nicht pünktlich zum Anpfiff, sodass er erst nach 10 Minuten Spielzeit zur Verfügung stand. Auch im Tor hatte die LOK Probleme. So zeigte sich die Elftal damit einverstanden, dass die LOK sich fürs Tor die Unterstützung eines Spielers vom FC Unkraut holte.    
 
Nachdem sich nun beide Mannschaften um 16 Uhr in der HBK-Kampfbahn versammelt hatten, konnte das Spiel beginnen. Die erste Halbzeit ist relativ schnell erzählt. Es spielte eigentlich nur Edwin van der Saar. Schon nach 10 Minuten lagen die Holländer durch Tore von Sebastiao und Claudio mit 3:0 in Führung. Die wenigen Angriffe der LOK brachten kaum etwas ein. Moritz von Oranien im Tor der Elftal verlebte eine ganze ruhige erste Hälfte.    
Man merkte sehr deutlich, dass die Lokomotive noch nicht richtig auf Touren kam. Dazu mussten augenscheinlich zu viele Neuzugänge integriert werden. Im Verlauf der ersten Hälfte erhöhten Mathijsen, Migel de Jong und Lokje auf 7:0.
 
PAUSE.
 
In der Halbzeit gab es bei Edwin van der Saar einen Wechsel im Tor. Sebastiao, der sich in der ersten Hälfte leicht verletzte, ging ins Tor. Moritz von Oranien rückte so ins Mittelfeld.
 
Nach der Pause machte es die LOK deutlich besser als im ersten Durchgang. Eine deutliche Leistungssteigerung gepaart mit taktischen Undiszipliniertheiten von Edwin van der Saar brachte die LOK mit 7:3 ran. Danach fing sich Edwin van der Saar wieder und der überragende Claudio, sowie Hewethal und Lokje stellten das 12:3 Endergebnis her.
 
Die Zuschauer in der HBK-Kampfbahn sahen ein faires Spiel, welches in einigen Phasen mit einer Priese  (verbalen) Grätschen geführt wurde. Diese Phasen wurden jedoch im Nachhinein auf sportlich faire Weise diskutiert und sämtliche Differenzen wurden ausgeräumt.
 
Fazit:   Verdienter Sieg für Edwin van der Saar. Jedoch profitierte die Elftal sicherlich vom frühen Spieltermin in der Saison. Denn wenn LOK Lebach die Integration der vielen neuen Spieler frühzeitig gelingt, gehören sie sicherlich zu den Kandidaten für die internationalen Plätze.   
 
 
Stimmen zum Spiel:
 
 
Ben Diego (LOK Lebach)::
„Ede war heute eine Nummer zu groß für uns. Man hat gemerkt, dass sie eine eingespielte Truppe mit überragenden Einzelkönnern sind.“

 
 
Hasselbaink (Edwin van der Saar):
„Behalve voor de eerste tien minuten van de tweede helft Ik ben zeer tevreden met mijn team. Zal spreken over deze plotselinge inbraak, maar behoeften. We moeten leveren. De ongedisciplineerd gedrag van twee van onze spelers ik heb om iets te zeggen nu. Aangezien ik erstmal moet een nacht slapen over. Of er consequenties zijn, weet ik niet precies. Misschien zal ik zenden zowel een week van buitengewoon verlof. Een ex-trainer VfB heeft inderdaad gebruik gemaakt van deze drug succes.“
(Ü.: „Bis auf die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Über diesen plötzlichen Einbruch muss aber geredet werden. Den müssen wir aufarbeiten. Zu den Undiszipliniertheiten zwei unserer Spieler sage ich hier jetzt nichts. Da muss ich erstmal eine Nacht drüber schlafen. Ob es Konsequenzen geben wird weiß ich noch nicht genau. Vielleicht schicke ich beide eine Woche in Sonderurlaub. Ein Ex-VFB Trainer hat dieses Mittel ja auch erfolgreich angewandt.“)    

 
Rück`n`Stück (LOK Lebach):
„Ich hab das Spiel zwar nicht gesehen, kann aber die Kommentare von unter der Woche nur bestätigen, dass Ede keine faire Mannschaft ist. War doch total unfair, die waren viel zu gut.“

 
Hewethal (Edwin van der Saar):
            „Het team heeft gewonnen en Claudio was sterk voor twee!“
(Ü.: „Die Mannschaft hat gewonnen und Claudio war stark für zwei!“)
 

 
 
 
       
Aufstellung
 
Edwin van der Saar:
 
Moritz von Oranien – Mathijsen, van der Rosen, Hewethal – Zielinski, Sebastiao – Claudio
Joker: Migel de Jong, Lokje.
Coach: Hasselbaink
 
Tore:
1:0 Sebastiao
2:0 Claudio
3:0 Claudio
4:0 Mathijsen
5:0 Migel de Jong
6:0 Lokje
7:0 Lokje
7:1
7:2
7:3
8:3 Claudio
9:3: Hewethal
10:3 Claudio
11:3 Lokje
12:3 Claudio
text:o h. edwinvandersaar

Sonntag, 25.10. um 11.00 Uhr Hari Bo Konfekt-Ambiente
JSG Kirkel – Eckschwall-Ben 2:3
JSG Kirkel : Eckschwalben 2 : 3 ( 0 : 1 )

Am frühen Sonntag morgen ging es nach Saarbrücken zur HBK-Kampfbahn zum lange ersehnten Duell zwischen Armin mit seinen Eckschwalben und der JSG Kirkel.

Nach kurzem Aufwärmen ging es auch schon gleich los. In der Anfangsphase merkte man den sofort den gegenseitigen Respekt, der auf dem Platz herrschte.
Nach und nach war die Phase des Abtastens aber vorbei, die JSG konnte sich erste Chancen erarbeiten.

Nachdem diese aber ungenutzt blieben, kamen auch die Eckschwalben langsam aber sicher besser ins Spiel. Man merkte, dass auch die Eckschwalben Fußball spielen können, dass die Mannschaft sich schon lange kennt.

Es entwickelte sich ein munteres Spielchen auf beiden Seiten. Es ging hin und her, es war nur eine Frage der Zeit, bis eine Mannschaft den Ball im gegnerischen Tor unterbringen wird.

Aus Kirkeler Sicht leider waren es nach einer eigentlich harmlosen Situation heraus die Eckschwalben, die kurz vor Ende der ersten Halbzeit etwas glücklich durch Daniel mit 1 : 0 in Führung gehen konnten.

Und der Treffer hatte Folgen:
Spielfluss, Kontrolle, Sicherheit – alles wie weggeblasen bei Kirkel. Es gelang nichts mehr auf dem Platz, es wurde mehr gemeckert und sich gegenseitig Vorwürfe gemacht als Fußball gespielt. Glücklicherweise konnten die Eckschwalben nicht noch mehr Profit daraus schlagen, es ging mit 0 : 1 für die Eckschwalben in die Halbzeitpause.

Nach kurzer Pause ging es auch direkt weiter. Die JSG hatte sich viel vorgenommen…und nach wenigen Minuten war alles über den Haufen geworfen.
Nach einer Ecke konnte Edinho aus kurzer Distanz zum 2 : 0 einnetzen.

Und die Eckschwalben legten nach. Nach einer schönen Kombination konnte Constantin sogar auf 3 : 0 erhöhen.
Dieser Käse war gegessen, die Messe gelesen, wie auch immer man es ausdrücken mag: es dachten wohl alle in der prall gefüllten Arena.

Doch Kirkel konnte Moral beweisen. Die Eckschwalben waren nach ihrem laufintensiven Spiel etwas müde geworden und „Abwehrchef“ Armin gönnte sich eine Pause auf der Auswechselbank.
Lattenkracher von Dominik Schütz, viele Torchancen…doch wo blieb das Tor? 10 Minuten vor dem Ende musste das Glück einfach erzwungen werden:
Nach einem individuellen Fehler der Eckschwalben Hintermannschaft konnte Jonathan Zöllner mit einem platzierten Schuss auf nur noch 1 : 3 verkürzen. Hoffnung keimte auf. War das unmögliche doch noch möglich?

Und tatsächlich, Libero Christian Haak konnte 6 Minuten vor Ende der Partie den Anschluss zum 2 : 3 markieren. Die Sensation lag in der Luft. Konnte die JSG diesen einen (hochverdienten) Punkt noch holen?
Aber es sollte nicht sein, nach hart umkämpften 60 Minuten war das Spiel zu Ende, die Eckschwalben siegten angesichts der vielen vergebenen Kirkeler Chancen etwas glücklich mit
3 : 2.
Hervorzuheben sind aber die tolle Moral, die Kirkel zeigen konnten, sowie die wieder einmal sehr faire Gangart, die beide Teams an den Tag legten.

Statistik:

JSG Kirkel : Eckschwalben 2 : 3 ( 0 : 1 )

0 : 1 Daniel
0 : 2 Edinho
0 : 3 Constantin
1 : 3 Jonathan Zöllner (Jones)
2 : 3 Christian Haak

Bis zum nächsten Mal!

Martin Nikolaus, JSG Kirkel

Sonntag, 18.10., 14 Uhr HBK
Roter Stern vs. Lidl United 13:0

Samstag, 24.10., 13 Uhr HBK
HORST – Fukuoka Superstars 4:3
Spielbericht Horst – Fukuokoa Superstars: 4:3

Premiere in der Bunten Liga
Das Spiel Horst gegen Fukuoka begann furios. Wer dachte, Fukuoka wäre nach dem 0:5 gegen die Roten Sterne am Boden, hatte die Rechnung ohne den Mental-Trainer der Fukuokas gemacht. Die Superstars spielten selbstbewusst und abgeklärt und erzielten auch schnell das 0:1 aus Horst-Sicht. Danach ging es munter hin und her, nach einer Weile entwickelte Horst aber ein spielerisches Übergewicht und ging nach der Pause mit 4:2 in Führung.
Gegen den derzeitigen Ligatrend und frei nach dem Motto „Kantersiege sind uns zu langweilig“, baute Horst seinen Gegner dann auch wieder auf.
Als erstes entschied Horst nach dem einzigen Foul in einem bis dahin fairen Spiel, seine etatmäßige Nr. 1 in der 45. Minute vom Platz zu nehmen. Der Horst-Torwart hatte zuvor etwas ungestüm und ungeschickt aber sicherlich in dieser Form auch nicht beabsichtigt einen Fukuoka-Stürmer beim Herauslaufen gefoult. Wie unabhängige Zuschauer berichteten, hatte die überwiegende Mehrzahl der Fukuoka Superstars zwar lediglich auf Freistoß plädiert und keine Rote Karte gefordert. Vielleicht wäre sie angesichts der Spielsituation auch unberechtigt gewesen: Schließlich war der Torwart nicht der letzte Mann vor dem Tor. Aber sei es drum: Horst wollte einfach unnötigen Diskussionen vorbeugen und entschied sich so.
Als zweites folgte noch ein tolles Zuspiel vom Horst-Verteidiger an den frei vorm Horst-Tor stehenden Fukuoka-Stürmer in der 50. Minute: Nur noch 4:3 für Horst und das in Unterzahl.
Derartig beflügelt drehte Fukuoka in den letzten 10 Minuten des Spiels auf. Leider erwies sich der Ersatztorwart aber als Horst-Geheimwaffe und so ärgerten sich die Superstars auch nach dem Spiel darüber, dass sie dem Platzverweis zugestimmt hatten.
Als Fazit kann man festhalten: Die erste Rote Karte der Liga wurde vergeben, aber eigentlich war alles halb so schlimm und alle hatten sich am Schluss noch „lieb“: Es wurde berichtet, dass Horst- und Fukuoka-Spieler gemeinsam das 1:0 der Frankfurter Eintracht gegen den FC Bayern in einer Saarbrücker Kneipe feierten. Vielleicht war es sogar ein entspanntes Ende, weil man einen Platzverweis vorgenommen hatte. Wer weiß?
Zu diskutieren wären allerdings noch die Konsequenzen. Das hatten beide Teams in der Situation nämlich vergessen. Reicht eine Zeitstrafe, z.B. von 10 Minuten? Soll der Übeltäter bis in alle Ewigkeit im Fegefeuer schmoren? Alkoholverbot für 5 Wochen? Fragen, die beim nächsten Ligarat-Treffen zu klären wären.
Noch eins: Die Fukuoka-Torschützen waren 2x Mees und 1x Schmiddi.

Beste Grüße
Horst

3. Spieltag

Blockspieltag am 11.10.09, HBK-Kampfbahn
Ede van der Saar gegen FC Unkraut 8:1
Der Blockspieltag verlief friedlich in der ganzen Stadt. In der ganzen Stadt? Nein! Eine unbeugsame Bande von Unkraut Ultras zog sichtlich verärgert vom Spielfeld. Ein Spur der Vernichtung hinter sich ziehend hatten sie es auf die orange-farbenen Mannschaftsunterhosen in der Tasche vom Zeugwart „Brauni Streifen“ (Name von der Redaktion geändert) abgesehen. Nur ein rechtzeitiges Ablenkungsmanöver der Stadionsicherheitssonderbeauftragten, welches mit einem Kran und einer Kiste Bier durchgeführt wurde, konnte Schlimmeres verhindern. Doch was war passiert?
Eine eingehende Untersuchung gab brisante Details Preis und somit kann das Spiel gegen Ede van der Saar keineswegs unkommentiert gelassen werden, denn der Spielbericht der Oranjes verschweigt die Ursache für die Ausschreitungen. Also hören wir doch erst mal die Stellungnahme der Unkraut Ultras:
„Nun, es ist zwar hinlänglich bekannt, dass die Siegermächte Geschichte schreiben und bestimmen wie die Geschichte auszusehen hat, aber die Wahrheit kann im Informationszeitalter von heute kaum noch unterdrückt werden, auch wenn die Pläne für Web-Zensur bereits in der Schublade liegen. Die Bundeswehr führt keinen Krieg in Afghanistan? Die Terroristen wohnen auf deinem Dachboden? Klar, und Ede van der Saar ist die fairste Mannschaft der Liga…
Uns ist zu Ohren gekommen, dass die Oranjes die bescheidene Bitte unseres Teams, 2 Auswechselspieler aus den Reihen unserer Genossen vom Roten Stern zu rekrutieren, aus noch nicht mitgeteilten Gründen abgeschlagen haben. Haben sie das Recht dazu? Ja. Finden wir das in Ordnung? Nein. Wie weit soll man denn noch gehen? Spielerpässe für die Bunte Liga? Dopingkontrollen? Kameraüberwachung des Stadions? Alkoholfreies Bier?
Das Thema mit Aushilfsspielern ist ja bereits schon mal debattiert worden. Das Ergebnis? Der Ede (Ersatz-)Tormann hurt durch die halbe Liga. Beim Spiel Roter Stern gegen WSG (letzte Saison) tummelten drei(!) Aushilfsspieler durch die Reihen der Sterne. Und nach welchen Regeln läuft das? Na? Es gibt keine. Somit heißt es Bahn frei für erfolgsorientierte Kommerzvereine. Hätte FCUK mit zwei statt einem Aushilfsspieler vom letztjährigen Tabellendrittletzten das Spiel gewinnen können? 2 Stammspieler im KZ, 3 Promille Restalkohol auf dem Spielfeld. Wohl eher nicht. Nun, Angst isst die Seele auf, Ede hatte die Hosen voll. Hiermit machen wir also ausdrücklich auf den mangelnden Fairnessgeist in der Liga aufmerksam und hoffen, dass Funktionäre das Thema Fairness beim nächsten Stammtisch auf den Tisch bringen. Bis auf weiteres werden wir also „FC Bayern Oranje“ mit unseren Schmährufen aus dem A-Block beschallen, denn ihr solltet wissen, dass „Wer Unkraut jätet, wird Sturm ernten!“.

Gegen Faschismus, gegen Kapitalismus, gegen Ede van der Saar!

Gez.
Die Anti Oranje Fraktion“ KASPARI

Weder Geschäftsführung noch Spieler des FC Ukraut waren zu einem Interview bereit, da die spielerische Leistung bei der „historischen Niederlage“ einen Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte darstellte und ein Straftrainingslager in der Wüste angeordnet wurde. Ein kurzer Kommentar vom Starspieler David konnte jedoch abgerungen werden: „Ich fand das Verhalten von Ede van der Saar auch nicht gut, aber diese anarchistischen Ultras mit ihrer billigen Polemik lassen uns wie schlechte Verlierer dastehen. Und das sind wir ganz sicher nicht.“. Eine weitere Stellungnahme bekamen wir noch schließlich vom Mannschaftsschuhbindemeister Mr. Fuck: „Diese bittere Niederlage mag uns zwar in unseren Ambitionen beschnitten haben, aber Fans können sich auf uns verlassen, da wir hart an unseren Schwächen arbeiten und bekanntermaßen wächst Unkraut trotz aller Vernichtungsversuche schneller nach als Anderen lieb ist“. Er muss es wissen, also können wir gespannt auf das nächste Spiel gegen Soccer Juniors, wobei wir noch unbedingt vom Teamarzt Dr. Schlauch erfahren wollten, wie es denn nun dem Zauberfuß des Stürmers geht: „Nun ja, eine genaue Diagnose steht noch nicht fest, da muss ich mich erst mit meinem Kollegen, dem Mannschaftsapotheker Mr. Bier beraten. Die Schmerzen behandeln wir zunächst mit einem Trichter pro halbe Stunde und beobachten wie sich der Zustand bessert.“ Bis auf weiteres hoffen wir also, dass er bald wieder gesund ist und wünschen gute Genesung.
von

Berichterstatter KASPARI

Photobucketmanu52

11:00 Uhr // Eckschwalben – WSG Kosmos 4:2
12:05 Uhr // Lidl United– JSG Kirkel 1:3 ( 1 : 2 )
Die Kugel rollte wieder…3. Spieltag in der Bunten Liga
LIDL United, war ein absoluter Neuling, man wusste nicht viel über Stärken und Schwächen. Dies machte die ganze Sache umso spannender.

Etwas ersatzgeschwächt fuhr die JSG am frühen Sonntagvormittag nach Saarbrücken an die HBK-Kampfbahn. Und auch der eine oder andere Kater war im Gepäck…
Nach kurzem Aufwärmen ging es auch schon los. Man merkte sofort: hier entwickelte sich ein schönes Spielchen, es gab massig Zweikämpfe, viel Körpereinsatz, aber es blieb alles fair.
Nachdem beide Mannschaften die ersten Chancen ungenutzt ließen, fasste sich Rifary ein Herz und konnte etwas glücklich den 1-0 Führungstreffer erzielen.
Danach viel der JSG das Spielen etwas leichter, und nach schönem Zusammenspiel mit Thomson konnte erneut Rifary seinen bereits 6. Saisontreffer in der BLSB markieren – 2 : 0!
Kurz vor dem Ende der 1. Halbzeit konnte LIDL United den Anschlusstreffer durch Dirk Müller erzielen, es stand nur noch 1 : 2.
Nach kurzen Verschnaufen gings auch schon weiter mit Halbzeit 2.
Das Gegentor kurz vor der Halbzeit hatte kaum Auswirkungen auf das Spiel, Angriff um Angriff rollte auf das Tor von LIDL United zu.
Aber der Ball wollte nicht ins Tor.
Auch Lidl United hatte in dieser Phase die eine oder andere gefährliche Möglichkeit, konnte aber ebenfalls keinen Volltreffer landen.
Mitte der 2. Halbzeit war es dann soweit, Jones konnte mit seinem 1. Saisontor im ersten Einsatz zum erlösenden 3 : 1 einnetzen. Mit dieser 2-Tore-Führung im Rücken konnte die JSG das Ganze nun etwas ruhiger angehen. Vielleicht sogar ein wenig zu ruhig. LIDL drehte auf, und hätte in dieser Phase durchaus noch zum Anschluss kommen können.
Nach überaus spannenden und kampfbetonten 60 Minuten war er da, der 2. Saisonsieg der JSG’ler, ein insgesamt verdienter 3 : 1 Erfolg gegen tapfer kämpfende Jungs von Lidl.
An dieser Stelle vielen Dank an den Gegner für ein gutes und faires Match, sowie gute Besserung an unseren Spieler Adrian Nicht, der sich eine Rippe angebrochen hat.
Die volle Konzentration gilt nun dem Prestigeduell gegen die Eckschwalben mit unserem Jugendpfleger Armin ;)

Bis dahin alles Gute!
Statistik:
LIDL United – JSG Kirkel 1 : 3 ( 1 : 2 )
0 : 1 Rifary
0 : 2 Rifary
1 : 2 Dirk Müller
1 : 3 Jones
Martin Nikolaus, JSG Kirkel
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13:10 Uhr // Edwin van der Saar – FC Unkraut 8:1
Edwin van der Saar jätet Unkraut.
Erstmals: Sorry für die reißerische Überschrift, aber die hat sich jetzt gerade mal angeboten.   
Das Spitzenspiel (wenns nach der Tabelle geht) des Blockspieltages wurde zur Ede-Gala oder sollte man sagen zur Mathijsen-Gala. 8:1 hieß es beim Abpfiff. Doch der Reihe nach.
Die Jungs von der Schelde waren gewarnt vor dem heutigen Gegner: Unkraut hatte letzte Woche den amtierenden Meister KFK geschlagen. Daher wollte die Elftal dieses Spiel etwas professioneller angehen als sonst:
Thema Treffpunkt: Nach dem Motto „14 Uhr is Abfahrt im Dorf“ war der Ede-Treffpunkt auf 12.30 Uhr von Moritz von Oranien angesetzt worden. Er selbst kam 12.45 Uhr mit seinem Hollandrad um die Ecke. Das ist holländische Gelassenheit.
Thema Motivation: Unter der Woche kam es zwischen den Oranjekickern zu regem E-Mail-Austausch um die Motiviation für das Spitzenspiel hochzuhalten. Von „Round up“ bis zu „Welches Schuhwerk, Trainer?“ war alles dabei.
Thema Taktik: Noch nie wurde so hart an einer Taktik für das Spiel getüftelt. Das Licht im Konferenzzimmer im Ede-Hauptquartier wurde diese Woche oftmals erst tief in der Nacht gelöscht. Coach De Ijsbeer und sein Assistent Hasselbaink machten diese Woche einige Überstunden. Die Taktik kann hier natürlich nicht näher erläutert werden, ihr versteht sicherlich…
Da die Elftal einige Ausfälle zu beklagen (Stopp, wir wollen ja nicht klagen)… Da Batschgo, Sebastiao, Daniel und die beiden Spielertrainer ausfallen, war der Kader stark dezimiert (jetzt kommt ja schon wieder ein jammeriger Touch rein…. na ja, Ausfälle sind nun mal bitter) ging Edwin van der Saar mit neun Spielern ins Spiel. Dirk, Hewethal, Mathijsen, Migel de Jong, von Oranien, Claudio, Lokje, van der Rosen und Ede-Debütant Lu sollten die drei Punkte holen.
Vor Spielbeginn hatte auch der FC Unkraut Personalprobleme. So wurden sie vom Roten Stern unterstützt.
Zum Spiel:
Eigentlich war es ein von der ersten Minute an ein souveränes Auftritt der Elftal. Es wurden kaum Chancen zugelassen und vorne war man eiskalt. Vor allem Mathijsen hatte einen Sahnetag erwischt und besorgte mit seinen vier Treffern den Sieg fast im Alleingang. Nachdem er seinen ersten Doppelpack geschnürt hatte traf Ede-Debütant Lu mit einem sehenswerten Heber zum 3:0.  Das Tor des Tages erzielte aber Migel de Jong. Per Direktabnahme traf er aus 25 Metern sensationell zum zwischenzeitlichen 4:0. Nachdem Mathijsen seinen zweiten Doppelpack geschnürt hatte besorgte Claudio auch per Doppelpack die Tore sieben und acht für die Elftal.
Abschließend sollte noch erwähnt werden, dass es ein aufgrund der Tabellenkonstellation hart umkämpftes aber niemals unfaires Spiel war. Auf diesem Wege noch gute Besserung an Unkrauts Topstürmer, der sich während des Spiels am Knöchel verletzte.
Tore:
1:0 Mathijsen
2:0 Mathijsen
3:0 Lu
4:0 Migel de Jong
5:0 Mathijsen
6:0 Mathijsen
6:1
7:1 Claudio
8:1 Claudio
 Edwin van der Saar:
Dirk – Hewethal, Mathijsen, Migel de Jong – Von Oranien, Claudio – Lokje
Joker: van der Rosen, Lu
Trainer: De Ijsbeer
Co- Trainer: Hasselbaink
Text: Hasselbaink
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14:15 Uhr // Fukuoka Superstars – Ray Stern 0:5
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15:20 Uhr // KFK Meier – Leipziger 52 3:0
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16:25 Uhr // Socca Juniors – SPVGG Anstoß Atemnot/Meteor Kyllberg 6:1
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17:30 Uhr // LOK Lebach – HORST 1:2
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17:59 Uhr // Aufräumen, Bier trinken, Hüpfburg?, Nummern austauschen, Nauwieserviertel rocken, gemeinsames Duschen … Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? Stimmt es, dass es sein muss: ist für heute wirklich Schluss? Heute ist nicht alle Tage, Blockspieltag kommt wieder keine Frage!


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Ligastammtisch und Straßenfußballturnier

Stell Dir vor es ist Ligastammtisch und nur drei (plus zwei neue) gehen hin
Gestern war Liga-Stammtisch, vielleicht sollten wir anstatt Kicken mal ein Lesetraining starten, da nur drei Leute plus zwei von der neuen Mannschaft da waren (Einer kam noch nach ins Eck), während die anderen sich im Block über Dinge austauschen, die eh schon auf der Seite stehen.
Lesen gefährdet die…..
Sicher ist:
Lidl United ist jetzt Teil der Bunten Liga und startet am nächsten Blockspieltag.
Da uns langweilig war und wir den Abend nicht ungenutzt versteichen lassen wollten haben wir dann noch folgendes beschlossen:
1. Dem Antrag von Manu wird stattgegeben, Hüsse wird für drei Spiele gesperrt, mit der Einschränkung falls er nochmal für den KFK spielt.
2. KFK darf nicht mehr Meister werden
3. Die Leipziger 52 werden ab sofort als Dresdener 25 geführt
4. Bande an der HBK ist nicht mehr aus
5. Beim nächsten Stammtisch haben nochmal mehr Leute zu kommen
6. Dem Präsi wird aus gegebenen Anlass das Recht entzogen, die Farbe der Ligaseite eigenmächtig zu ändern. Die Ursprungsfarbe ist unverzüglich nochmal herzustellen.

gez. Die, die da waren


AKTUELL: KURZFRISTIGE ANMELDUNGEN FÜR DAS KINDER UND JUGEND-STRASSENFUSSBALL-TURNIER am 03.10.2009 IN SAARBRÜCKEN NOCH MÖGLICH

Das Jugend-Straßenfußballturnier: „Straßenfußball für Integration und Fairness “ für Kinder und Jugendliche findet am Max-Ophüls-Platz in Saarbrücken (Saarbahnhaltestelle Landwehrplatz) statt.

Diese öffentlichkeitswirksame Veranstaltung vom Weltladen Saarbrücken wird am 3. Oktober 2009 in Saarbrücken stattfinden. Saarbrücken ist an diesem Tag der Ort der Zentralveranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit in Deutschland 2009.

Bei gemeinsamem Spiel mit „fairen Regeln“ werden an dem Tag Toleranz, Respekt, Integration und Gleichberechtigung zwischen Mädchen, Jungen, mit und ohne Migrationshintergrund erlebbar gemacht.

Gleichzeitig wird ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt im Sport gesetzt. Zudem werden unter fairen Bedingungen hergestellte Sportartikel wie Bälle und Trikots ins Licht der Öffentlichkeit gerückt.

Uwak
Schirmherrin ist Cynthia Uwak, zweifache Afrikas Fußballerin des Jahres und jetzt Stürmerin bei der Damen-Fußball-Bundesliga-Mannschaft des 1. FC Saarbrücken.

Detailinformationen können im Internet unter www.weltladen-saarbruecken.de abgerufen werden. Teams aus 4 oder mehr Schülern und Jugendlichen (gemischte Mannschaften mit mindestens einem Mädchen, Altersgruppen von 8-13 sowie 14-18 Jahren) können sich per Tel. 0163-32156757 oder direkt per Mail – just-fair@weltladen-saarbruecken.de – an die Projektleitung wenden
Weltladen „Kreuz des Süden“

PS: FINGER WEG VON KIK TRIKOTS! INFOTEXT KLICK KLICK!