Archiv für April 2009

Edwin van der Saar – Leipziger 52 2:0

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tabelle

Edwin van der Saar – Leipziger 52 2:1
 
Hasselbaink – Mathijsen, Captain Hewethal, Christian – Moritz von Oranien, Sebastiao- Claudio
Joker: Batschgo, Lars, Nico
 
Tore:
1:0 Claudio (Kopfball, Vorarbeit Moritz von Oranien)
2:0 Claudio (Linksschuss, Vorarbeit Lars)
2:1 Robinho (Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)
 
Ein Spiel wie ein UEFA-Cup Halbfinalhinspiel. Taktik prägte das Spielgeschehen. Beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig. Wenige Torchancen. Wenige Tore. Doch auch solche Spiele tun der Bunten Liga gut. Schließlich kann es nicht immer Handballergebnisse auf dem Fußballplatz geben. (Redaktionelle Anmerkung: Bsp.:  Kikaz – Lok (3:16), 52 – CFU (13:2) oder Ede – Fukuoka  (12:1))
Während sich die Leipziger um 20:15 Uhr Ortszeit mit gefühlten 52 Leuten warmmachten, war bei Edwin van der Saar die Torhüterfrage noch nicht geklärt. Nach sieben Runden Klick-Klack-Kluck, zwölf Durchgängen Tip-Top und 4 Runden „Ene mene meck und du bist weg“ stand der Keeper für das heutige Spitzenspiel fest: Hasselbaink musste die Handschuhe überstreifen. Desweiteren rückte Captain Hewethal nach erfolgreich überstandenem Junggesellenabschied als Libero wieder in der Startformation. Für ihn musste Lars weichen, der den Kapitän in den letzten beiden Spielen hervorragend vertreten hatte, und besonders im Spiel gegen die Lok als Libero glänzte. Endlich gab auch Batschgo sein Comeback für Ede. Aufgrund eines Studienaufenthaltes in Cardiff (Wir berichteten) machte er nach der Auftaktbegegnung am 1. Spieltag gegen die WSG heute erst sein zweites Spiel in dieser Saison.
Nachdem die Torhüterfrage bei Edwin van der Saar geklärt war, konnte es auch schon los gehen. Die Anfangsphase verlief relativ unspektakulär. Beide Mannschaften versuchten erst einmal hinten gut zu stehen und dem Gegner keine Torchancen zu geben. Die Leipziger versuchten es oft mit langen Bällen auf ihre vielen Mittelstürmer, die sich im Dreiminutentakt versuchen durften. Jedoch stand die Abwehr um Captain Hewethal bei diesen langen Bällen sehr sicher. Nach 10 Minuten dann die erste große Chance des Spiels. Mit einem sehr guten Spielzug  der 52er gelangte der Ball zu einem ihrer Mittelstürmer. Dieser traf aus der Drehung nur den Pfosten. Glück für Ede-Keeper Hasselbaink und die gesamte Elftal. Im zweiten Abschnitt der ersten Hälfte verschob sich das Spielgesehen dann aber immer mehr in die Hälfte der Leipziger. Jedoch konnten Lars, Claudio, Moritz von Oranien und Sebastiao einige gute Chancen nicht nutzen. Doch kurz vor der Halbzeit dann doch noch die erlösende Führung für die Holländer. Moritz von Oranien erkämpfte sich einen Ball auf der rechten Außenbahn und flankte den Ball über 25 Meter an den langen Pfosten. Claudio musste nur noch per Kopf einnicken. 1:0 für Edwin van der Saar.
In der Halbzeitpause zeigten die Leipziger, mit welcher Motivation sie hier angetreten sind. Während die Jungs der Elftal Kreuz und Quer umherirrten, bildeten die Leipziger einen Kreis, in dem sie die Marschroute für die  2. Halbzeit festlegten. Edwin van der Saar bekam in der Halbzeitpause Verstärkung. Nico hatte es nicht rechtzeitig zum Anstoß geschafft. Nun konnte die Elftal noch auf ihren erfahrenen Defensivspezialisten zurückgreifen.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste. Wenige Torraumszenen, wenige Tore. Aber aufgrund der Spannung blieb das Spiel in jeder Sekunde interessant. Spektakuläre Szene dann in der 50. Minute. Da auf dem Nebenplatz des Zentralstadions das Bunte Bolzen parallel lief, flog immer mal wieder ein Ball auf das Spielfeld. So auch in dieser Situation. Da der Spielball irgendwo im Mittelfeld umherlief machte sich  Ede Torhüter Hasselbaink auf, den Ball den Bunten Bolzern zurückzukicken. Als der Ede Keeper  zurück ins Tor lief, wollte dies der Spielball auch. Der Ball verpasste das verwaiste Tor nur um einen geschätzten Meter. Das war knapp. Kurz darauf einer der wenigen direkten Schüsse der 52er auf das Tor von Edwin van der Saar. Manunho wurde knapp vorm 16er schön freigespielt, drehte sich und versuchte es mit einem Schlenzer in den linken Torwinkel. Der mit etwas zu wenig Tempo geschossene Ball konnte jedoch von Hasselbaink entschärft werden.   
Wenige Minuten später dann das 2:0 für Edwin van der Saar. Nach einem schönen Pass von Lars erzielte Ede-Torjäger Claudio aus kurzer Distanz das 2:0. Mit seinem 24 Scorerpunkt baute Claudio die Führung in der Bunte Liga Scorer-Rangliste weiter aus. Auf Platz zwei folgen mit 18 Scorerpunkten Manunho von den 52ern und Marius von der WSG Kosmos.   
2:0 für Edwin van der Saar. Die endgültige Entscheidung? Noch nicht, denn auf dem Rückweg von seinem  Ausflug, um Torschütze Claudio zu beglückwünschen, hätte sich Ede Torhüter Hasselbaink  ein wenig mehr beeilen müssen. Als sich dieser noch außerhalb des eigenen Strafraums befand, nutzte Robinho die Gunst der Stunde und überlobte unmittelbar nach dem auf den Treffer folgenden Anstoß von der Mittellinie die gesamte Ede-Elf zum 1:2 aus 52er Sicht – ein absolutes Kuriosum. Nachdem beide Teams noch etwas über die Gültigkeit des Treffers diskutierten und die 52er noch einen erfolglosen Angriff auf das Tor von Hasselbaink starteten, wurde die Partie abgepfiffen. Nach Spielschluss einigten sich beide Teams darauf,  das Tor zum 2:1 zu werten. Zum einen kann man über den vielleicht zu raschen Anstoß der 52er diskutieren, zum andern war es einfach ein zu schönes Tor, um es nicht zu werten.
Magna cum laude
olaf.h. edwin van der saar

*52er Wechselchaos hält Ede in der Erfolgsspur

*Von einer echten Krise wollte bei den Leipzigern nach dem 1:2 gegen Ede
van der Saar keiner sprechen. „Dafür war die
Kiste viel zu eng.Und wir hatten unsere Möglichkeiten“, fasste Old
Michel die Party kurz zusammen. Aber er fügte auch hinzu,
dass er sich demnächst wohl freiwillig im Trainigsbereich des Leipziger
Runds melden werde, wenn das Aufgebot der 52er weiter gegen 52
Spieler tangieren sollte.

Als nach zehn Minuten die erste Wechselarie und damit das blanke Chaos
einsetzte hatte Manunho bereits
genervt die Trainingsjacke übergezogen und das Spiel abgehakt. „Das
Spiel dauert gerade mal 60 Minuten. Wir haben drei potentielle
Mittelstürmer. Zumindest solche die sich dafür halten“, so sein
Kommentar. Und weiter: „Natürlich wollen alle spielen, aber kaum dass man
im Spiel ist ist man auch wieder draußen. Das macht keinen Sinn.“ Auch
im Mittelfeld, wo normalerweise Robinho das Spiel antreibt und Markuswilli
die kämpferischen Akzente setzt lief wegen der vielen Ein- und
Auswechslungen nichts wirklich zusammen.

Darunter litt das gesamte Spiel. Waren die Treffen zwischen den 52ern
und Ede in den Vorjahren stets echte Höhepunkte, so muss das gestrige Spiel
eher unter der Kategorie „Schwach bis langweilig“ verbucht werden. Echte
Strafraumsituationen waren ebenso Mangelware wie feine Spielzüge oder
technische
Kunststückchen. Ausnahme vielleicht das Tor zum 1:0 für Ede van der
Saar. Eine nette Flanke, ein schöner Kopfball, das war?s dann. Und als
nach dem 2:0 alles
bereits entschieden war, narrte Robinho per Anstoßlupfer den noch
jubelnden Ede-Torhüter, der nun wohl für alle Zeiten mit dem Spitznamen
Butt leben muss.

Mehr war nicht, außer dem turnusgemäßen Ausrasten eines 52ers, der gar
nicht erst benannt werden muss. Diesmal teilte er in den eigenen Reihen
aus. Gut
so, oder besser so, denn zumindest blieb damit das überaus faire und
freundschaftliche Verhältnis der beiden Mannschaften unbelastet.

manu 52

Bilder von den letzten Spielen folgen!

Edwin van der Saar – Lok. Lebach 8:0

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Heute 16 Uhr / HBK-Kampfbahn
Lok Lebach – Edwin van der Saar             0:8 (0:4)
 
Aufstellung:
Lok Lebach:
gago – Sascha, Bechinhosa, Alexix Hitzlzeiner – Perkele, Rück ‚n‘ Stück, Max
Joker: Unbekannter Ersatzspieler
 
Edwin van der Saar:
Dirk – Mathijsen, Lars, Christian – Moritz von Oranien, Hasselbaink – Claudio
Joker: Sebastiao, Nico, Jana
 
1:0 Mathijsen (Rechtsschuss, Vorarbeit Claudio)
2:0 Moritz von Oranien ( Rechtsschuss, Ohne Vorarbeit)
3:0 Claudio (Linksschuss, Vorarbeit Lars)
4:0 Claudio ( Linksschuss, Vorarbeit Sebastiao)
5:0 Claudio ( Linksschuss, Ohne Vorarbeit)
6:0 Moritz von Oranien ( Rechtschuss, Vorarbeit Nico)
7:0 Hasselbaink (Rechtsschuss, Elfmeter, ohne Vorarbeit)
8:0 Christian (Kopfball, Vorarbeit Claudio)
 
Ede, ohne Captain Hewethal und Cardiff Rückkehrer Batschgo, bestimmte mit klugem Kurzpassspiel von Anfang an das Geschehen in der HBK Kampfbahn. So dauerte es auch nicht lange bis zur Führung.  Nach toller Kombination spielte Claudio am 5er Eck zu Mathijsen, der das Leder an gago vorbei über die Linie spitzelte. Ede spürte sofort, dass heute etwas gegen den Tabellenzweiten der Bunten Liga drin ist. Die Lok spielte zwar in der 1. Halbzeit gut mit, hatte auch ein leichtes Übergewicht an Ballbesitz, aber echte Chancen spielten sie nicht heraus. Ganz im Gegensatz zu den Holländern. Denn bereits  wenige Minuten nach der Führung  legte Moritz von Oranien mit einem sehenswerten Weitschuss aus 18 Metern das 2:0 nach. Nun folgte die Glanzzeit von Claudio der die Treffer zum 3:0, 4:0 und 5:0 erzielte. Lediglich der Pausenpfiff konnte einen lupenreinen Hattrick verhindern.
In der Halbzeitpause schwörte sich die Elftal weiter darauf ein, dem Gegner so wenig Raum wie möglich zu geben, ihn immer früh zu stellen und weiter nach vorne zu spielen. Denn ein Szenario wie freitags zuvor gegen die Eckschwalben, bei dem man  trotz 7:4 Führung bis zum Schluss um die 3 Punkte zittern musste, wollte man unbedingt verhindern. Gerade mit diesem Hintergrund wechselte Edwin van der Saar felix-magath-like in der Halbzeitpause überraschenderweise den Torwart. Da der nicht etatmäßige Ersatztorwart Hasselbaink während der Saison immer schön die Füße still gehalten hatte, wollte ihm Ligapresi Moritz von Oranien und  Edes neuer Logistikchef Sebastiao die Chance geben sich auszuzeichnen. Wenn da mal nicht eine Vertragsverlängerung winkt. ;-)   
Die Lok stellte in der Halbzeit um: Topscorer Bechinosa ging in den Sturm. Man versprach sich dadurch mehr Durchschlagskraft im Angriff.
Doch nach der Pause das gleiche Bild: Edwin van der Saar bestimmte das Geschehen.  Nachdem Claudio das 5:0 erzielte, erhöhte Moritz von Oranien auf 6:0.
Am Spielfeldrand spielten sich dramatische Szenen ab. Der verletzte und am Spielfeldrand entsetzt das Treiben beobachtende Joma angesprochen auf seine Träne im Knopfloch: „Ein bisschen habe ich geweint. Ich habe so eine Wut gehabt, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ich schäme mich meiner Tränen aber nicht. Ich bin ein Mann und ein Mann darf weinen.“
Nachdem Claudio einen wunderschönen Heber an die Latte setzte, und der unbekannte Ersatzspieler der Lok den von der Latte Richtung Spielfeld fliegende Ball mit der Hand berührte, bevor Lok Keeper gago den Ball mit einer Faustabwehr aus der Gefahrenzone beförderte, entschied das komplette Lok Team auf Elfmeter. Lars, der eigentlich als Elfmeterschütze vorgesehen war, schnappte sich die Kugel.  Als jedoch Hasselbaink plötzlich vor ihm stand und um den Ball bittet, hatte Lars ein Einsehen und überlies Hasselbaink den Ball. Dieser verwandelte sicher halb hoch in die rechte Torwartecke. Nach dem Spiel angesprochen auf diese Szene, antwortete Hasselbaink, dass er aus den Zuschauermassen den Ausruf „Butt, Butt, Butt, Butt, Butt, Butt, Butt, Butt“ gehört habe. Jedoch kann diese indirekte Aufforderung zum Elfmeter kein Ede Fan bestätigen.
Den Endstand zum 8:0 besorgte Christian mit einem sehenswerten Kopfball nach Vorarbeit von Claudio.
Mit diesem Sieg schiebt sich Edwin van der Saar in der Tabelle aufgrund des besseren Torverhältnisses  an der Lok vorbei. Somit springen die Holländer mit 2 Siegen aus den letzten beiden Spielen vom 7.  auf den 2. Tabellenplatz.
 
 
 o. h. von ede van der saar
 
 
8:0 Klatsche für die Lok gegen Edwin van der Saar

Klatsche ist ein sehr sanft klingendes Wort für das Unerklärbare, was da am sommerlichen Sonntag-Mittag auf dem HBK Platz geschah. Konsternierung bei LOK. Aber wie soll so etwas auch erklärt werden. Geschehnisse, die nur von der göttlichen Vorsehung so bestimmt worden sein können (nicht etwa durch eine der LOK überlegene Mannschaft oder so ähnliche fantastische Dinge), können nun mal nicht rational erklärt werden. Auch wenn die Ultras der LOK solcherlei Erklärungsversuche grundweg ablehnen – lehnen diese doch die Existenz bzw. Existenzberechtigung höherer Wesen, die es sich erlauben die Menschheit (und insbesondere die LOK) mit 8:0 Klatschen zu strafen, ab – so muss doch die Spielanalyse angesichts des Ausmasses der Schmach, die da erlitten wurde, auch diese Felder(ja, Gott ist ein Bauer) beschreiten. 8:0, liebe LOK-Spieler, und es mögen sich die Frevler hüten, die mir vorwerfen lange zu labern, ein Ereignis solcher Tragweite muss mensch sich von der Seele sprech
en will er nicht ewig an der Schmach tragen und ewig Torwart bleiben. 8:0 ging es aus! Es fällt einem, in der Rolle des Pressekommisars jener gedemütigten LOK, der Kugelschreiber aus der Hand bei solchen Zahlen. Meine Hand weigert sich berechtigterweise solch Niedergang biblischen Ausmasses für die Nachwelt festzuhalten. Schande! Vom Spiele gibt es nicht viel zu berichten aus Sicht der Lok. Es hat angefangen wie es aufgehört hat: Miserabelst. Eine Synthese wurde versucht von Seiten der LOK: Elemente des Basketballs(alle nach vorn, alle nach hinten, ja kein Mittelfeld aufbauen) und des Handballs (wir lassen den Gegner um den Kreis laufen; dass dieser aber im Fussball den Kreis betreten und, schlimmer, in jenem auch noch schiessen darf war den Lokspielern wohl entfallen) sollten zusammengebracht und einen ganz neuen, modernen und innovativen Stil des Fussballs ergeben. Leider war diese Synthese die Antithese eines jeden Fussballverständnisses. Mehr gibt es auch nicht zu b
erichten und die normalerweise sehr gesprächigen Lebacher machten es ihrem Pressekommisar nicht leicht, es gab fast keine Stimmen zum Spiel. Nur eins ist sicher, ab sofort wird dem Fussballgott wieder geopfert um solcherlei Vorsehungen in Zukunft abzuwenden!
Und nächstesmal wird’s wieder besser und ausserdem wäre es ohne den Elfmeter eh nur 7:0 ausgegangen. Prost!

Gez. Pressekommisar LOK Lebach
 

Edwin van der Saar – Eckschwalben 7:6

eck ede

eck ede

+++ Heute Blitzkick! +++ Ede van der Saar – Eckschwalben +++
Freitag, 17.4.09, 19.30 Uhr HBK-Arena +++
Um der weltweiten Krise, die auch in der Bunten Liga tiefe Spuren hinterlassen hat, endlich entschieden zu begegnen, wurde gestern spontan und völlig überraschend dieser G2-Gipfel vereinbart. Mit Spannung verfolgen die führenden Wirtschaftskanonen, was diesmal dabei herauskommen wird: Ein mageres Kioto-0:0, ein 7:2-Erfolg wie sellemols oder ein weiterer Absturz der Schwalben ins Bodenlose..man darf gespannt sein..anschließend Expertentalk mit Hüsseyn Mert (OPEC), Kaspari (finnischer Exportschlager), Armin Jung (Graue Panther)und weiteren Überraschungsgästen

Ede G.

Edwin van der Saar – Eckschwalben 7:6

Aufstellung: Christian – Lars, Sebastiao, Nico – Hasselbaink, Moritz von Oranien, Claudio

Joker: Jana, Dirk

Tore:

1:0 Lars (Rechtsschuss, Vorarbeit Claudio)
2:0 Claudio (Linksschuss, Vorarbeit Lars)
3:0 Claudio (Linksschuss, Vorarbeit Hasselbaink)
3:1
3:2
4:2 Claudio (Linksschuss)
5:2 Moritz von Oranien (Rechtsschuss)
5:3
5:4
6:4 Sebastiao (Rechtsschuss, Vorarbeit Moritz von Oranien)
7:4 Sebastiao (Kopfball, Vorarbeit Hasselbaink)
7:5
7:6

Was für ein Spiel! Ein Paradebeispiel für die holländische Fußball-Mentalität „Eigentlich haben wir das Spiel im Griff, anbrennen wird hier nix, aber trotzdem fast nur Unentschieden gespielt“. Nach dem Spiel wusste man im Lager von Ede van der Saar nicht, ob man sich über den Sieg freuen, oder sich darüber  ärgern sollte, wie man ein Spiel, das man so gut im Griff hatte, fast noch aus der Hand gegeben hätte.

Aber von Anfang an. Das unter dem Motto „Blitzkick“ gestartete Projekt „Ede-Eckschwalben“ mutierte zum Telefonleitungsheißglühmassaker. Sebastian, der den Kader für das heutige Spiel zusammenstellte, hatte alle Hände voll zu tun. Klar war, dass Captain Hewethal zwecks Regeneration in der Südsee weilte, Mathijsen aufgrund Diensts an seiner Freundin fehlen würde. Cardiff-Rückkehrer Batschgo, der die Theke in der Nauwies rocken musste, stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Darüber hinaus fehlte noch die komplette Jörg-Fraktion. Da es aktuell konditionell nicht gerade rosig aussieht, ist ein kleiner Kader für die Edes kein Vorteil.

Aufgrund dessen war der Matchplan auch schnell gemacht. Am besten so hoch wie`s geht in Führung gehen, um gegen Spielende ein Tor mehr geschossen zu haben als der Gegner. (Man muss sagen, dass unsere Taktik rückblickend super aufging).

Ein Blick auf die Kirchenuhr: 19:30 Uhr: Der Matchplan von Ede stand, die Eckschwalben forderten noch 5 Minuten, um Ihre Marschroute festzulegen. Aber da es ja mindestens bis 23:30 Uhr hell ist, wurde den Eckschwalben diese 5 Minuten natürlich gewährt. Kurz vor Anpfiff wurde bekannt, dass die Eckschwalben Verstärkung vom Roten Stern erhalten würden. Sören streifte sich ein zerfledertes weißes Unterhemd über und freute sich, im Privatduell mit Sebastian nachlegen zu können. Aufgrund Sörens Leistung wurde nach dem Spiel gemunkelt, dass Sören gegen Bezahlung aus der Ede Mannschaftskasse die überfallartigen Angriffe der Eckschwalben sabotieren sollte.
Zum Spiel:
Die Elftal war in der Anfangsphase die klar spiel bestimmende Mannschaft und versuchten immer wieder über Spielgestalter Claudio den Ball in die vordersten Reihen zu befördern, was nach einigen Minuten auch direkt perfekt  gelang. Claudio mit Pass auf Lars: Tor, 1:0.
Claudio erhöhte dann mit einem Doppelpack innerhalb weniger Minuten auf 3:0. Die Eckschwalben zeigten sich kaum geschockt und kamen eine gefühlte Zeigerumdrehung später zum 3:1 Anschlusstreffer: Nach getrecktem Bein von Hasselbaink führte die fällige Freistoßflanke zu einem sehenswerten Kopfballtreffer der Eckschwalben. Kurz darauf verkürzten die Schwalben auf 3:2, ehe die Elftal durch Claudio und Moritz von Oranien auf 5:2 davonzog. Es war nun ein hitziges Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten.
Nach dem Seitenwechsel überschlugen sich die Ereignisse in der HBK-Arena und es entwickelte sich ein Spiel für die Geschichtsbücher. Die Eckschwalben zogen nun richtig an und kamen durch zwei sehenswerte Treffer auf 5:4 ran. Doch nun schlug die Stunde von Sebastiao. Hasselbaink spielte sich auf der rechten Seite schön frei, passte in die Mitte zu Moritz von Oranien. Als der Torwart der Eckschwalben auf in zustürmte und zu klären versuchte, passte der Ligapresi geschickt zu Sebastiao, der den Ball über die Linie drückte Ein Hauch von Highbury lag in der Luft! Einige Minuten nach dem 6:4 schlug Sebastiao dann erneut zu. Nach einer Kombination aus der Abwehr heraus gelangte der Ball im Mittelfeld zu Hasselbaink, der den Ball per Lupfer über die komplette Abwehr der Eckschwalben zu Sebastiao passte. Dieser verarbeite den Lupfer per Direktabnahme mit dem Kopf ins lange Eck. Keine Chance für den Torwart. 7:4
Wer nun gedacht hatte, die Partie sei entschieden, irrte sich gewaltig. Die Eckschwalben warfen nun alles nach vorne und zeigten, dass sie nicht zu Unrecht lange Zeit die Tabelle der Bunten Liga angeführt hatten. Es reichte jedoch nur noch für die Treffer zum 7:5 und 7:6.
Fazit: Verdienter Sieg für Edwin van der Saar, der jedoch am Ende am seidenen Faden hing.
 
o.h. von edwin van der saar

Ankündigungen

11. april / 15 Uhr HBK Bolzplatz / kfk vs. roter stern 5:0

in Planung:
22. april / 52 vs. kfk
26. april / 52 vs. lok
9. mai / Blockspieltag am Waldhaus
10. juni / 52 vs. eckschwalben
13. juni / Turnier am Waldhaus (Infos folgen!)