Archiv für Oktober 2008

Spielberichte

Roter Stern – Fukuoka Superstars 5:0
Die Vorzeichen für beide Mannschaften hätten vor dem Spiel ungleicher kaum sein können: während der Rote Stern nach gutem Saisonstart gegen Angstgegner Edwin van der Saar eine herbe Schlappe hinnehmen musste, konnten die Superstars zuletzt einen Punkt gegen die Kosmonauten auf der Habenseite verbuchen, nachdem die Neulinge in den ersten Spielen doch erheblich Lehrgeld zahlen mussten.
Dementsprechend forsch legten die Fukuokas dann auch los und erspielten sich in der ersten Halbzeit einige gute Chancen, die sie aber ungenutzt liessen. Dem Roten Stern merkte man die tief sitzende Verunsicherung an; zwar spielte man recht gefällig nach vorne, spätestens an der Strafraumgrenze war gegen die gut gestaffelte Hintermannschaft der Superstars dann aber Endstation.
Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel zunächst das selbe Bild, bis das Spiel durch einen Dreierschlag binnen 5 Minuten praktisch entschieden wurde.
Erst tankte sich Matze durch und schloss mit einem trockenen Schuss in die Maschen ab, dann bediente Ullinho mustergültig Bernhart, der einen Strich vom Fünfer ins kurze Kreuzeck hämmerte, und schließlich besiegelte „Il Bomber“ Delron Bucklisch das Schicksal der Newcomer.
Danach spielte der Stern endlich befreit auf und kam durch Pippo und Sören gegen zunehmend resignierende Gegner zu einem insgesamt doch um 2 Tore zu hoch ausgefallenen, aber letztendlich verdienten Sieg.
Die Fukuokas, die sich nach der ersten Halbzeit mehr ausgerechnet hatten, warten weiterhin auf den ersten Liga-Sieg, während auch den Roten Stern bereits am Mittwoch der nächste schwere Gegner wartet.
Amtsperson von Roter Stern
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Edwin van der Saar – Kikaz Köllerbach 2:1
-Auswärtssieg für Ede auf der Sportanlage in Püttlingen-

Was für ein perfekter Start! Samstag, 25.10.08, 16:15 Uhr. Treffpunkt von Ede van der Saar im Mono. Strahlender Sonnenschein, Bayern liegt 1:2 gegen den VFL Wolfsburg zurück…. Fußballerherz, was willst du mehr! Die Jungs von Ede van der Saar haben jedoch heute noch einiges vor. Denn der erste Auswärtssieg in der Bunten-Liga-Geschichte sollte heute her. “Wir wollen den Auswärtssieg“ schallte es schon vergangene Woche nach dem Sieg gegen die C.F.U. durch die HBK-Kampfbahn. Nun waren heute die Kikaz aus Köllerbach der Gegner für die Jungs aus der Tulpenrepublik. Der immer noch verletzte Spielermanager Moritz von Oranien handelte mit den Kikaz den Spieltermin für den 25.10.08, 17 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Püttlingen aus. Er sah in dem Wechsel des Bodenbelags für die Elftal keinen Nachteil.
Moritz von Oranien: „Door over te schakelen op kunstgras, dat beloof ik om onze combinatie spel. Onze ervaren technische team komt met de veiligheid zupass.“ (Ü.: Durch den Wechsel auf Kunstrasen verspreche ich mir eine Steigerung unseres Kombinationsspiels. Unserer technisch versierten Mannschaft kommt das mit Sicherheit entgegen.“)

Gegenüber dem Spiel gegen die C.F.U. trat die Elftal mit einer Veränderung in der Startaufstellung an. Für Jörg rückte Dirk ins Team, der die Position des zentralen Abwehrspielers einnahm. Kapitän Hewethal rückte so vor ins Mittelfeld und Hasselbaink vom Mittelfeld in den Sturm. Auf der Bank nahmen zu Spielbeginn Jana und und Ede-Debütant Flo Platz.
Trainer Moritz von Oranien zeigte sich vor dem Spiel erwartungsvoll:
„Kijkend naar de tabel Ede is de eerste keer dit seizoen favoriet. Laten we eens kijken of mijn team deze verwachtingen kan worden.“ (Ü.: „Schaut man auf die Tabelle, ist Ede erstmals in dieser Saison Favorit. Mal schauen, ob mein Team diesen Erwartungen gerecht werden kann.“)

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In den ersten Minuten sah es auch ganz so aus, als ob die Elftal den Erwartungen gerecht werden könne. Denn die ersten dicken Chancen hatten die Johan-Cruyff-Jünger. Der Ansturm von Ede gipfelte in der 18. Minute darin, dass man innerhalb von 2 Sekunden zweimal den Pfosten traf: Nachdem Hasselbaink nach einem schönen Pass den Torhüter umspielte und aus spitzem Winkel nur den Pfosten traf, setzte der total überraschte Kapitän Hewethal den Nachschuss aus kürzester Entfernung ebenfalls an den Pfosten. Praktisch mit dem Gegenzug fiel dann mit ihrer ersten wirklichen Chance das 1:0 für die Kikaz aus Köllerbach. Nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen verwandelte der Kikaz-Stürmer D`Alessondro sicher zum 1:0. Nun wurde die Partie ausgeglichener. In der 20. Minute kam es dann zu einer strittigen Szene, welche die allgemeine Schiedsrichter-Diskussion weiter anheizen dürfte. Nachdem er den Ball in der eigenen Hälfte erobert hatte, schickte Kapitän Hewethal Ede-Stürmer Hasselbaink mit einem langen Pass auf die Reise. Dieser dribbelte mit dem Ball am Fuß auf den Torhüter der Kikaz zu und kam durch einen Körperkontakt mit einem Kikaz- Verteidiger zu Fall. War es nun Elfmeter oder normaler Körperkontakt? Nach minutenlanger hitziger Diskussion einigte man sich auf indirekten Freistoß für Ede van der Saar, der jedoch nichts einbrachte.
Nach dem Spiel angesprochen auf die Situation äußerte sich Ede-Spieler Sebastian wie folgt: “Wij zijn nog steeds winnen de Fair Play League Cup kleurrijke” (Ü.: Wir gewinne noch den Fair-Play Pokal der Bunten Liga.)
So ging es mit einem 1:0 für Kikaz Köllerbach in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit drängte Ede auf den Ausgleich, musste aber immer wieder gefährliche Konter der Kikaz Köllerbach überstehen. In der 38. Minute fiel dann der Ausgleich. Mit einem sehenswerten Solo über die linke Seite bediente Sebastian Matthias L., der nur durch ein Foul von seinem Gegenspieler am Schuss gehindert werden konnte. Da Flo den „verwaisten“ Ball direkt unter die Latte zimmerte erübrigten sich Diskussionen um einen Elfmeter. Der Ausgleich war geschafft. So stand es in der 38. Minute 1:1.
Nun entwickelte sich eine spannende, in vielen Phasen aber überharte Partie. In der 52. Minute fiel dann das 2:1 für Ede. Nach einer Kombination über mehrere Stationen gelangte die Kugel zu Flo, der vom 16er-Eck in die Mitte zog, um den Ball zurück auf Hasselbaink zu passen, der aus 20 Metern mit einem trockenen Schuss unhaltbar ins linke Torwarteck verwandelte. Nun rührte Ede Beton an. Jedoch musste die Elftal noch eine Riesenchance für die Kikaz zulassen, die Torhüter Dirk aber in Weltklassemanier vereitelte.

Nach der Partie sickerten noch einige Undiszipliniertheiten durch. Wie ein anonymer Anrufer mitteilte, hatte er Matthias Leffer am Morgen des Spiels um 6:30 Uhr aus der Garage fallen sehen. Außerdem wurde bekannt, dass Hasselbaink vorm Treffpunkt im Mono mindestens ein Bier bestellte, und sogar noch versuchte, es vor Moritz von Oranien zu verstecken. Der Trainer hat nun angekündigt, sehr zeitnah mit den beiden Spielern ein Gespräch zu führen.
Moritz von Oranien: “ Ik wil om over na te denken over de vorm waarin ik zal spreken over beide spelers. Ik heb altijd kleiner laat me graag gebrek aan discipline. Maar een gesprek zal het nu. Niet alleen in een paar dagen, maar precies op het juiste moment.“
(Ü.: „Ich will darüber nachdenken, in welcher Form ich mit beiden Spielern reden werde. Ich lasse mir grundsätzlich kleinere Disziplinlosigkeiten gefallen. Aber ein Gespräch wird es jetzt geben. Nicht erst in ein paar Tagen, sondern sehr zeitnah.“)

In einer Pressemitteilung kündigte Matthias L. eine Entschuldigung beim Bondscoach an:
Matthias L.: „Ik zal in de kortst mogelijke tijd met Bondscoach samen zodra mijn gezondheid het toelaat, en zal verontschuldigen voor mijn gedrag met hem mijn excuses aanbieden.“ (Ü.: „Ich werde mich in kürzester Zeit mit dem Trainer zusammensetzen, sobald es mein Gesundheitszustand zulässt, und werde mich für mein Verhalten bei ihm entschuldigen.“).
Auch Hasselbaink zeigte sich reumütig: „Ik ben echt niet het type voor de uitvoering van een dergelijk ding zoals ik dat deed. Niemand verwacht van mij was, heb ik zelf niet.“ (Ü.: „Ich bin eigentlich nicht der Typ, eine Sache so durchzuziehen, wie ich es getan habe. Keiner hatte das von mir erwartet, ich selbst auch nicht.“)
Man darf gespannt sein, welche Konsequenzen der Trainer ziehen wird! ;-)
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Abschließend:
- Aufgrund des Chancenplus verdienter Sieg für Ede.
- 3. Sieg in Folge für Oranje. Vereinsrekord wurde damit ausgebaut!
- Ede klettert mit 9 Punkten aus 5 Spielen auf den 4. Platz der Tabelle.
- Parallelen mit Inter Mailand sind erkennbar: Der Star ist der Trainer.

Startaufstellung:
Sebastian (2,5) – Christian (2), Dirk (2), Matthias L.(2,5) – Lars (3,5), Carsten (3) – Hasselbaink (3,5)
Reservebank: Jana (3), Flo (2)
Trainer: Moritz von Oranien

Tore:
0:1 D`Alessondro (18., Rechtsschuss)
1:1 Flo (38., Rechtsschuss, Vorarbeit Matthias L.)
2:1 Hasselbaink (52., Rechtsschuss, Vorarbeit Flo)

Einzelkritik:

Sebastian: Note 2,5
Bewies einmal mehr seine Allround-Fähigkeiten. Spielte in der ersten Halbzeit eine fehlerfreie Partie im Tor. In der zweiten Hälfte im Mittelfeld, leitete er das 1:1 mit ein. Konnte in der 48 min. eine Großchance zum vorzeitigen 2:1 leider nicht nutzen.

Christian: Note 2
War in der umgebauten Innenverteidigung der Elftal ein absoluter Sicherheitsfaktor. In der Defensive eroberte er immer wieder Bälle und leitete somit die Angriffe mit ein.

Dirk: Note 2
Spielte in der 1. Halbzeit eine gute Partie als Libero. In der zweiten Halbzeit löste er Sebastian als Torwart ab. Hielt mit einer Glanzparade in der 55 min. den Sieg für Ede van der Saar fest.

Matthias L.: Note 2,5
Trotz durchzechter Nacht sehr laufintensive Partie des Allrounders. War immer um den Spielaufbau bemüht, errichtete im Abwehrverbund mit Christian, Dirk und Carsten vor allem in der zweiten Halbzeit ein Abwehrbollwerk. Musste in der 55. Minute mit einer Knöchelverletzung den Platz verlassen.

Lars: Note 3,5
Das Laufpensum des Ede-Stürmers scheint unerschöpflich zu sein. Stopfte auf diese Weise viele Löcher und sorgte für Entlastung in der Offensive. Vergab jedoch einige gute Torchancen. Der dritte Doppelpack in Folge wäre möglich gewesen.

Carsten: Note 3
In der ersten Hälfte im Mittelfeld nicht ganz so effektiv. In der zweiten Hälfte als Libero sehr umsichtig und ein echter Abwehrchef.

Hasselbaink: Note 3,5
Traf in der ersten Hälfte einmal den Pfosten aus spitzem Winkel. Verlor in der 1. Halbzeit nach einer strittigen Szene im Sechzehner des Gegners den Faden. Sorgte für den 2:1 Siegtreffer.

Jana: Note 3
Gute Partie der Mittelfeldspielerin. Sehr fleißige Arbeiterin, die sich viele Bälle erkämpfte. Engte so die Kreise der Mittelfeldspieler der Kikaz immer wieder ein.

Flo: Note 2
Der Ede-Debütant scheiterte vor allem in der 1. Halbzeit immer wieder mit Distanzschüssen am sehr gut aufgelegten Torhüter der Kikaz. Erzielte das wichtige Tor zum 1:1 und bereitete den Siegtreffer mit großer Übersicht vor.

Moritz von Oranien: Note 1 :-)
So muss ein Trainer agieren. Hatte seine Mannschaft zu jeder Zeit im Griff. Wechselte immer geschickt aus und gab seinen Spielern immer kompetente und präzise Anweisungen.
O-Ton Moritz von Oranien nach dem Spiel: Ik ben trots op het team. Unit han alle tracks! (Ü.: Ich bin stolz auf die Mannschaft. Heit han alle gespurt!)

Text: O.Hasselbaink
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spielerbewertung von den Kikaz
pete:
defintiv schlechtester spieler auf dem platz 2 100% chancen versiebt , glücklos im passspiel und mies in der ballbehandlung und in den letzten minuten noch ein grobes foulspiel
Note: 5,5

fabi:
ein , zwei gute aktion im zweikampf und und an der diskussionwürdigen elfmetersituation beteiligt, jedoch erst zweiter einsatz für die kikaz von daher war noch etwas nervosität zuspüren, da ist mehr drin!
Note: 4

Marc:
abwehrterrier hat wieder zugeschlagen immer wenn er im spiel war, war sein gegenspieler ausgeschaltet, manchmal etwas übereifrig jedoch grundsolide in seiner leistung
Note: 3

Skabär:
gute laufwege und sicher im passpiel, konnte seine stärke (gewaltschuss)heute leider nicht zum einsatz bringen, gute zweikampf verhalten und stellungspiel
Note:3

Jojo:
das kampfschwein wieder alles gegeben, starkes zweikampf verhalten und auf der 6 position unverzichtbar, heute kleine defizite in dem spiel nach vorne, da ist noch luft nach oben!!
Note.
3

Andi:
gute einzelaktionen und immer anspielbar, technisch stärkster spieler auf dem platz, leider auch etwas unglücklich im abschluss, das fussballmonster wollte nicht raus.

Note.
2, 5

Marius.

laufstärkster spieler, gutes auge und abgeklärtes zweikampf verhalten, manche pässe fanden nicht den adressenden, aber grundsolide leistung
Note: 3

Camillo:
ganz klar stärkster spieler, machte den 1:0 führungstreffer, stand bombensicher auf der libero position, lenkte das spiel von hinten, als er draußen war die 2 treffer kassiert, kleiner mann ganz groß
Note:1

maurice:
keine wertung möglich für den jungspund in den reihen der kikaz da keine einsatzzeit

Text: http://www.myspace.com/kikaz_koellertal

KFK Meier vs. Leipziger 52

Spielbericht:
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit fand am 15.11 im Leipziger Rund in Dudweiler das Traditionsduell der Bunten Liga statt. Nachdem die Öffentlichkeitsarbeiter Captain KFK und Manunho es schlicht und einfach nicht für nötig hielten die breite Masse über die Spielansetzung zu unterrichten fanden sich nur wenige Zuschauer in das Leipziger Heimstadion. Das Geschrei war groß und während die zwei Schuldigen ihre zehn Strafrunden absolvierten machten sich die restlichen Gladiatoren bereit für den großen Kampf.
Und schon kurz nach dem Anpfiff war klar hier gibt es kein Unentschieden. Nach einer nur kurzen Phase des Abtastens ging der KFK Meier mit 1:0 oder 0:1 in Führung.
Hierbei muss der Leser den Autor entschuldigen. Als teilnehmende Person am Spiel konzentriert sich der Autor mit solch einer kahnschen Motivation auf das Spiel, dass er nach Spielschluss nur selten den Spielverlauf korrekt wiedergeben kann.
Aber zurück zum Verlauf. Die ersten Minuten gehörten dem KFK Meier, der mit einer unglaublichen Chancenverwertung in nur kurzer Zeit seinen Vorsprung auf 3:0 aus Meier Sicht erhöhen konnte. Überrascht über diese unglaubliche Quote vor dem Tor verloren die Spieler des KFK ihre Konzentration und schwupp fingen sich aufgrund eines unsauberen Abspiels im Mittelfeld das 3:1. Unterstützt durch einen Wechselfehler konnten die Leipziger Sportkameraden mit einem schönen Schuss den Anschlusstreffer erzielen.
Auf der Auswechselbank des letztjährigen Meisters entwickelte sich aufgrund dieser Unzulänglichkeit ein kleiner Skandal. Wie vom Meister gewohnt ließen die Spieler von Präsident Hell_G durch diverse verbale Unmutsäußerungen ihrem Frust freien Lauf. Dies hatte zur Folge, dass das Urgestein des KFK Meier Ulle klangheimlich unter dem Vorwand auf die Gegentribüne wechseln zu wollen das Stadion. Leider vergaß Ulle das er nicht wie ein ehemaliger Nationalspieler ausgemustert auf der Tribüne saß, sondern noch aktiv am Spiel teilnehmen sollte. Im Gegensatz zu Herrn Kurany ist unserem Ulle der weg zurück in die Mannschaft nicht versperrt. Und nach nur wenigen Sätzen der Aussprache und Aufklärung wird unser Langbein im Mittelfeld wieder auflaufen.
Aber wieder zurück zur ersten Halbzeit. Die Leipziger Riege begann nun in der Schlussphase der ersten Spielhälfte den Druck zu erhöhen. Aber sie konnten keinen Profit aus dieser Überlegenheit herausschlagen. Ganz im Gegenteil. Der Karate Meier bewies wie schon in der Anfangsphase eine nicht gekannte Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und erzielte das 4:1.
Dann kam die Pause.
Und die zweite Halbzeit ist kurz zusammengefasst. Die Leipziger drückten stark auf das Tor KFK Meier Katze Jules waren für die Männer aus dem Karate Klub bis auf 2 richtige gute Chance keine große Gefahr. Auch konnten die Meier Jungs noch ein bis zwei Konter setzten und das Ergebnis erhöhen.
Zusammengefasst kann man sagen, dass Interessanteste der zweiten Halbzeit die Tatsache war, dass ein 5:2 (das Lieblingsergebnis der Leipziger 52, natürlich aus Leipziger Sicht) in Reichweite lag.

KFK Carsten

Spielberichte

WSG gegen Fukuoka
1:0 Frank Hemmer (Ben Diego)
1:1
1:2
1:3
1:4
2:4 Marius Seewald (ohne Vorarbeit)
3:4 Nibras Schouky (Marius Seewald)
4:4 Marius Seewald (Ben Diego)
5:4 Marius Seewald (Ben Diego bereitet vor, nach Kraftakt und Grasfressen eingeleitet durch Hemmer & Marx)
5:5
Endstand: 5:5
Hemmer 13

Edwin van der Saar – China F.U. 4:2
Oder: Nicht immer gewinnt das bessere Team!
Mit zwei Änderungen gegenüber dem Sterne-Spiel startete Ede gegen die C.F.U. In der Abwehr begann Matthias L. für den verhinderten Karsten Schirmsche und im Sturm begann Jörg für Claudio, der wegen einer Teilnahme am Pferderennen nicht verfügbar war. Sorgen bereitete auch der Umstand, dass man bei strahlendem Sonnenschein und für die Jahreszeit „hohen“ Temperaturen nur 7 Leute zu Spielbeginn zur Verfügung hatte. Kurz nach Anpfiff tauchte für fast alle Ede-Spieler überraschend Nico zwischen den Häuserblöcken auf und nach 15 gespielten Minuten kam Dirk, wie für einen Holländer selbstverständlich, mit dem Fahrrad um die Ecke. Dass man nun 9 Spieler zur Verfügung hatte, beruhigte Spielermanager Moritz von Oranien sehr. Zur Verunsicherung seines Teams nahm der verletzte Ligapräsident jedoch nicht in Uli Hoeneß-Manier auf der Bank Platz, sondern zog es vor auf der Ehrentribüne Platz zu nehmen. Der Grund dieser Handlung liegt noch im Dunkeln. Es sickerte jedoch durch, dass sich ein Ede-Spieler in einem noch nicht veröffentlichten Interview bezüglich Moritz von Oraniens wie folgt äußerte: „Unsere Bank ist gut besetzt. Wenn er sich auf die Tribüne setzt, kann er gerne kommen.“ Ob diese Aussage mit der Verhaltensweise des Spielermanagers von Ede van der Saar in Verbindung steht, muss jedoch jeder für sich selbst ausmachen.
Zurück zum Spiel. Kapitän Hewethal entschied sich kurz vor der Partie für die Tannenzäpfle-Taktik, die in der Woche zuvor in der 100 Tage Bar ausgetüftelt wurde und die Tannenbaum-Taktik ablöste, die sich gegen die Sterne bewehrt hatte. Den genauen Unterschied zwischen den Systemen hier darzulegen würde etwas zu weit führen, denn schließlich müssen taktische Finessen im Geheimen bleiben. Außerdem würde es den hier vorhandenen Rahmen sprengen. Kurz gesagt: Ein 3-2-1 sollte also den Erfolg gegen die spielstarke C.F.U. bringen. So gut das System auch gegen die Sterne funktionierte, mit der etwas abgewandelten Taktik lief am heutigen Tag wenig zusammen. Ede kam nicht in die Zweikämpfe, das Kombinationsspiel aus der Abwehr heraus klappte nicht und die Laufbereitschaft lies sehr zu wünschen übrig, so dass sich derjenige, der den Ball hatte, durchaus als „ärmste Sau“ bezeichnen durfte. Dem gegenüber stand die C.F.U mit starker Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und Ballsicherheit. Direkt von Beginn an lief der Ball durch die Reihen der C.F.U. und die Edes hinterher. Hatte die Elftal mal den Ball, sorgte das Pressing des Gegners dafür, dass er zügig wieder weg war. So auch in der 20 Minute, als Ede-Verteidiger Christian den Ball vertändelte und Ede-Torhüter Blinki gegen zwei auf sich zulaufende C.F.U Stürmer keine Chance zur Abwehr hatte. So ging es mit einem 1:0 für die C.F.U. in die Kabine. Doch auch nach der Halbzeit änderte sich am Spiel wenig. Die China F.U blieb klar die bessere Mannschaft. Einzig die mangelnde Chancenverwertung konnte bemängelt werden. So kam Ede in der 38. Minute zum unverdienten Ausgleich: Nico schlug den Ball von der Mittellinie aus einfach mal nach vorne. Der Ball wurde länger und länger und schlug zur Überraschung aller im linken Torwinkel ein. Ein Traumtor sorgte also für das 1:1. Wenig beeindruckt spielte die C.F.U weiter nach vorne und so erzielten sie folgerichtig in der 44. Minute das verdiente 2:1. Wieder ging diesem Tor ein kapitaler Bock eines Ede-Spielers voraus: Hasselbaink, der sich wohl zu schade war, den Ball mal einfach rauszuhauen, vertändelte diesen, so dass der C.F.U.-Stürmer keine Probleme hatte, das Tor zu machen indem er den chancenlosen Blinki tunnelte. Nun wurde das Spiel immer hitziger, sodass es zu einigen Nicklichkeiten kam. Speziell bei einem der Niederländer war eine gewisse Nervosität zu spüren. Dazu Moritz von Oranien: „Das Verhalten war so nicht ganz ok. Er hat sich beim Gegner entschuldigt. Ich denke mit einer saftigen Geldstrafe in die Mannschaftskasse ist die Sache vom Tisch. 5 € müssen da drin sein!“
Als sich die Elftal und ihre mitgereisten Fans schon mit der Niederlage abgefunden hatten, fiel doch noch das 2:2. Mit einer der wenigen gelungenen Kombinationen der Oranjes erzielte Matthias L. den Ausgleichstreffer. Kapitän Hewethal verlängerte einen langen Pass aus der Abwehr mit dem Kopf auf Hasselbaink, der den Ball dann flach in die Mitte zu Matthias L. passte. Eiskalt drückte der Ede-Allrounder die Kugel aus 1 Meter Entfernung über die Torlinie. Mario G. vom VFBäh hätte es nicht besser machen können. :-)
Somit war das Spiel auf den Kopf gestellt. Sollte Ede wirklich einen Punkt aus diesem Spiel entführen? Mit Nichten! Es sollte noch „schlimmer“ kommen. In der Nachspielzeit sorgte Lars mit einem Doppelpack für den 4:2 Endstand. Nach Pass von Matthias L. erzielte er mit einem sehenswerten Schuss in den rechten Winkel die 3:2 Führung. Das 4:2 besorgte er dann mit einem satten Rechtsschuss ins die rechte Torwartecke.

Abschließend ist zu sagen:
- Unverdienter Sieg für Ede van der Saar.
- 2 Doppelpack in Folge von Lars.
- 2 Sieg in Folge für Ede -> „Vereinsrekord“
- Ede van der Saar klettert in der Tabelle immer weiter nach oben.
- Punkte sind Punkte.

Startaufstellung:
Blinki (2) – Christian (5), Carsten Hewethal (4), Matthias L. (3) – Lars (2), Olaf Hasselbaink (5,0) – Jörg (4,5)
Reservebank: Nico (3), Dirk (3)

Tore:
1:0 CFU (20.)
1:1 Nico (38., Rechtsschuss)
2:1 CFU (44.)
2:2 Matthias L. (58., Rechtsschuss, Vorarbeit Hasselbaink)
3:2 Lars (60.+1, Rechtsschuss, Vorarbeit Matthias L. )
4:2 Lars (60.+2, Rechtschuss)

Einzelkritik:
Blinki: Note 2
Gute Leistung vom bereits dritten eingesetzten Torhüter von Ede van der Saar in dieser Saison. Hielt die Elftal mit einigen schönen Paraden im Spiel und machte so erst die dramatischen Schlussminuten möglich.
Christian: Note 5
Zeigte heute nicht, wozu er in der Lage sein kann. Patzte beim 1:0 und zeigte einige Unsicherheiten.
Matthias L.: Note 3
War mit dem Tor zum 2:2 und der Vorarbeit zum 3:2 für die Wende der Partie mitverantwortlich. Leistete sich aber auch einige Abspielfehler und Unsicherheiten.
Carsten Hewethal: Note 4
Solide Leistung des Kapitäns. Peitschte sein Team in der Schlussphase immer wieder nach vorne.
Lars: Note 2
Der Mann des Spiels für Ede. Sorgte mit seinem Doppelschlag in den Schlussminuten für 3 Punkte.
Hasselbaink: Note 5
Schlechte Partie des Mittelfeldspielers. Zweikampfschwach und kaum Laufbereitschaft. Entging der Note 6 einzig durch seinen wichtigen Assist zum 2:2.
Jörg: Note 4,5
War stehts bemüht, viel unterwegs, jedoch wie fast das ganze Team im Angriff wirkungslos.
Nico: Note 3
Erzielte ein Traumtor aus 30 Metern zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Lieferte einmal mehr eine solide Leistung ab.
Dirk: Note 3
Konzentriertes Auftreten des Mittelfeldspielers. Stabilisierte die Ede-Abwehr mit seiner Einwechselung. Kaum da, war er jedoch schon wieder weg. :-)

Text: O. Hasselbaink

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Des Kaisers neue Kleider.

Der von Spielertrainer Ben Diego angekündigte heiße Herbst wird nun auch modisch eingeläutet. Die WSG Kosmos ließ heute in einer Eilmeldung durch die dpa verlauten, dass sie zukünftig vom italienischen Sportartikelhersteller Kappa ausgerüstet wird, und zwar vom Scheitel bis zur Sohle. Die langjährige Zusammenarbeit zwischen den Kosmonauten und dem bisherigen Ausrüster Kipsta findet somit aber kein vorzeitiges Ende, sondern der Ausrüstervertrag wird in abgeänderter Form weiterlaufen. So werden weiterhin sämtliche Jugendmannschaften der WSG Kosmos von Kipsta ausgerüstet. Man möchte von Vereinsseite damit einerseits die weiterhin bestehende Verbundenheit zum Premiumpartner Kipsta ausdrücken und andererseits auch dem auf dem Weltmarkt ohnehin angeschlagenen Unternehmen nicht vor den Kopf stoßen. Manager Sammel: „Die WSG ist ein bodenständiger Club. Wir wissen wo unsere Wurzeln sind. Daher vergessen wir auch langjährige Partner nicht. Ich denke trotzdem, dass der neue Ausrüstervertrag mit Kappa für den gesamten Verein eine lukrative Sache ist und daher mussten wir hier zuschlagen.“ Nach zähen Verhandlungen mit den Italienern konnte dann heute endlich der Vertrag unter Dach und Fach gebracht werden. In der Bunten Liga wird nun bei Spielen der WSG also ein Hauch von „Dolce Vita“ und „Mailänder-Laufsteg-Eleganz“ Einzug halten, so zumindest sehen es die Fans. Bei einer kurzfristig anberaumten Photosession auf der Dachterrasse des Kosmos Angreifers Hemmer im Saarbrücker In-Bezirk Quartier-Europabahnhof wurden erste Schnappschüsse der neuen kosmonautischen Arbeitskluft gemacht. Der stadtbekannte 7er Richters sagte bei Lieferung des Pakets kurz und knapp „geile Kiste“ und Angreifer Hemmer freute sich über die Eleganz der Ringelstutzen mit bübischem Grinsen. Und auch die als kreativ bekannten Kosmos Fans haben sich schon mit einem neugedichteten Lied zu Wort gemeldet: „Wenn wir auf der Südtribüne stehen und die We-Es-Ge in Ringelstutzen sehen, dann feuern wir sie an so laut wie jeder kann….allez We-Es-Ge allez allez!!“
In diesem Sinne freuen sich Fans und Spieler auf ansehnliche kommende Spiele und eine hoffentlich „weiterhin weiße Weste“ der Kosmonauten.
Alex „Frank&“ Frei -13-

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WSG Kosmos – Fukuoka Superstars

Manege auf für einen heißen Herbst. Am Mittwoch, den 22.10, kommt es im Leipziger Zentralstadion zum Bunteliga-Fußballvergleichskampf zwischen der WSG Kosmos Frischauf Extraluft und den Fukuoka Superstars. Für beide Mannschaften wird das Match richtungsweisend sein: Die WSG möchte mit einem Sieg ihre Ambitionen auf einen Platz in der oberen Tabellenhälfte untermauern, Fukuoka dagegen braucht nach klassischem Fehlstart einen Dreier, um die rote Laterne abzugeben und ein Erfolgserlebnis, um den Druck des unruhigen Umfeldes auf die Mannschaft zu reduzieren.
Die Vorzeichen, den überfallartigen Offensivattacken der WSG standzuhalten und ihrem Abwehrriegel Probleme zu bereiten, stehen derweil gut: Schließlich hat Kosmos immer noch mit Personalmangel zu kämpfen, das Fehlen von Libero Woll (vom Bunteliga Pressedienst auch des Öfteren „der Turm in der Schlacht“ genannt“) und dem begnadeten Rechtsaußen Benni „Turbo“ Baum fallen schwer ins Gewicht. Ein Fragezeichen steht immer noch hinter den Einsätzen von Ausbeiner Sammel und Staubsauger Marx, die derzeit von der medizinischen Abteilung intensiv behandelt werden. Dagegen hat Schouky von den Ärzten das OK für einen Einsatz, er wird Ende der Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. „Ich bin noch nicht bei 100%, brenne allerdings auf meinen Einsatz. Zuhause fällt mir die Decke auf den Kopf“, so das privat durchaus charmante Rauhbein.
Wieviele Spieler am kommenden Mittwoch im Kader stehen und ob der ein oder andere das Geschehen nur von der Tribüne aus mitverfolgen wird, war Trainer Ben Diego jedoch nicht zu entlocken: „Wir haben 15 Top-Leute im Kader, die ich nicht alle berücksichtigen kann. Jeder ist jetzt in der Pflicht, sich durch gute Trainingsleistungen aufzudrängen. Wenn wir am Mittwoch auf den Platz laufen, sollen die Spieler nicht mehr wissen, wo sie wohnen oder welches Auto sie fahren! Ich will absolute Konzentration auf diese 60 Minuten.“ Klare Ansagen vom Trainer. Am 22.10, um 20:30 wird sich zeigen, ob sie Gehör gefunden haben.
wsg ben diego