Archiv für März 2008

NEWSFLASH! … Leipziger in der Krise … Schlägerei vorm Schützenhaus … Old Michel verschwunden …

Stunk beim Tabellenführer
Interner Zoff bei den Leipzigern.
Gestern nach der gewohnten Trainingseinheit im Leipziger Zentralstadion war es nach Augen- und
Ohrenzeugenberichten zu heftigen Auseinandersetzungen innerhalb der
Truppe des noch ungeschlagenen Tabellenführers gekommen.
Im Mittelpunkt: Abwehrorganisator Old Michel und Sturmakrobat Manunho
die vor versammelter Mannschaft in heftigen Streit gerieten, der später
vor der Tür des Schützenhauses auch in Handgreiflichkeiten ausgeartet
sein soll.
Old Michel prangert seit Wochen die Spielweise der Angreifer Manunho und
Wacho Karacho an, die seiner Meinung nach nicht genügend mit nach hinten
arbeiten würden.
Old Michel: „Das geht so nicht. Die stehen da vorne, tänzeln um den
gegenerischen Torwart rum und warten darauf, dass ihnen der Ball auf den
Fuß und ins Tor fällt. Bei gegnerischen Angriffen sind wir hinten
ständig in Unterzahl. Die sollen sich bewegen, die faulen Säcke!“
Manunho, der die Lauferei ja nun wirklich nicht erfunden hat, konterte
scharf: „Der Lange soll seine Arbeit machen und die Klappe halten. Wenn
er seine Abwehr nicht zusammen halten kann, dann muss er eben auf die
Bank und dann machen das andere. Ich stehe jederzeit zur Verfügung.“
Während Allrounder Markuswilli sich ernsthafte Sorgen um die Zukunft der
52er zu machen schien, blieb Mittelfeldregisseur Robinho eher gelassen:
„Schaut´s halt mal auf die Tabelle!“, so sein – man könnte sagen -
pomadiger Kommentar. Carlos the Cat grinste nur, Wacho war da bereits in
seinen gelben Ferrari gestiegen um mit seinem Halbbruder Peter Crouch in
England mal eben einen schottischen Apfelsaft zu süffeln.
Tatsache ist: Es rumort gewaltig bei den Leipzigern. Nach letzten
Informationen hat Old Michel erste Konsequenzen gezogen und sich mit
seiner Familie nach St. Moritz zum Ski fahren abgesetzt. „Ich muss das
jetzt erst mal verarbeiten!“, sagte der Routinier, der auch einen
Wechsel zum Ligakonkurrenten Hartz 04 nicht ausschließt. „Das wäre eine
Herausforderung, vielleicht weiss man ja wenigstens dort meine Arbeit
noch zu schätzen“. Sprachs, pienste und bestieg seinen Learjet.

BLITZ

Ede van der Saar – Karate FK 1:5

KFK Meier siegt auswärts, KSC verliert in München
KFK Meier meldet sich mit neuen Trikots eindrucksvoll zurück

Am Samstag war es wieder soweit. Nach diversen Gerüchten über Spielabsprachen, Discoaffären und Thekenskandalen richtet sich das Augenmerk der Funktionäre und Spieler wieder auf das wesentlichen der Bunten Liga: Hohe Technik am Ball, starker Zweikampf und Grass fressen.
Das Team Edwin van der Saar forderte am vergangenen Samstag den KFK Meier zum Rückspiel heraus. Austragungsstätte war das Heimstadion der Mannschaft um Ligapräsident Moritz von Oranje an der Kultstätte HBK. Die Oranjebuben hatten noch eine Rechnung offen, denn war das Hinspiel recht unglücklich für das tapfere Team verlaufen. Im Forum sind die unglaublichen Taten des Karatetigers Julian verewigt, der ganz alleine den verdienten Sieg der Ede-Kicker mit seinen Glanzparaden verhinderte. Nach dem auftauchen eines Videos konnte Captain KFK eine genaue Videoanalyse vornehmen. Denn nach eigener Aussage kann sich der Spielführer der Traditionsmannschaft aus dem Nauwieserviertel an die ersten 20 Spielminuten dieser Partie aufgrund eines erlaubten aber nicht leistungsfördernden Blutdopings nicht mehr erinnern. Auch machten ihm unter der Woche die Aufstellung Sorgen, nachdem einige seiner Stammspieler in den nicht genehmigten Urlaub verschwanden oder von Verletzungen geplagt wurden. So konnte der KFK Meier ein weiteres Mal nur mit einer Rumpfmannschaft auflaufen. Seine Sorgen zerstreuten sich erst als Volker Rockmüller und Pau_Lee grünes Licht für einen Einsatz gaben. Positiv bewertete Captain KFK das freitägliche Zölibat der beiden Spieler, während er mit Schrecken feststellen musste, das der Ehrenspielführer und Sponsor Hell G in einer Saarbrücker In-Discothek und dem Vereinsheim des KFK Meier bis in die frühen Morgenstunden mit leichtem Gesindel gesehen wurde. Ebenso konnte der türkische Kreisel und Mittelfeldmaradona Hüsse Mert Freitagnacht erst nach gutem Zureden vom Tresen nach Hause geschickt werden. Allerdings offenbarte der Mittelstar ebenso wie Karatetiger Julian seinem Mannschaftsführer am Samstagmorgen, dass die Zahl der Promillemoleküle doch noch zu stark seien um Fußball spielen zu können. Eigentlich keine guten Voraussetzungen für einen positive Verlauf des Spiels aus Sicht der Karateklubberer.
Und so kam es wie es kommen musste. Ede van der Saar wurde augenscheinlich von ihrem Kapitän Hewethal bestens motiviert und überraschte die Kicker des Karate Klubs mit einer Anfangsoffensive, die auch taktische auf eine gute Mannschaftssitzung schließen lässt. Aber Hewethal befand sich in einem Deja Vu. Wie im Hinspiel machten sie das Spiel, aber konnten den Torwart der gegnerischen Mannschaft nicht bezwingen. Nach einer unglaublichen Rettungstat, bei der selbst der Abwehrchef der Karateelf nur vor Staunen den Kopf schütteln konnte, begann sich das Spiel langsam zu drehen. Die Werks-Elf aus dem Nauwieser begann sich an alte Voyeur Cup Zeiten zu erinnern. Volkert Rockmüller nahm trotz seiner Erkältung das Heft im Mittelfeld in die Hand und spielte mit seinem Mitspieler Hüsse Mert immer wieder auf den in der Spitze auf Chancen lauernden Pau_Lee, der nach seinem Comeback gegen den Roten Stern seit Wochen in Bestform ist. Auch stabilisierte sich die Abwehr der sportlichen Abteilung des Karate Klubs immer mehr, da sich auch Spielerpräsident Hell G immer mehr in seiner ungewohnten Rolle als Verteidiger zurechtfand.
So wurden die Auswärtsmannschaft immer stärker, während die sympathischen Ede-Kicker immer mehr den Faden verloren. Das 0:1 war die logische Konsequenz aus diesem Spielverlauf. Warum aber alle Leistungsträger der Heimmannschaft zum Zeitpunkt des 0:1 auf der Auswechselbank saßen, sollte intern besprochen werden. Leider versäumten es das Team in den Oranjetrikots kurz vor der Pause das 1:1 zu markieren. Denn die 2. Hälfte wurde zum Debakel für die Heimmannschaft. Hatten sie in der 1. Halbzeit noch Paroli geboten (wer weiß was nach dem 1:1 passiert wäre), geht diese Hälfte wohl als eine der dunkelsten in die Analen der Bunten Liga ein. Nachdem der Mannschaft des KFK Meier das 0:2 aufgrund eines Fouls aberkannt wurde, entwickelten diese mit einer gewissen Wut im Bauch einen solch immensen Druck, dass das reguläre 0:2 durch Sir Aubert nur der Auftakt zu einem Kantersieg wurde. Tor Nummer 3 und 4 folgten in kurzen Abständen. Ein letzter Hoffnungsschimmer brachte das wunderschön herausgespielte 1:4. Aber mit dem 1:5 war das Schicksal besiegelt. Trotz einiger Misstöne auf dem und auch außerhalb des Platzes konnte man sich bei der schon fast traditionellen 3. Halbzeit bei Bier und Fußball im Vereinsheim des KFK Meier wieder in die Augen schauen und das Spiel feucht-fröhlich analysieren.

Captain KFK

Ede van der Saar – Karate FK 1:5
// Samstag, 08.03.2008 // 14 Uhr @ HBK //

Süßes oder Saures?
Kann die Helge-Werkself auch Auswärts und in ihren neuen Fußballtrikots gegen Edwin van der Saar in „La Bombonera“ gewinnen? Der KFK spielt dieses Wochenende mit Volker Racho und Paul Lee. Im Hinspiel hatten beide deutlich gefehlt und große Lücken hinterlassen bei den Karate Kicker.
Die Seven Nation Army von der Saarwiese will als Außenseiter Punkten und Frau Antje ein Geburtstagsgeschenk machen. „Gegen die KFK-Söldner ist alles Möglich“, meint Trainer Huub. Bei Ede wird wie immer eine verschworene Gemeinschaft auf dem Platz stehen. Eine wachsende Mannschaft, die immer wieder für Überraschungen sorgen kann.
Morgen nach Spielenden wissen wir mehr. Auf jeden Fall wird das Spiel wieder ein Leckerbissen in „La Bombonera“ weil es Brownies aus der Hänsel-und-Gretel-Dose geben wird.