Archiv für November 2008

It´s your Heimspiel

PhotobucketPlakat von Stefan Ede G.

HoheBallKunst-Kampfbahn

NEUER SPIELPLAN!
Kikaz Köllertal – Karate F. Klub Meier KIKAZ SAGT SPIEL AB!
KFK sucht einen neuen Gegner für Sonntag. Die Blauen haben sich extra
Zeit genommen und wollen spielen, egal gegen wen!
KFK ist ab 12 Uhr vor Ort.

12:15 Leipziger 52 – Fukuoka 6:1 (1:1)

Torfolge:
0:1 (?)
1:1 (Markuswilli, Rechtsschuss auf Vorlage Robinho)
2:1 (Manunho, Rechtsschuss auf Vorlage Robinho)
3:1 (Manunho, Rechtsschuss auf Vorlage Robinho)
4:1 (Till, Rechtsschuss ohne Vorarbeit)
5:1 (Manunho, Kopfball nach Ecke Robinho)
6:1 (Old Michel, Rechtsschuss nach Vorlage Robinho)

Sonntag, 12:10 Uhr. Das weite Rund der „Hohe-Ball-Kunst-Arena“ liegt im grellen Endnovembersonnenschein. Temperatur 5° C. Nach heftigem Regen am Vormittag trocknet die Brasche nur langsam. Die Anspannung der Akteure wächst. Letzte Korrekturen am Schuhwerk. Das Spielgerät wird geprüft. Größe 5, Gewicht in der Norm, rund, alles o.k.!
12:15 Uhr. Anpfiff. Augenblicklich liegen die Saarbrücker Straßen verlassen da. Die ganze Stadt verfolgt gespannt die erste Begegnung dieses Blockspieltages der BLSB. Was niemand weiss: Ein Piratensender hat auf den Dächern rund um den Platz 52 Kameras aufgestellt. Das Spiel wird deutschlandweit übertragen.
Die Kontrahenten: Auf der einen Seite die Fukuokas, Tabellenletzter mit nur einem Punkt aus sechs Spielen. Der Neuling, der immer wieder sehr viel investiert und so oft nur knapp den Kürzeren gezogen hat. Aber das 5:5 gegen die WSG ist Warnung genug für die andere Seite, für die (ur)alten Haudegen der Leipziger 52, die in den letzten Spielen schwere Schlappen haben hinnehmen müssen. Dem 1:4 gegen den KFK folgte die größte Blamage der Clubgeschichte: 1:6 gegen die WSG. in der Tabelle durchgereicht bis auf Platz 7. Eine Schande.
Die Startformation der 52er:
Im Tor: Karsten (der Mützenwedler)
Abwehr: Old Michel (der über die Seite tanzt), Christiano 1 (der Unbegreifliche), Williwilli die Wand
Mittelfeld: Robinho (Il Capitano), Markuswilli (der ewige Fighter)
Sturm: Manunho (der vollstreckende Derwisch)
Zunächst auf der Bank: Carlos (der mit dem individuellen Schuss), Till (die Zukunft), Theo (der Staunende)
10 Männer in gelb auf der Suche nach Wiedergutmachung.
12:15 Uhr und 52 Sekunden: Der rechte Außenläufer der Ungarn, quatsch, der Fukuokas bricht dicht an der HBK-Mauer durch, passt nach innen, findet seinen Mitspieler, 0:1.
CarlosŽ Entsetzensschrei ist bis nach Perl-Nennig zu hören. Sirenen in der Stadt. Mehrere 52er Fans haben ihre Fernsehgeräte aus dem Fenster geworfen, einige sind gleich hinterher gesprungen. Die Rede ist von drei jungfräulichen Verehrerinnen des Torwächters Karsten, dem Mützenwedler, die verkrümmt und blutend auf saarländischen Gehwegen sterben.
Die Leipziger sind geschockt! Nicht wegen der Jungfrauen, die sind zu ersetzen, aber eine erneute Niederlage wäre verheerend. Abstiegsängste lähmen Körper und Geist. Die Truppe wankt … aber sie fällt nicht. Denn die Fukuokas legen nicht nach, nutzen die Gelegenheit nicht den 52ern schon frühzeitig den k.o. zu versetzen.
Und so dreht sich langsam das Spiel.
Robinho treibt an. Er hat sich zuerst gefangen. Noch kann er die tödlichen Pässe in die Spitze nicht anbringen, noch kann auch Manunho sich nicht von seinen Bewachern lösen. Doch erste Lücken tun sich auf. Und schließlich ist es soweit:
Der Spielzug, den Freund und Gegner und alle an den TV-Geräten nun bestaunen dürfen ist wie eine Ode an die Götter des runden Leders, ein George Best, ein Netzer, ein Diego. Hohe Balles-Kunst. Da geht es nicht nur Ding, da geht es Ding-Dang-Dong, von der Abwehr klug und flach ins Mittelfeld zu Robinho gelangt die Kugel, Manunho löst sich zum Doppelpass, zieht die Fukuoka-Abwehr auseinander, der Doppelpass gelingt, Markuswilli ist in die Lücke vorgeprescht, erhält das Leder von Diego, äh, von Robinho und versenkt das Spielgerät dort wo es hingehört. In die Maschen, die nicht vorhandenen!
Das alles geschieht so schnell, dass alle fassungslos umherstehen und nicht begreifen können was gerade hier und heute geschehen ist. CarlosŽ Jubelschrei hallt diesmal bis weit über die Mosel hinweg. Trier horcht auf. Die Leipziger haben endlich zugeschlagen. Und wie!
Schließlich sind sich alle Anwesenden einig. Dieses Tor und noch mehr die Entstehung war ein Jahrhunderttreffer. One-Touch-Fußball vom eigenen Strafraum bis in die gegnerische Hütte. „Das hat die Welt noch nicht gesehen“, äußert sich ein Zaungast, ein älterer Herr, der auf seinem Sonntagsspaziergang wohl nur zufällig die HBK-Arena gestreift hat und jetzt aber sich nicht mehr lösen kann. Der Mann muss es schließlich wissen.
Zunächst aber ist Pause. 1:1
Manunho verspricht „zwei Dinger“, Markus zeigt sich skeptisch. Il Capitano setzt die Marschroute für den zweiten Durchgang fest „Volle Offensive!“ Die Fukuokas sind noch immer geschockt von der Schnelligkeit des Ausgleichstreffers. Einige wirken regelrecht verängstigt. Das Ding-Dang-Dong klingt noch immer in ihren Ohren, hängt sich bleischwer wie eine Knastkugel an ihre Beine.
Die zweite Hälfte beginnt und die Fukuokas finden zu keiner Zeit ins Spiel zurück. Nichts will mehr gelingen, die Abwehr löst sich auf wie der Frühnebel im Sonnenschein.
Der Rest ist schnell erzählt: Manunho, zweimal perfekt angespielt von Robinho löst sein Versprechen ein. 2 Tore innerhalb von 2×52 Sekunden, so kennt man ihn, den Derwisch mit dem Zopf. 3:1 für die Gelbhemden! Markuswilli ackert wie gewohnt, kämpft um jeden Ball, Williwilli steht trotz einer Erkältung fest wie die chinesische Mauer, Till, Carlos und Theo lassen nichts anbrennen, Robinho treibt pausenlos das Spiel nach vorne. Die Fukuokas müssen wieder einmal Lehrgeld zahlen. Doch es gibt kein Grollen, kein übles Wort, keine unfaire Aktion. Eine vorbildliche Truppe die sich dem an diesem Tag einfach übermächtigen Gegner stellt.
Till, der Youngster erzielt das 4:1, sein erster Treffer dür die 52er, nach Eckball von Robinho erzielt Manunho das 5:1 per Kopf, Old Michel macht kurz vor Schluss das halbe Dutzend voll.
Freundschaftlich verabschieden sich die Kontrahenten. Ein faires und flottes Spiel ist zuende. Und gewonnen hat einmal mehr die Bunte Wilde Liga.

13:30 Edwin van der Saar – Lok Lebach 3:3
Das zweite Spiel des Blockspieltages zwischen Lok und Ede versprach eine spannende Partie zu werden. Ein Blick auf die Tabelle genügte um die Brisanz dieses Duells zu erkennen. Die Elftal rangierte mit 9 Punkten im unteren Mittelfeld und durfte gegen die Lok, die sich mit 12 Punkten in der Spitzengruppe der Bunten Liga festgesetzt hatte, nicht verlieren, wollte man den Anschluss an die UEFA-Cup Plätze halten.
Darüber war sich auch Teamchef Moritz von Oranien bewusst:
„Als we de aansluiting bij de kopgroep willen een overwinning voor haar vandaag. Anders gaan we wegzinken in de irrelevantie. En we absoluut willen vermijden. Een club traditie als Edwin van der Saar is een eenvoudige tabel in de bovenste regio’s. Wij zijn onze fans schuldig. „
 (Ü.: „Wenn wir den Anschluss an die Spitzengruppe halten wollen, muss ein Sieg her. Ansonsten versinken wir in der Bedeutungslosigkeit. Und das wollen wir unbedingt verhindern. Ein Traditionsclub wie Edwin van der Saar gehört einfach in die obere Tabellenregion. Das sind wir unseren Fans schuldig.“)
 
Schaute man sich die jedoch die Ausfallliste von Ede am heutigen Tag an, sollte sich ein Sieg gegen Lok als schwierig erweisen. Dieser Eindruck wurde noch verstärkt durch das letzte Ergebnis beider Teams. Lok Lebach gewann gegen Kikaz Köllerbach mit 16:3. Edwin van der Saar hingegen musste  erst mal ein 2:7 gegen die Eckschwalben verdauen.  
Wäre das mangelnde Selbstvertrauen nicht schon schlimm genug, so musste  das Team aus Holland auf einige wichtige Spieler verzichten. Einmal mehr fehlte der etatmäßige Stürmer Claudio. Moritz von Oranien zu dieser Personalie:
„Ik heb samen met onze CEO over de omschakeling op Vollprofitum spreken. Het kan niet zo zijn dat we spelers op wedstrijddagen niet beschikbaar zijn, simpelweg omdat Edwin van der Saar is niet genoeg betalen, en deze spelers hebben nog dazuverdienen. Professionalisme is anders. Nu hebben we het probleem intern gratis. Maar een permanente oplossing kan niet worden.“
(Ü.: „Ich muss mal mit unserem Vorstand über die Umwandlung zum Vollprofitum sprechen. Es kann nicht sein, dass uns Spieler an Spieltagen nicht zur Verfügung stehen, nur weil Edwin van der Saar nicht genügend zahlt, und sich diese Spieler noch etwas dazuverdienen müssen. Professionalität sieht anders aus. Nun müssen wir das Problem intern losen. Aber eine Dauerlösung kann das nicht sein.“)
Desweiteren stand auch Ede Toptorjäger Lars auf der Ausfallliste. Die genauen Gründe für den Ausfall sind nicht bekannt. Captain Hewethal meinte dazu:
„Het kan niet zo zijn dat iedere mislukking moet worden gerechtvaardigd hier. Hij heeft geannuleerd voor vandaag. De redenen zijn bekend en intern zal blijven intern“

(Ü.: „Es kann nicht sein, dass jeder Ausfall hier gerechtfertigt werden muss. Er hat für den heutigen Tag abgesagt. Die Gründe sind intern bekannt und bleiben auch intern.“)
Dass Captain Hewethal so kurz vor dem Spiel noch ein Interview geben konnte, hat auch seine Gründe. Denn kurz vor Spielbeginn war klar, dass er aufgrund einer Grippe ausfallen würde. Der Versuch sich mit kiloweise Ananas wieder gesund zu mästen, scheiterte jedoch frühzeitig, sodass er seine letzten Ananasreserven kurz vor dem Spiel noch ans Team verteilte. Desweitern fiel auch Flo aus, der das Spiel aus privaten Gründen absagen musste. So kam es, dass Edwin van der Saar für dieses Spiel nur 10 Spieler nominierte. Neuer Minusrekord in dieser Saison für Ede. Ob es der Elftal gelingen sollte, mit solch einem kleinen Kader das Spiel erfolgreich zu bestreiten, musste die Begegnung zeigen. ;-)
Hin oder Her, Hü oder Hod, die Ausfälle mussten kompensiert werden. Im klassischen 3-2-1 stand Jörg im Kasten, Mathijsen, Dirk und Christian bildeten die Abwehr, Sebastian und Moritz von Oranien sollten im Mittelfeld für Impulse sorgen. Im Sturm wurde einmal mehr Hasselbaink eingesetzt. Dieser schien über diese Nominierung nicht sehr glücklich: „Vanwege mijn aambeeld met mijn kont long, ik ben niet echt geschikt voor deze positie. Maar wat is niet alles voor het team! “ (Ü.: Aufgrund meines Ambossantrittes und meiner Esellunge bin ich nicht gerade prädestiniert für diese Position. Aber was tut man nicht alles für das Team!“)
Auf der Ersatzbank nahmen Nico, Jana und Jörg Platz.
Für die Lok aus Lebach spielte Gago im Tor, Perkele, Max, Haká in der Abwehr, Sascha, Rück`n`Stück im Mittelfeld und Bunte Liga Topscorer Bechinhosa im Sturm. Reservebank: David, Joma, Alexix Hitzlzeiner
Lok Teammanger Rück`n`Stück beschrieb die Marschrichtung wie folgt:
„Edwin van der Saar hat seine Stärken im Pressing. Das Kikaz-Spiel muss aus den Köpfen raus. Das wird hier ein ganz anderes Spiel. Wir müssen von Anfang an dagegen halten und Ede mit ihren eigenen Waffen schlagen, also selbst durch Pressing die Räume eng machen.“
Nachdem nun sämtliche taktischen Ideen, Marschrouten und anderer Schnick-Schnack geklärt sind: zum Spiel!
Zu Beginn der ersten Halbzeit entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel. Beide Teams waren bemüht nach Vorne zu spielen, ohne aber die Defensive zu vernachlässigen. Dies gelang in der ersten Halbzeit jedoch der Mannschaft aus der Tulpenrepublik ein wenig besser, was sich direkt in der Anzahl der Torchancen auswirkte. Dies gipfelte in der 13. Min im Führungstor für Edwin van der Saar. Dirk passte einen Freistoß schnell zu Moritz von Oranien, der nicht lang fackelte und das Ding mit der Picke direkt aufs Tor nagelte. Lok Keeper Gago konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren, was wohl auch am Getümmel im Strafraum lag, wodurch ihm die Sicht etwas versperrt worden sein dürfte. Nun entwickelte sich eine temporeiche Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Als sich beide Teams schon auf ein 1:0 zur Halbzeit eingestellt hatten, gab es an der Mittellinie nach einem harmlosen Foul noch einmal Freistoß. Sebastian schnappte sich die Kugel und als er sah, dass Lok-Keeper Gago etwas zu weit vor seinem Tor stand, versuchte er es einfach mal direkt. Der Ball wurde länger und länger und schlug mittig direkt unter der Latte ein. Gago sah dabei etwas unglücklich aus. Jedoch machte er somit das Tor des Jahres in der Bunten Liga bereits nach dem 8. Spieltag perfekt.
In der Halbzeitpause nahmen sich die Jungs von Edwin van der Saar vor, die ersten 10. Min. ohne Gegentor bleiben zu wollen, und selbst mit dem ein oder anderen Konter den Sieg klar zu machen.
Jedoch erwischte die Lok den besseren Start und verkürzte bereits 5. Min. nach Wiederanpfiff auf 1:2. Nach einem schönen Solo schob Sascha den Ball überlegt und unhaltbar für Ede Keeper Jörg ins Eck.
Nun übernahmen die Lebacher die Kontrolle über das Spiel. Ball- und passsicher kamen sie vor das Tor von Edwin van der Saar und kreierten immer wieder riesige Torchancen. Diese  vereitelte Ede-Keeper Jörg mit gekonnten Paraden. In der 43. Min. war er jedoch machtlos. Nach einer schönen Aktion von Bechinosa gelangte der Ball zu Sascha, der zum 2:2 verwandelte. Nun waren die Rollen klar verteilt. Die Lok, die immer besser ins Spiel fand, spielte nun auf Sieg. Edwin van der Saar versuchte das Unentschieden zu halten, weil nicht mehr viel nach Vorne zusammenlief.
Der Offensivdrang der Lok führte in der 50. Min. zum verdienten 3:2 für die Jungs aus Lebach. Nach einem schönen Spielzug kam Zampano zum Schuss. Ede Keeper Jörg parierte glänzend, konnte aber gegen den Nachschuss von Zampano nichts ausrichten.  
Wer nun glaubte, dass Ede nochmal Alles nach Vorne werfen würde, wurde enttäuscht. Dies lag aber weniger am Willen, sondern mehr an der mangelnden Kraft. Es schien als hätten sich die Holländer in der 1. Halbzeit ausgepowert. Alleine Ede-Keeper Jörg war es zu verdanken, dass der „Eintorerückstand“ erhalten blieb. Als in der 54. Min. Rück`n`Stück 4 Meter vor dem Tor frei zum Schuss kam, schien das 4:2 beschlossene Sache. Hier zeigte Jörg einen Weltklassereflex, mit dem er den Ball noch an die Latte lenkte. Ein magischer Moment, der alle Spieler und Zuschauer gleichermaßen verzauberte.    
Vielleicht war es genau diese Aktion, die Edwin van der Saar das Signal gab, dass in diesem Spiel doch noch was gehen könnte. Nun starteten die Jungs aus Holland ihre Schlussoffensive, die zum letztendlich verdienten 3:3 führte. Moritz von Oranien erkämpfte sich an der 16er Grenze den Ball und passte mit großer Übersicht zu Mathijsen, der den Ball überlegt am heraus stürmenden Gago vorbei in die linke Torwartecke schob.
Abpfiff.
 
Abschließend ist zu sagen:
-          Ede war in der 1. Halbzeit nicht 2 Tore besser. Die Lok war aber in der 2. Halbzeit 3 Tore besser.  
-          Aufgrund der Moral verdiente sich Edwin van der Saar trotz Chancenminus das Unentschieden.
-          Hartes, aber sehr faires Spiel von beiden Mannschaften. So macht Bunte Liga Spaß.
-          Scorerduell zwischen Sebastian und Sören geht in die nächste Runde! ;-)
 
Spielstatistik:
Aufstellung
Edwin van der Saar:
Jörg  (1) –  Christian (1,5), Dirk (1,5),  Mathijsen (1) – Moritz von Oranien (1,5), Sebastian (2) – Hasselbaink (4)
Joker: Jana (2,5), Jörg (3), Nico (2,5)
Trainer: Captain Hewethal
 
Aufstellung:
Gago (3,5) – Perkele (3), Max (2,5), Haká (3,5) – Sascha (1,5), Rück`n`Stück (3) – Bechinhosa (3)
Joker: David (2,5), Joma (3), Alexix Hitzlzeiner (3)
 
Tore:
1:0 Moritz von Oranien (13., Rechtsschuss, Vorarbeit Dirk)
2:0 Sebastian (28, direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:1 Sascha (35., Rechtsschuss)
2:2 Sascha (43., Rechtsschuss, Vorarbeit Bechinhosa)
2:3 Zampano (50., Rechtsschuss, Vorarbeit Rück`n`Stück)
3:3 Mathijsen  (60., Rechtsschuss, Vorarbeit Moritz von Oranien)
 
Einzelkritik:
Edwin van der Saar:
Jörg (1)
Weltklasseleistung des Ede-Keepers. An den Gegentoren schuldlos zeigte er eine überragende Leistung. Lenkte in der 54. Min. einen Schuss aus 5 Metern mit einem riesen Reflex an die Latte. Einfach sensationell.

Christian (1,5)
Bestätigte ein weiteres Mal seine derzeitige beeindruckend gute Verfassung. Überragendes Stellungsspiel und Zweikampfverhalten.

Mathijsen (1)
Lieferte eine perfekte Leistung als Verteidiger ab. Hinten war er in allen brenzligen Situationen „Herr der Lüfte“ und auch am Boden unbezwingbar. Zeigte bei seinem Treffer zum 3:3 eine bisher unbekannte Kaltschnäuzigkeit beim Abschluss. Dazu mit einigen langen Bällen noch stark in der Spieleröffnung.
Dirk (1,5)
Überzeugte nicht nur in der Abwehr, sondern eröffnete auch immer wieder das Spiel nach vorne mit klugen und sehenswerten Pässen.

Moritz von Oranien (1,5)
Überragende Leistung bei seinem Bunte Liga Comeback. Sorgte mit einem sehenswerten Kappenschuss für das wichtige 1:0. Räumte im Mittelfeld mit enormem Laufpensum Alles ab und ging immer dahin, wo es wehtat. Perfekt bereitete er den Ausgleichstreffer von Mathijsen vor, indem er sich den Ball erkämpfte und reaktionsschnell passte.
 
Sebastian (2)
Schoß wohl das Tor des Jahres in der Bunten Liga Saison 08/09. Sein Freistoß aus 40 Metern senkte sich immer mehr und war für den etwas überraschten Gästekeeper nicht mehr zu halten. Durch sein hohes Laufpensum sorgte er in der 2. Halbzeit immer wieder für die wenigen Entlastungsangriffe von Ede van der Saar.
 
Hasselbaink (4)
Bis auf zwei, drei Aktionen weitestgehend sehr durchschnittliche Partie des „Stürmers“. Zeigte darüber hinaus erschreckende konditionelle Defizite. Der Crosstrainer ruft!
 
Jana (2,5)
Fügte sich nahtlos nach ihrer Einwechselung in das Spiel ein. Sicher im Passspiel und gut in der Balleroberung.
 
Nico (2,5)
Überzeugende Leistung des Mittelfeldspielers. Aber diesmal glücklicher Weise im Oranje Trikot. Durch sein enormes Laufpensum und seine Qualität Bälle nach Vorne zu tragen war er wieder enorm wichtig für die Mannschaft.
 
Jörg (3,5)
Blieb ähnlich wie der zweite Ede-Stürmer weitestgehend wirkungslos.
 

Lok Lebach:
Gago (3,5)
Zweites Tor nach eigener Aussage selbst verschuldet, ein schlimmer Abschlag dem Gegner in die Füße (zum Glück nichts passiert), dafür aber auch mit einigen geilen Reflexen auf der Linie, auf der er ab und an mal klebt. In der 100-Tage-Bar bei einem hinterhältigen Angriff von Jana fast vom Hocker gefallen.
 
Perkele (3)
Auf der defensiven Außenbahn wieder stark – auch offensiv mit seinen 7-Meilenstiefeln. Eindeutig stärker wenn er wie anfangs das Spiel vor sich hat, als wenn er weiter vorne positioniert ist wie später. Aus taktischer Sicht muss er sich fragen lassen, warum er gegen Ende des Spiels (bei 3-2-Führung) so weit vorne war und nicht hinten seine Zweikampf- und Kopfballstärke eingebracht hat. Stark seine Beteiligung am 3-2 in einer „Pass-Stafette“ mit Rück`n`Stück. Auch gut: auf die Mannschaftskasse Würstchen gekauft, Flachmann dabei, Muscleshirt in der 100-Tage-Bar.
 
Max (2,5)
Auf ungewohnter Position in der Abwehrzentrale mit passablem Spiel. Bissig im Zweikampf, aufmerksam beim Abfangen von Pässen und auch im Spielaufbau mit guten Aktionen. Im ersten Spiel als Innenverteidiger aber auch nicht frei von Unsicherheiten. Sein größter Fehler: trockene Ersatzschuhe und lange Hose im Auto, sich aber lieber 3 Stunden nach dem Spiel einen abgefroren.
 
Haká (3,5)
Erste Hälfte verpennt, verstand wohl in der Taktikbesprechung statt „Pressing“ „lieber erst mal 10 m Sicherheitsabstand halten“. So auch nicht schuldlos beim ersten Gegentor (neben anderen Mitspielern). Zweite Hälfte sehr stark, aufmerksam und positiv-aggressiv. Wäre ohne krasse Leistungsschwankungen ein Anwärter auf den inoffiziellen Titel „Lo(c)k(e) der Liga“.
 
Sascha (1,5)
Erste Hälfte noch mit etwas Gleitschutz für den Gegner, wollte den ehemaligen Teamkameraden wohl nicht weh tun. Später dann bärenstark, nicht nur aufgrund seiner 2 Tore. Ließ eine Ball- und Passsicherheit aufblitzen, die er eine Weile versteckt hielt. Auf der rechten Außenlinie deutlich stärker als in der Mitte, auch dank seiner Schnelligkeit (?).
 
Rück`n`Stück (3)
Erste Hälfte in zentraler Mittelfeldposition zwar immer da – aber nie dort wo der Ball war. Wurde eng gedeckt und spielte unglücklich. Dann besser im Spiel, u.a. mit einer sehr guten Chance und der Vorbereitung zum Führungstreffer, aber oft noch zu kompliziert und inkonsequent. In der 100-Taga-Bar laut Joma als Opa verkleidet.
 
Bechinhosa (3)
In vorderster Linie oft auf sich alleine gestellt, da anfangs die Mannschaft kaum nachrückte und so auch ohne Durchsetzungskraft. Später mit mehr Ballkontakten, auch einigen gelungenen Szenen, da aber eng gedeckt wenig produktives. Spielte oft auch zu kompliziert, nicht aber bei der Vorlage zum 2-1, als er den hinter ihm und besser postierten Sascha sah. Hatte sich beim Stande von 3-2 noch toll eine 100%ige Chance erspielt, die vom Ede-TW jedoch grandios gefressen wurde. Schnell unterwegs vor allem nach dem Spiel als er als „rasender Reporter“ sofort weg war.
 
David (2,5)
Der nun feste Zugang ist fußballerisch eine Bereicherung, vor allem, wenn er sich wie in diesem Spiel auch nicht zu schade ist hinten auszuhelfen. Mit einer guten Chance und solidem Passspiel, jedoch auch ein Zugang in der breit besetzten Kategorie „komplizierter Fußball für Fortgeschrittene“. Dass er es auch einfach kann zeigte er bei seinem Abstauber zum 3-2. Danach wäre cooles Ballhalten gefragter gewesen als gepflegtes Kurzpassspiel.
 
Joma (3)
Stark verbessert in der Ballbehauptung und den defensiven Laufwegen. Dadurch mit einigen guten Szenen in der Mittelfeldzentrale mit seinem mannschaftsdienlichen Spiel. Hat noch etwas konditionellen Rückstand. An der Wechseltechnik muss zudem weiter gefeilt werden, auch wenn das Jacke wie Hose ist.
 
Alexix Hitzlzeiner (3)
Kam auf der linken defensiven Seite zum Einsatz und spielte diesen Part ohne große Aufregung. Macht weiterhin Fortschritte und lebt von seinem exzellenten Stellungsspiel und seiner Antizipationsfähigkeit. Musste in der zweiten Halbzeit dem hohen Tempo der ersten Tribut zollen.
 
Spieler des Spiels:
Jörg (Edwin van der Saar)
Der Ede-Keeper war einfach überragend!
Text: Hasselmeier von Edwin van der Saar 
 
  

14:45 Roter Stern – Eckschwalben 3:3
16:00 gemeinsames Duschen
17:00 Balla Balla Bunte Liga Party in der 1ooTagebar
Music by: Studio 52, Sir Aubert, Rote Pistole, Moritz von
Oranien, pau_lee, Carl, Ande und und und und und Verlängerung… Elfmeterschießen.. Autokorso

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Stadtzeitung Takt online
Hier noch zwei Spielberichte von Fukuoka Superstars:
Fukuoka Superstars – Lok Lebach 1:2 *Update*
Roter Stern – Fukuoka Superstars 5:0

spielen, kämpfen und diskutieren

Heute im Zentralstadion, Anpfiff 20:30 Uhr
WSG – Leipziger 6:1

In einer hochklassigen Partie hat die WSG trotz Personalproblemen den wichtigen zweiten Dreier der Saison gegen die Routiniers aus Dudweiler eingefahren. Beide Mannschaften gestalteten nach obligatorischem Abtasten die Partie mit offenem Visier. Das kam der WSG zu Gute, die ihren Tempofußball über die Flügel aufziehen konnte und ungewohnt abschlussstark zu Toren kam. Besonders schön das 3:0, als der irakische Irrwisch Nibras eine Ecke von Frank volley unter den Querbalken nagelte. Mit diesem Leckerbissen ging es dann in die Pause.
In der zweiten Hälfte agierten die Leipziger um den engagierten Spielmacher Robin dann glücklicher und erzielten noch einen wunderschön herausgespielten Treffer. Den letzten Pfeil hatten dann jedoch wieder die Gäste im Köcher: Das stark aufspielende Geburtstagskind Janosch wurde von Frank und Nibras mustergültig bedient und erzielte mit dem 6:1 sein erstes Pflichtspieltor für Kosmos.

Aufstellung:

Yannik – Kim, André, Janosch – Nibras, Ben Diego – Frank, Marius

Tore:

1:0 Ben Diego (André)
2:0 Marius Seewald
3:0 Nibras (Frank Hemmer)
4:0 Marius S. (Ben Diego)
5:1 Marius S. (Ben Diego)
6:1 Janosch Marx (Nibras)
kosmonaut

Anschließend Sitzkreis mit Bier und Schdixis in Ilonas Schützenhaus.

Super Samstag mit dem Topspiel
Karate F. Klub Meier – Edwin van der Saar ABGESAGT! ABGESAGT!
ab 14 Uhr live in der HBK-Kampfbahn

Spieltaganaylse
ab 15:30 Uhr im Vereinsheim Karate Klub Meier
Thomas Helmer: “Es ist oft ein schmaler Grat, der über Champions League oder Bedeutungslosigkeit entscheidet. Gerade die kleinen Unterschiede zeigen wir in der Analyse.”

Mittendrin statt nur dabei!

Ankündigung – So., 23.11.
12:00 Uhr: Kikaz Köllertal – WSG Komsos ABGESAGT!
13:30 Uhr: Kikaz Köllertal – Lokomotive Lebach 3:16

Die Kikaz absolvieren am Sa. einen Doppelspieltag um die verpassten Spiele aufzuholen. An dieser Stelle noch ein herzliches “schön das Ihr dabei bleibt!”
Zuerst gehts gegen die WSG, die zuletzt mit einem 6-1-Sieg gg. die hoch gehandelten Leipziger aufhorschen ließen.
Anschließend, ca, 13:30 Uhr (je nachdem wie pünktlich das Spiel zuvor anfängt und wie lange die Kikaz Pause brauchen) spielen sie zudem gg. die Lokos (evtl. sogar in bunten Schuhen), die in der Tabelle weiter nach oben klettern wollen.

In Angesicht der enormen Anstrengungen, welche auf die Kikaz zukommen und den ehrgeiziger Ziele bleibt nur noch zu sagen:
“Das Unmögliche möglich zu machen wird ein Ding der Unmöglichkeit” (Andreas Brehme).

Rück N Stück

Scorer der LOK beim 16:3-Sieg gg. die Kikaz:

- Bechinhosa: 8 Tore, 3 Vorlagen
- Rück`n`Stück: 2 Tore, 7 Vorlagen
- Zampano: 6 Vorlagen
- Perkele: 2 Tore, 1 Vorlage
- Max: 2 Tore
- Sascha: 1 Tor
- Alexix Hitlzeiner: 1 Tor

Austellung:
Perkele – Haká, Leomann, Alexix Hitzlzeiner – Sascha – Bechinhosa, Max

Joker:
Zampano, Rück`n`Stück

Rück`n`Stück

Spielbericht…..Edwin vs. Schwalben

HBK Arena, Saarbrücken…15:00 Uhr, ca 20 Zuschauer bei bestem BunteLiga Wetter.

Die angesetzte Begegnung für diesen Tag lautete Edwin Van der Saar gegen Die Eckschwalben.

Die Ausgangssituation: Die Oranje`s könnten mit einem Sieg gegen die Schwalben punktemäßig gleichziehen, die Schwalben wollten sich jedoch mit einem Sieg die letzte Woche gegen KFK Meier verzockte Tabellenführung zurückerobern.

Die Aufwärmphase: Während sich Punkt 15:00 Uhr gefühlte 20 in orange gekleidete Spieler warmliefen und sich schon locker die Pille hin und herkickten, standen Schwalbentorwartlegende Ecki und ich als die beiden einzigen Spieler der Schwalbengemeinschaft auf dem Platz. An ein Spiel war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken, es kamen dann aber péu a péu noch ein paar Spieler , woher man auch immer kommt an einem Sonntagnachmittag! Der Gedanke, das Spiel doch besser abzusagen machte die Runde, der jüngste Schwalbenspieler des Tages meinte jedoch: „Besser fair verloren, als gar nicht anzutreten!“

Für mich persönlich der Spruch des Tages….Respekt!!!

Als Gastspieler durften wir noch auf Nico zurückgreifen und dann konnte es mit Minimalbesetzung losgehen…….

Das Spiel: Nach einem kurzen Abtasten beider Mannschaften war schnell klar welche Mannschaft hier das Heft in die Hand nimmt und folgerichtig stand es nach wenigen Minuten schon 0:1 aus Sicht der Schwalben. Meiner Einschätzung nach würde das Spiel auch so weiterlaufen, rein personell und konditionell hatten wir an diesem Tag nicht viel mehr entgegenzusetzen, wie das was zu diesem Zeitpunkt auf dem Platz stand. Aber wie aus dem Nichts fiel dann das 1:1, ein simpler Spielzug, langer Ball auf Armin (der gar nicht spielen wollte), Drehung und das Spielgerät schön unter die Querlatte gezimmert….immerhin!

Der Spielverlauf schien ab diesem Zeitpunkt komplett auf den Kopf gestellt, und so stand es zur Halbzeit schon 3:1 für die Schwalben. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit haben die Oranje`s mächtig Druck auf das Tor der Schwalben gemacht, haben es jedoch noch verstanden, die wirklich zahlreich vorhandenen Chancen in Tore zu verwandeln. In der Folge wurden die Oranje`s mehrfach ausgekontert, und die Zuschauer hatten sicher grossen Spass an diesem Spiel in dem alles geboten wurde was so ein Spiel braucht. Beim Spielstand von 6:2 wechselte sich Armin total entkräftet aus und Ecki`s Sohn durfte ran. Der Generationenwechsel im Schwalbensturm war somit vollzogen und kurz vor Schluss gelang dem kleinen Ecki noch ein wunderschöner Heber zum 7:2 Endstand.

Die dritte Halbzeit: Faire Verlierer und erstaunte Gewinner haben den Zuschauer ein tolles Spiel geboten, was sicherlich einige Tore zu hoch ausgefallen ist. Die Schwalben sind zufrieden und wieder unbeliebter Tabellenführer, aber die Oranje`s sind für mich noch nicht aus dem Rennen. Warten wir´s ab….

Zum Thema Tabellenführung noch eins: „Zu 50 % haben wir es geschafft, aber die halbe Miete ist das noch nicht!“ R. Völler

Bis dennsen Matze von den Eckschwalben

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Spielberichte

Samstag, 8.11., 14.00 Uhr, HBK-Kampfbahn: KFK Meier gg Eckschwalben 5:3
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Sonntag, 9.11., 15.00 Uhr, HBK-Kampfbahn: Lok. Lebach gg. Fukuoka Superstars
Ergebnis: 2:1 fuer Lok

Ein schoenes Spiel im saarlaendischen Breschendreck wurde am regnerischen Sonntag Mittag hinter der HBK gespielt. Nachdem einige Lebacher Vereinsmitglieder es noch als wichtiger ansahen ihre, im Voraus, so hoch angepriessene Fahne fertig zu machen (die auch, zwar etwas lausig, aber doch stramm an den Rand des Spielfelds gehangen wurde), konnte das Spiel mit etwa 15 Minuetiger Verspaetung beginnen. Wie ueblich beim Sonntagsspiel der Bunten Liga waren wieder ca. 3 – 4 Promille beim Spiel zugegen und, das schlimme daran, spielten sogar mit! „Keine Macht den Drogen“ war in den 80ern einmal ein beruehmter Ausspruch einiger (doch vermutlich sehr Fussallunerfahrener) Sportfunktionaere. Aber Mutter Natur gibt’s und nimmts eben auch wieder und so konnten ihre Kinder in Form von der schoenen HBK Randbewaldung von einem unerwarteten halbzeitlichen Duengersegen der Lebacher Naturfreunde profitieren (ueber eventuelle Disziplinarmassnahmen gegen die Unverbesserlichen wurde mit der Lebacher Vereinsfuehrung Stillschweigen vereinbart. Das regeln wir noch intern Jungs, seid euch sicher ;) ).
Aber zum Spiel: Es begann fuer die Lebacher recht zufriedenstellend, es wurde Druck gemacht und auch bald das eins zu null erzielt. Die Lebacher scheinen jedoch von Toren geradezu verwoehnt zu sein, denn bis zur Halbzeit hielten sie es trotz ihrer Uebermacht nicht fuer noetig, ein weiteres derselben zu schiessen. Nun, wir alle kennen die unumstuerzbaren Gesetze des Fussballs und eines davon lautet eben: „Wer keins macht, kriegt eins!“ So wurden die Superstars von Fukuoka in der zweiten Haelfte immer staerker und mensch fragte sich ob die Lebacher in der Halbzeit nicht heimlich einen gesoffen hatten, da es von Seiten Lebachs ca 10 Minuten lang ein Herumgerenne wie auf dem Huehnerhaufen war. Der Torwart Lebachs zeigte sich nun solidarisch mit dem was da zum Teil auf dem Platz geboten wurde und verwandelte einen von Fukuoka hoch hereingespielten Pass in eine sogenannte „Pfluntsche“. Wohlwollend lies er den Ball nach unerklaerbarem Danebengreifen in sein Toerchen kullern. 1:1!
Jetzt aber wurde mensch Zeuge von der Kraft, die da in den Lebacher Leibern steckt. Jene, von Kommentatoren aller Couleur so oft vermisste Trotzreaktion, aber auch Disziplin, Konzentration und der Wille zum Sieg und so weiter und blablabla brachten den Lebachern den 2:1 Siegestreffer. Die Superstars versuchten es noch einige Male mit ihren unangenehmen hohen Paessen, doch sollte es heute nicht sein und noch eine weitere entsprechende Glanzleistung haette den Lebacher Torwart wohl in eine tiefere Sinnkrise gestuerzt und das will ja auch niemand ;)
So. Mir faellt nun beim besten Willen nicht mehr ein, um Kommentare wird gebeten. Halleluja 3 Punkte!

Gez. gago (Presseabteilung Lebach)

Fukuoka Superstars – Lok Lebach 1:2
0:1 Lok Lebach
1:1 Lismann (Vorlage Matze)
1:2 Lok Lebach

Gruß
Willems

Ligarat

Wie üblich traf sich der Ligarat im Bingert um alles Wichtige bezüglich des Spielbetriebes in der Bunten Liga zu besprechen. Die verrauchte Spelunke wurde von hochrangigen Vertretern der Mannschaften Ede van der Saar, Roter Stern Saarbrücken, Leipziger 52, Lokomotive Lebach, KFK Meier und WSG Kosmos Frischauf Extraluft belagert. An dieser Stelle noch mal die Erinnerung, dass der Ligastammtisch jeden ersten Donnerstag im Monat stattfindet und es im Sinne der Sache ist, wenn alle Mannschaften der Liga dort mit wenigstens einem Sprecher vertreten sind. Dort hat man nämlich nicht nur die Gelegenheit um andere Leute aus der Liga in einer geselligen Atmosphäre zu treffen und näher kennen zu lernen, sondern man kann auch im persönlichen Gespräch Spieltermine besprechen.

Der erste Tagesordnungspunkt wurde vom Ligapräsidenten Moritz von Oranien in die bierselige Runde vorgetragen und bei den Stichworten „Bier“, „Bratwürste“ und „Feier“ war man sich schnell einig, dass die Bunte Liga unbedingt wieder einen Blockspieltag braucht. Dieser wurde einstimmig auf den 30.11. festgelegt. Der Spielbetrieb wird im HBK-Stadion stattfinden und voraussichtlich um 11 Uhr beginnen. Ein vermeintliches Spitzenspiel an diesem Tag wird die Begegnung zwischen den rivalisierenden Ede van der Saar und Lokomotive Lebach sein. Von lokomotivischer Seite verkündet man: „Wir können es verkraften bei jedem anderen Spiel dieser Saison zu verlieren, aber gegen Ede van der Saar verbietet es unsere Ehre.“. Es bleibt zu hoffen, dass die Ultras sich das nicht zu sehr zu Herzen nehmen und keine Ausschreitungen stattfinden. Nach dem Spieltag wird es eine Bunte Liga Feier in der VIP-Schickeria „1ooTagebar“ geben. Wer einen Vorgeschmack dessen bekommen möchte, möge sich heute Abend dort einfinden um den musikalischen Ergüssen, die vom ehrwürdigen Ligapräsidenten persönlich und Karate Klub Michel aufgelegt werden, belauschen.

Der zweite Tagesordnungspunkt behandelte ein brisantes Thema: Gerüchte hatten die Runde gemacht, dass WSG gegen die Ligaregeln verstoßen würden, da sie einen hochkarätigen Topspieler, der aktiv in einer anderen Liga teilnimmt, in ihren Reihen haben soll. Man war sich einig, dass dies wahrlich ein Skandal sei, und die Folgen ungeahnten Ausmaßes sein würden. Schließlich sei es wahrscheinlich, dass der gute Ruf der Bunten Liga Schaden annehmen würde. Glücklicherweise konnte das Thema mit den Vertretern des WSG ausführlich diskutiert werden, denn ohne ihre Anwesenheit, wären wohl Strafpunkte, Spielersperren und ewige Ächtung beschlossen worden. Somit einigte man sich nach hitzigen Gesprächen und jeder Menge nervenberuhigendem Bier auf Folgendes:
WSG darf den Spielbetrieb ungeahndet, aber mit einer Abmahnung fortsetzen.
Es darf unter keinen Umständen eintreffen, dass vorgeschlagene Spieltermine der Bunten Liga auf Grund anderer fußballerischen Aktivitäten abgelehnt werden. Die Bunte Liga genießt oberste Priorität.
WSG zeigte sich einsichtig und gelobte Besserung. Da sie nur einen beschränkten Kader hätten, könnte dies allerdings zu Personalschwierigkeiten führen, lautete ein bescheidener Einwand von ihrer Seite. Das Thema kam aber endlich vom Tisch als sich sofort einige Bunte Liga Spieler bereit erklärten, mit Gasteinsätzen auszuhelfen.

Schließlich konnte man endlich zum wichtigsten und letzten Tagesordnungspunkt übergehen: Bier trinken und geistreiche Unterhaltungen rund um den Fußball führen. Man zog mit der verbliebenen Gesellschaft in die VIP-Schickeria um und wurde vom Oranje Fan „Henk the DJ“ mit Afrobeat Voodoo beschallt, während man den Präsidenten und die Bunte Liga huldigte. Denn diese Liga vereinigt all das was wir vom Fußball erwarten: Freundschaft und Freude beim Kicken.

Perkele