Archiv für November 2007

Edwin van der Saar nun Zweiundfünzigjäger

Ede van der Saar – Antifa 16:3

Fotos: Frau Antje

Schwein gehabt!
Edwin van der Saar hat nach dem ersten Sieg in der Ligageschichte im Kampf um Ruhm und Ehre wieder neuen Mut geschöpft. Die Oranjes gewannen mit ihrer besten Saisonleistung gegen Antifa. Blutgrätsche mit 16:3 (4:0).
Unpünktlich wie die Deutsche Bahn ging es um 14:13 Uhr los. Von Beginn an waren die Ligalieblinge van der Saar Herr im Haus. Mit den lautstarken Fans und Maskottchen „Schweini“ im Rücken wurde phasenweise Fußball von einem anderen Stern gespielt. (Fast wie die Großen bei der EM 88 in München.) Kombinationen über vier bis fünf Stationen, Kunststückchen, mit Doppel- und Traumpässen in die Spitze wurden die Fans verzaubert.
Entscheidung bereits vor der Pause.
Die Ede Truppe knüpfte an die gute Leistung nach dem letzten Bunteligaspiel an und präsentierte von Beginn an druckvollen Offensivfußball. Highlights der ersten Halbzeit war ein sehr schönes Solo von Moritz von Oranien, welches auch direkt mit dem 1:0 belohnt wurde, und ein Tor von Carsten Hewethal, der den Ball mit dem hinteren Teil des Fußes, der Ferse, ins gegnerische Tor befördert. Ein Hackentor, solche Tore gelten als spektakulär und weisen auf technische Beschlagenheit des Torschützen hin. Mit einem 4:0 Vorsprung für Ede verabschiedeten sich beide Mannschaft in die Halbzeitpause. Nach Pausentee und Small Talk mit Fans und Gegner ging es in Runde zwei.
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Antifa Tormann R.Bärbel bleibt am Ball
Unverändertes Bild bis Spielende bei Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt, Oranje im Sturm, die All Blacks vor eigenem Tor.
Nach dem Seitenwechsel verlor A.B. völlig seine Linie, ließ sich von Ede in die Defensive drängen und offenbarte unter Druck auch wieder gewohnte Abwehrschwächen. Auf roter Erde rollte der Ball fast im 3 Minutentakt über die Antifa Torlinie. Torwächter R. Bärbel fast immer chancenlos. Besonders chancenlos beim 8:0, als David in bester Bergkamp-Mainier, seinen Freund aus Leder, locker lässig aus dem Fußgelenk, aus 15 Meter unhaltbar in den rechten Torwinkel schlenzte. Kurz vor Ende des Spiels erzielte die Antifa noch drei Anschlusstreffer. Verdiente Ergebniskosmetik, für eine tapfer kämpfende Mannschaft. Van der Saar befand sich in der Endphase gedanklich wahrscheinlich schon zu Hause vor einen Teller holländischer Honigwaffeln.

Stimmen zum Spiel:

Trainer H. vom Rhein: „Zielsetzung war es kein Gegentor zu kassieren. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt. Was solls, Hauptsache Spaß gehabt! Ede gut, alles gut.“
Pasquale Beenhakker: „Tackling ist fast immer schöner als Sex, doch bei einem gefrorenen Hartplatz würde man sich nur den Po aufreißen und den Gegner unnötig verletzen. Da haben wir mal nicht gegrätscht, sondern unsere Antifa Freuden einfach ziehen lassen und drei Weihnachtsgeschenke gemacht.“

Ede van der Saar – Antifa Sonntag,16.12.07 um 14 Uhr in der HBK-Arena
Vorbericht:
Goedendag, am Zondag kommt es zum Ligaspiel „Rote Laterne“ gegen „Vorletzter“, ein 6 Punkte Spiel. Nix für schwache Nerven und Zeugen Yeboahs, sondern eher was für den Günther Netzer Fanclub und Kettenraucher. Trainer Huub vom Rhein will und muss gewinnen gegen die hoch motivierten Antifas, um den Anschluss an die Wsg nicht zu verlieren und zu dem einen ganz tiefen Absturz in den Tabellenkeller bei einer Niederlage zu verhindern. Die Schlammschlacht um die drei Punkte hat schon längst im Vorfeld begonnen. Trainer J-Cop vom Schlusslicht holte neulich im Interview am Bl Sb Zwickelstammtisch schon die Blutgrätsche raus: “(…) ihr werdet vom Platz humpeln müssen und eure Beine aufsammeln. Are you ready for the sound of breaking bones?“. Huub vom Rhein antwortete auf diese Attacke wie immer gelassen: „Dropkick the Punks!“
Hup Hup – M.v.O.

Karate Klub Meier – WSG Kosmos 3:4
Die WSG hat gestern ihren zweiten Saisonsieg gegen starke Cluberer eingefahren und die Forderungen der sportlichen Leitung, „Wir müssen hinten kompakt stehen!“, umgesetzt. Das kampfbetonte und spannende Spiel begann zunächst eher zögerlich, da beide Mannschaften sich im Mittelfeld weitgehend neutralisieren. Beide Abwehrreihen standen dicht gestaffelt, Chancen waren somit in den ersten Minuten Mangelware. Erst nach 20 Minuten konnten die KFKler aus einem Fehler im Aufbauspiel der WSG Kapital schlagen und gingen mit 1:0 in Front. Die WSG sammelte sich nach dem Schock des Gegentores allerdings sehr schnell und konnte durch einen Doppelschlag der Baum-Brüder mit 2:1 in die Halbzeitpause gehen.
In der zweiten Hälfte überließ die WSG den Cluberern dann das Feld und verlegte sich aufs Kontern. So ging es einige Zeit hin und her, bis Benni Baum aus einem Eckball, der einem Entlastungsangriff der Kosmonauten folgte, das 3:1 erzielte. Ab diesem Zeitpunkt spielte nur noch der KFK, allerdings war am Sechszehner der vom Torwartnovizen Yannick Seeman gut organisierten Abwehr meistens Schluss. Aus einem Abwehrbock konnte man dennoch auf 2:3 verkürzen und setzte im weiteren Verlauf die junge Truppe von Manager Sammel gehörig unter Druck. KFK-Torwart Julian tauschte mit dem Mittelfeldstrategen Carsten die Position, der bei einem unglücklichen Zweikampf von Marius am Bein getroffen wurde und sich in den letzten Minuten auf die Position des Schlussmanns beschränkte. In den Schlussminuten machte dann Offensivkraft Richters nach Weltklassezuspiel von Marius Sneijder alles klar für Extraluft. Der 3:4 Anschlusstreffer für den Club, den Helge nach einem Eckball erzielen konnte, kam zu spät. Zufrieden verließen beide Teams nach der hochklassigen Begegnung das Spielfeld. Im Anschluss wurde die eine oder andere Spielszene noch diskutiert (v. a. der Zweikampf zwischen Marius und Carsten) und fürs Rückspiel weniger Hektik in den Mann-gegen-Mann Situationen auf beiden Seiten vereinbart.
Fazit: Die taktisch klüger agierenden Kosmonauten konnten die spielerisch besseren Cluberer dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung besiegen. Bei KFK war Helge stärkste Kraft, bei Extraluft verdienten sich Torwart Yannick und Rechtsaußen Benni Baum Bestnoten.

Ben Diego von der WSG

spielverlauf: antifa blutgrätsche – leipziger 52

antifa blutgrätsche – leipziger 52 – ergebnis: 5 : 15

kalt war´s. und das rüde vorspielgehacke das da auf dem hbk-gelände
zwischen roter stern und wsg vor laufender kamera und fröstelnden
spielerfrauen ablief konnte auch nicht gerade die herzen erwärmen.

die in schwarz gekleideten blutgrätscher und die traditionell gelben
52er waren sich einig: so nicht. das hauen und stechen ist einem
bunte-liga spiel nicht würdig. das machen wir anders.

und als die zähneknirschenden sterne und wsg-ler mit zornesroten köpfen
verschiedene wege gingen taten sie es dann auch.

ein locker lässig leicht linkslastiges ballvergnügen, das die leipziger
endlich mal wieder in beinahe-stammformation bestreiten konnten. carlos
im tor, michael nach leistenproblemen wieder zurück auf der linken
abwehrseite, uns uwe als allrounder, mittelfeldmotor robin (hood) mit
assistentin und tochter lena, pascal ronaldinho, marek, wacho alleinikov
und manu, der wie immer den mittelkreis beherrschte.

nachdem uns uwe nach vier minuten zwei schnelle tore erzielt hatte ging
auch der kameramann und die zuschauerzahl lag bei genau 1, nämlich
emilia (3jahre), die zusehen musste wie ihr papa, der mittelkreiskönig
gleich zwei hundertprozentige versemmelte und darufhin mal eben ins
„ludwig“ verschwand um doping zu betreiben.
bei weggang stand es 3 : 1 für die 52er. als emilia und manu kurz vor
ende wieder zum spiel erschienen stand es 13 : 3 für die 52er gegen
aufopferungsvoll kämpfende blutgrätschen, bei denen inzwischen uns uwe
das tor hütete. manu wars egal, er durfte noch mit der hacke zum 15 : 4
verwandeln bevor der letzte angriff der blutgrätschen den 15 : 5
endstand brachte.

was zwischen dem 3:1 und dem 13:3 war müssen andere berichten, da ich ja
gerade meinen glühwein schlürfte.

zur spielanalyse im „schrill“ trafen sich hernach fast alle 52er und
zwei der genossen der blutgrätschen, die auf ihre mangelnden
trainigsmöglichkeiten hinwiesen, was prompt eine einladung zum
mittwochstraining bei den 52ern zur folge hatte. fußballerische
entwicklungshilfe steht seit jeher in der satzung der 52er, und bei
diesem netten wohlorientierten gegner war dies doch selbstverständlich.

manu 52

Roter Stern schlägt die WSG mit 7:4!

Der Rote Stern Saarbrücken konnte seine gute Form der letzten Wochen konservieren und siegte im vierten Ligaspiel zum dritten Mal in Folge.

Im Spiel gegen die WSG zeigten die Sterne die beste erste Halbzeit ihrer Geschichte und deklassierten die mit hohen Erwartungen angereisten WSGler mit 5:1. In der zweiten Halbzeit wurde der Sturmlauf der frustrierten Bubis durch eiskalt gesetzte Konter pariert, so dass es nach einem teilweise hitzig geführten Spiel auf tiefem Geläuf am Ende 7:4 für den Roten Stern lautete. Mit diesem wichtigen Sieg setzen sich die Red Stars fürs erste an der Tabellenspitze fest. Das letzte noch vor der Winterpause anstehende Match gegen die Top-Mannschaft der Leipziger 52 soll an diesem Umstand auch nichts ändern. Man darf also weiter gespannt sein.
Peter Magnet

EINWURF:
Liebe Kosmonauten und Sternis,
ihr solltet vor den Spielen besser ein Beruhigungstee trinken. Da waren ziemlich viel fickrige Szenen und unnötige Aggressionen im Spiel. Sehr unschön war das Gerangel zwischen Ben Diego und einem Sternlein. Das Abhauen von der Wsg 8, nach einem normalen und unabsichtlichen Foul ohne den Handschlag anzunehmen war auch sehr respektlos. Freistöße schinden u motzend protestieren wollen wir ebenso wenig sehen. Wir sind hier nicht in der Kreisklasse C, sondern in der Bunten Liga. Im Vordergrund steht der Spaß am Fußball, alles andere ist zweitrangig.

Moritz von Oranien

PS:
Sehr geehrte Amtsperson,
sie haben gestern Versagt!

Termine

14.11.07 Karate FK – Leipziger 52 gegen 20 Uhr im Zentralstadion
Gespielt wurde zwar gestern, aber das Leipziger Sportgericht hat unverzüglich nach dem Abpfiff im Schützenhaus getagt: mit dem Ergebnis, dass das Spiel wiederholt werden muss. Die Anzahl der aller Spieler war unzulässig hoch im Verhältnis zu den aufgelaufenen Leipzigern und dies obwohl sich Ulle und Manú verletzt haben.
Die Entscheidung ist unanfechtbar.
Für die Freundschaftspielestatistik: im ersten Freundschafts- und Testspiel konnten sich die vom Verletzungspech geplagten Leipziger 52(+friends) sich mit 3:2 durchsetzen.

Robin 52

25.11.07 HBK-Park 14:00Uhr Roter Stern-WSG
NEUER TERMIN

25.11.07 Leipziger 52 – Antifa. Blutgrätsche (Austragungsort u. Uhrzeit folgt.)
Neuer Termin!!!

Soccer Turnier

01.12.07
Das NES (Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland) veranstaltet das Soccer Turnier „Ready to play … fair?“ für Integration und Fairness.
Wo? In der Soccer Arena in Saarbrücken.
Wann? Am Samstag den 01.12.2007 von 14:00 bis 18:00 Uhr

Es werden noch Mannschaften gesucht, die an dem Turnier teilnehmen wollen!

Ready to play … fair ?“ Unter diesem Motto veranstaltet das Netzwerk Entwicklungspolitik Saarland e.V. (NES) im Rahmen der Kampagne „Saarland handelt fair“ am 01.12.2007 von 14 bis 18 Uhr ein Fußball-Turnier in der Soccer Arena Saarbrücken. Ins Spiel kommen die Themen Integration und Fairtrade … und Spaß am Sport!

Immer wieder werden rund um das Spielfeld fremdenfeindliche Ausbrüche beobachtet, sei es nun in der Kreisklasse oder in der Bundesliga. Mit dieser Veranstaltung soll nun darauf hingewiesen werden, dass Sport eigentlich der ideale Ort für Integration ist und „Fair Play“ in jeder Hinsicht Pflicht sein sollte.

Zu schnellen Beats von DJ Funk werden multinationale Mannschaften mit- und gegeneinander spielen. Anmeldungen von interessierten Mann- und Frauschaften werden von Santiago Cabrera, E-Mail: sacabrera(at)nes-web.de entgegengenommen.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird eine Party stattfinden in deren Rahmen die Preisverleihung durchgeführt wird. Dazu werden die Rapgruppen Don Pasquale (DPNK) aus Neunkirchen und MC Gray& Phantahsin aus Saarbrücken, sowie DJ Funk mit ihrer Musik die Stimmung anheizen.

Im Vorfeld werden Workshops über Spielbälle aus fairem Handel für Jugendliche (Schulen, Jugendzentren, etc.) angeboten. Wer hier nur an trockene Vorträge denkt, liegt falsch. Mit verschiedensten Medien, aktiver Mitarbeit und viel Spiel und Spaß soll die Thematik den Jugendlichen nahe gebracht werden.

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Flyertext:
Fair führt … Integration durch Fußball !

Fußball ist Weltsprache, Fußball ist die populärste Sportart und gehört uns allen. Doch leider gibt es immer wieder rassistische Vorfälle im Stadion. Jede rassistische Beleidigung ist eine zuviel.

Durch dieses Turnier möchten Veranstalter und Teams ein Zeichen für mehr Integration setzen. Wir sind der Meinung: Alle haben, jenseits aller Hautfarben, das Recht auf Spaß am Fußball, ohne Angst zu haben vor negativen Konsequenzen durch verbale und nonverbale Auseinandersetzungen.

Dass so etwas möglich ist, zeigt die Bunte Liga Saarbrücken, ein Selbstorganisierter, geregelter Spielbetrieb mit Hobbymannschaften. Die Wilde Liga SB versteht sich als eine Alternative für diejenigen, die gerne mal gegen den Ball treten, allerdings keinen Bock auf die unerwünschten Nebenwirkungen haben. Mehr Infos: www.bunteligasb.blogsport.de

Zugleich wird das Soccer-Programm konkret aufzeigen, wie eng diese Welt miteinander verwoben ist. Wem ist klar, woher die Trikots stammen? Oder widmen wir uns der Frage, ob bei der Verarbeitung der Bälle Kinderhände beteiligt sind ? Mehr dazu am 1. Dezember !