Archiv für März 2009

KFK – FUKUOKA 7:3

SAMSTAG 28.03.09
16UHR
HBK-ARENA
KFK – FUKUOKA

BLOCKSPIELTAG

Infos:
Donnerstag, 5. März 2009 „Ligastammtisch“ ab 21:10Uhr in der 1ootagebar.
Bingert hat zu (Decke is runter gekommen..)

SAMSTAG, 7. März 2009 „Blockspieltag“ HBK-KAMPFBAHN
FUKUOKA HAT ABGESAGT, LEIPZIGER KÖNNEN ERST AB 17 Uhr, deswegen der neue Spielplan!
SAMSTAG AB 21:30 Uhr SPIELTAGPARTY IM MONO!
musik: hell-g, pau_lee, moritz von oranien usw…

14:40 Roter Stern – Fussalis Lebach 0:6
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Das mit Spannung erwartete Verfolgerduell des Blockspieltags überraschte die zahlreichen Zuschauer mit einem deutlichen 6:0 Erfolg für die Lok gegen Roter Stern.
Eine derart klare Machtdemonstration hätte wohl kaum einer im Vorfeld erwartet, da sich beide Teams am letzten Spieltag in starker Form präsentiert hatten. Während die Lok den Tabellenführer KFK besiegte, musste sich Roter Stern mit einem überzeugenden, aber unglücklichen Unentschieden gegen die starken WSG zufrieden geben. Die Mannschaftsaufstellung der Lok war durch etliche Ausfälle gezeichnet: die Abwehr musste komplett umgestellt werden und der Stammtorhüter befand sich im Aufbautrainingslager nach einer Verletzung. Kurzerhand musste also ein Ersatztorwart verpflichtet werden und so gab Dirk, der zum Kader des Erzrivalen Ede van der Saar gehört, sein Debüt für die Rothemden und empfahl sich mit einem sauberen Kasten bei der Vereinsführung. Auf Wechselgerüchte angesprochen, hielt man sich jedoch vorerst bedeckt: „Gago ist unsere Nummer 1 und hat sich durch solide Leistungen seinen Respekt verdient. Allerdings müssen wir uns natürlich schon über personelle Alternativen Gedanken machen, da Gago ja auch ein begnadeter Feldspieler ist und bereits zu einem ersten Einsatz gegen KFK kam und vollends überzeugen konnte.“.
Der Debütant im Tor sorgte also für Frust bei den Stürmern des Roten Stern, während man auf dem Feld für klare Verhältnisse sorgte und die Schienen auf das gegnerische Tor richtete. Der Ball lief, die Lok machte Dampf und so erarbeitete man sich zahlreiche gute Torgelegenheiten und ging mit einer komfortablen 2:0 Führung in die Halbzeitpause. Der erste wichtige Treffer fiel durch Pascal nach einer Einwurfvorlage von Max und auch das wegweisende zweite Tor erzielte er als ihm der Ball vor die Füße trudelte nachdem Perkele mit wildem Rumgestochere im Strafraum Verwirrung gestiftet hatte. Da man nun mit einem Sturmlauf der Sterne rechnete, ging es mit einer taktischen Umstellung in der Abwehr zurück in die Partie. Der befürchtete Sternenkrieg entpuppte sich jedoch als eine kaum sichtbare Sternschnuppe am Horizont. Die Angriffe der Sterne erwiesen sich als nicht zwingend genug und die Lok heizte immer weiter an. Die Sterne konnten ihre Entlastungsangriffe nicht verwerten, die Lok machte mit Volldampf weiter und baute die Führung geschickt aus. Dabei gelang David ein Doppelpack als er zunächst ein Zuspiel von Rück’n’Stück listreich mit der Hacke verwandelte und dann einen Pass von Sascha sicher verwandelte, ehe wiederum Pascal das 5:0 für sich verbuchen konnte. Damit nicht genug: sichtlich verwirrt von einer grausig schwachen Eckballhereingabe missachtete Sternspieler Ray jeglichen Sinn für astronomische Orientierung und beförderte den hoppelnden Ball ins eigene Netz. Die Lok in voller Fahrt und die Sterne lauffaul, glich das Geschehen am Ende einem kosmischen Feuerwerk: die Sterne statisch, die Lok wie ein Meteoritenschauer.
Am Ende war es also ein verdienter 6:0 Sieg für die Liganeulinge und spätestens jetzt sollte dem nächsten Gegner Leipziger 52 klar sein, dass sie ein Paar Sondertrainingseinheiten absolvieren sollten, um den laufstarken Roten etwas entgegensetzen zu können. Spieler Perkele versuchte jedoch die Euphorie nach dem grandiosen Sieg etwas zu dämpfen: „Es ist nicht alles Gold was glänzt. Der Sieg war wichtig für die Moral, aber wir müssen weiter an uns feilen. Es gab einige unnötige Fehlpässe, fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss und auch wurden wieder unnötige Diskussionen auf dem Platz geführt. Gegen die renommierten 52er Liga-Urgesteine sind wir sowieso nur die aufmüpfigen Herausforderer, also gibt es keinen Grund vorzeitig viel Wind zu machen.“. Im LokUltra-Block gab man sich jedoch weniger bescheiden: „Der Altherrenfußball hat in der Bunten Liga ausgedient. Unser Team ist nicht mehr aufzuhalten. Wir werden Meister, und ihr nicht! Siiieeeg! Fußball, Ficken, Alkohol!!! In diesem Block, regiert die Lok!!! Oi! Oi! Oi!“. Die Spieler der Lok regenerierten sich mit Flüssigmüsli und gesellten sich zu den Fans um den weiteren Verlauf des Spieltages gemeinsam zu verfolgen. Der an diesem Spieltag enttäuschende Torgarant Peter von Roter Stern war zu einem kurzen Kommentar bereit und zeigte sich gewohnt souverän: „Ach, mit unserer Erfahrung sind wir ja alles Andere als schlechte Verlierer. Wir waren ja auch mal so junge Rebellen wie die Lok, da kann man denen doch auch was gönnen. Uns kann dieser einmalige Ausrutscher überhaupt nicht erschüttern.“. Alles Andere als souverän wirkte jedoch seine Leistung auf dem Spielfeld und ein Sieg im nächsten Spiel ist dringend notwendig um die Roten Sterne vor einer Sinnkrise zu bewahren.

1:0 Pascal, Einwurfvorlage Max
2:0 Pascal, Nachschuß nach Strafraumgestochere Perkele
3:0 David, Vorlage Rück’n’Stück
4.0 David, Vorlage Sascha
5:0 Pascal, Vorlage Rück’n’Stück
6:0 Eigentor Ray nach Eckballhereingabe Perkele
Presseminister Lok

15:50 Eckschwalben – WSG Kosmos 2:5

17:00 Leipziger 52 -CFU 13:2
Endlich. Nach etlichen Anläufen, nach 52×52 Mailsendungen zwischen China
und Saarbrücken, nach
vielen Querelen mit den Hoheitlichen des BLSB-Ligarates um die Ansetzung
dieser Partie, nun
endlich standen sie sich auf dem Hohe-Ball-Kunst-Rund gegenüber;
Die Vertretung der China FU, ganz in weiß, die Oldtimer der 52er wie
gewohnt in sonnengelb.

Der Tabellensituation nach eine klare Angelegenheit für die Gelbhemden,
bei denen Capitano
Robinho wegen einer Verletzung passen musste. Mannschaftsintern gab es
in dieser Sache einiges Geraune,
denn „wo kämen wir denn hin, wenn sich zum Start der Rückrunde alle noch
eben in den Skiurlaub
verabschieden und sich dort sämtliche Haxen brechen würden“, so ein
52er, der aus gewissen Gründen
nicht genannt werden wollte. Old Michl dagegen brachte es auf den Punkt:
„Das geht so nicht. Ein unverant-
wortliches Verhalten. Vorallem weiss hier niemand welche Verletzung das
sein soll! Wahrscheinlich ist er
beim Après Ski einfach nur von der Bierbank gerutscht.“

Weitere Ausfälle waren zu verkraften; Christiano I. stand aus privaten
Gründen nicht zur Verfügung, ebenso
Till, der Youngster, Manfredo und Torhüter Karsten, der Mützenwedler.
Für letzteren zog Carlos die längst
an der Wand verstaubten „Händscher“ noch einmal über. Um überhaupt ein
Team aufstellen zu können wurde Teo
aktiviert, dem hier mal ein besonderer Dank zuteil werden soll.

Auch die Chinesen beklagten einige Ausfälle, außerdem eine lange Liste
von Abwesenden, die sich noch im
Winterurlaub in ihrer Heimat befanden.

Das Spiel begann äußerst verhalten. Zunächst ging es beiden Mannschaften
nur darum, nicht zu früh in
Rückstand zu geraten. Ein trauriges Gekicke vor einer traurigen Kulisse.
Die nahende Dunkelheit hatte
die eben noch 150 Fußballanhänger vertrieben. Vielleicht aber wurde hier
auch von Seiten Des Ligarates intrigiert.
Nach dessen ad hoc Plan sollte nämlich die CFU gegen die Edes, die
Leipziger gegen den KFK aufspielen. Aber
lassen wir das.

Ein kleiner Rest von Fußballbegeisterten harrte noch aus, ein Dutzend
etwa, wobei
sich besonders ein Finne hervortat, der Hüften, Hintern und sonst noch
so einiges nach den Takten bolschewistischer
1917er- Hymnen schüttelte.
Das schien den Chinesen gar nicht gut zu bekommen. Möglich auch, dass
einige von ihnen noch unter dem Jetlag
der langen Anreise litten, so dass die Beine schwerer und schwerer
wurden je länger das Spiel andauerte. Jeden-
falls endete das Abtasten nach etwa 10 Minuten mit zwei blitzschnellen
Treffern von Manunho, der zuerst durch so
was wie einen Halbfallrückzieher, dann durch einen Kopfball die
Leipziger auf die Siegesstraße führte. Die Tore fielen
danach beinahe im Minutentakt. Zur Halbzeit stand es 6:1. Und nachdem
die Chinesen zum 6:2 verkürzt hatten
stellten sie einfach das Fußball spielen ein. Einfach so, von eben auf
jetzt.

Das Gekicke nahm somit noch an Traurigkeit zu. Markuswilli und Manuho
beschlossen beim Stand von 12:2,
bei einem lockeren Gespräch im Mittelkreis, dass sie nun keine weiteren
Tore erzielen wollten, um „das hier nicht
zu schlimm werden zu lassen“. Wacho Karacho hielt davon nichts und
wurschdelte alleinikovmäßig weiter. Das mit
den sowjetrussischen Kampfgesängen von draußen ging ebenso weiter, der
Finne wackelte weiter, die CFU war
weiterhin nicht vorhanden.
Am Ende hieß es 13:2 und es bleibt zu hoffen, dass die CFU weiter am
Ball bleiben und beim nächsten Spiel
mit kompletter Mannschaft und ohne Flugstrapazen auch wieder fit
einlaufen wird.
manu

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