WSG-Karate Klub Meier 0:8

WSG-Karate Klub Meier 0:8
Samstag, 19.04.2008 // 15 Uhr im HBK-Stadion

OH WEH WSG
Datum: 19. April 2008
Ort: HBK-Kampfbahn zu Saarbrücken
Mannschaften: KFK vs. WSG Frischauf Extraluft
Ergebnis: 8:0

Am Samstag, dem 19. April, standen sich auf der HBK-Kampfbahn zu Saarbrücken zwei Mannschaften mit dem Ziel gegenüber, in der Bunten Liga Saarbrücken noch einmal ganz nah an die Chance zur Meisterschaft heranzukommen. Dabei wurden zwei Halbzeiten geboten, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. In der ersten Halbzeit sahen die 10 Zuschauer (geschätzt) bei strömendem Regen ein hart umkämpftes, aber faires 0:0, das vor allem von taktischem Spiel und diszipliniertem Verschieben der Abwehrreihen geprägt war. WSG-Manager Sammel sprach im Vorfeld vom „St. Johanner Riegel“ seiner Mannschaft. Doch dabei wurden auch schon die Probleme deutlich, die sich im Rahmen der Vorbereitung auf dieses Spiel bei der WSG ergaben. So erschienen Standardass Hemmer und der Spielführer Richters aus bislang noch nicht geklärten Gründen nicht zum Spiel, ebenso wie Abwehrhaudegen Woll. Zusätzlich musste auch der beinharte Manndecker Sammel verletzungsbedingt auf der Tribüne Platz nehmen. Auch der Einsatz von Abwehrrecke Marx war bis kurz vor Spielbeginn nicht sicher, jedoch konnte der für das Spiel fit gespritzt werden. Es konnten zwar auch noch kurzfristig die beiden Jugendspieler Arnold und Neu in den Profikader aufgenommen werden, doch es blieb trotzdem auch für diese beiden Spieler schwer, sich ohne Vorbereitung in die Mannschaft einzufügen.
Nach dem Pausentee bot sich dann den Zuschauern ein völlig anderes Bild. Mit einer aus dem Halbfeld abgefeuerten Flattergranate in Spielminute 33 eröffneten die Karateklubkicker ihren Torreigen. Nun ging es zu wie beim Torschusstraining. Am Ende hieß das Ergebnis 8:0 und die Verlierer WSG. Zwar hatten auch die Kicker in den schwarz-weißen Sporthemden Möglichkeiten, den Ball hinter der Linie unterzubringen, jedoch scheiterten sie entweder an der eigenen Unfähigkeit oder am Teufelskerl im Gehäuse des KFK. Ein Foul im Strafraum des KFK an WSG-Mann Benni Baum sorgte noch einmal für Aufregung in den Schlussmintuen. Zum anschließenden Penalty trat der gefoulte selbst an und es kam wie es kommen musste. Mit einem Tor hätte die WSG die Schmach der ersten „Nullnummer“ in der Geschichte der Bunten Liga Saarbrücken noch einmal abwenden können, jedoch rettete das Aluminium für den KFK und sorgte somit für den vor allem aufgrund der Leistung der zweiten Halbzeit hochverdienten Sieg des KFK.
Die WSG jedoch steckt spätestens jetzt in einer handfesten Krise, die in der Vereinsgeschichte einmalig ist und die wohl nur schwer wieder zu beheben ist. Manager Sammel verweigerte nach Abpfiff jegliche Aussage zur sportlichen wie zur personellen Situation seiner Mannschaft. Die Frage, ob die Abtrünnigen Hemmer, Richters und Woll eine zweite Chance bei der WSG bekommen, will zur Stunde niemand der Funktionäre beantworten. Die Antworten auf all die Fragen, die dieses Spiel aufwarf, wird wohl die Mannschaft der WSG geben müssen. Wo? Auf dem Platz natürlich, wo sonst?!

Verfasser: Phil


5 Antworten auf „WSG-Karate Klub Meier 0:8“


  1. 1 Amtsperson 19. April 2008 um 18:34 Uhr

    Noch kein Ergebnis?

  2. 2 captain KFK 19. April 2008 um 19:55 Uhr

    8:0
    Danke!

  3. 3 Amtsperson 19. April 2008 um 19:59 Uhr

    Demontage für die WSG. Jetzt muss sich die junge Truppe vor dem Spiel gegen die Routiniers vom Roten Stern erst mal wieder sammeln.

  4. 4 Moritz v. O. 20. April 2008 um 14:15 Uhr

    sorry, mein pc is futsch. ergebnis ist online, spielberricht & tabelle kommt noch.

  5. 5 WSGler 24. April 2008 um 11:55 Uhr

    Jaja, ein kleiner Spielbericht!!!
    Unfassbares spielte sich ab. Stand es zur Halbzeit noch 0:0, wurde die WSG, die ohne Auswechselspieler antrat und außerdem von einer Krankheitswelle dahingerafft wurde, regelrecht überrollt. So reichte in der zweiten Halbzeit die Kraft nicht mehr, sich gegen die Niederlage zu stemmen.
    Ohne Kapitän Richters im Mittelfeld, Abwehrchef Woll, Klingengrätscher und Manager Sammel, Windhund Kim Armando über den rechten Flügel und Sturmwirbelwind „The Hemmer“ hatte die Notelf der WSG (2 Spieler aus Brasilien eingeflogen) nur wenige Chancen und ging somit zurecht gegen die stark aufspielende Werkself vom Karateklub unter.
    Für den KFK bedeutet das: Revanche für die 3:4 Niederlage im Hinspiel geglückt.

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