Archiv für Oktober 2007

2:1 für den Roten Stern

Heute kam es in der HBK-Arena zum lang erwarteten Duell zwischen Ede van der Saar und dem Roten Stern.
Im Vorfeld kam es zu verbalen Scharmützeln zwischen beiden Mannschaften, dementsprechend spannungsgeladen sollte sich auch das Spiel entwickeln.
Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket
Die Edes, die einen gewaltigen Mob mitbrachten, zeigten sich beim Wimpeltausch generös, gerieten aber sofort in den ersten Spielminuten gehörig unter Druck. Der Rote Stern zog seinen Power-Fußball auf, für den diese Mannschaft bekannt ist. Lang dauerte es nicht, und der der Rote Stern lag mit 2:0 vorne, ein Tor erzielte Sören mit einem Schuss aus halbrechter Position, das zweite fiel durch ein Eigentor von Christoph Bijwer
nach einem schön vorgetragenen Angriff der Sterne.
Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket
Erst danach schien sich die Truppe rund um Spielmacher Moritz von Oranien ihrer Stärken zu besinnen und begann, auch ihrerseits mit gefälligen Kombinationen den Ball in die gegnerische Hälfte zu tragen. Leider fehlte es am letzten Pass, so dass es bis zur Pause beim völlig verdienten 2:0 blieb.
Nach Wiederanpfiff zeigte sich, dass die Brandrede in der Kabine der Edes nicht ungehört blieb.
Denn die nahmen jetzt das Heft des Handelns in die Hand und fuhren einen Angriff nach dem nächsten auf das von „Katze“ Nading gehütete Tor. Zwangsläufig fiel dann auch der Anschlusstreffer durch ein Traumtor von Carsten Hewethal der aus linker Position einfach mal abzog und das runde Leder unhaltbar in die Maschen jagte.
Nun hatten die Edes Blut geleckt, und blieben bis zum Ende des Spiel tonangebend, scheiterten aber ein ums andere Mal am glänzend aufgelegten Schlussmann des Roten Sterns.
Die Sterne verlegten sich ihrerseits jetzt ganz aufs Kontern, aber die wenigen Chancen, die sich ergaben, wurden zu überhastet bzw. zu ungenau abgeschlossen.

So blieb es dann am Ende beim 2:1 für den Roten Stern, ein etwas glücklicher, aber aufgrund der überlegen geführten 1. Halbzeit und der wieder einmal überzeugenden kämpferischen Leistung nicht unverdienter Sieg, der den Sternen bis zum Spiel der Leipziger gegen den KFK Meier die Tabellenführung einbringt.

Text: Peter Magnet
Fotos: Uli Baus u. Tante Antje P. Ivanschitz

52er – WSG 9:3

52 er gewinnt Spiel, WSG gewinnt Erfahrung.

Extralüftchen gegen Leipziger Kreisel

Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Schmerzlich musste das die WSG Kosmos, erster Tabellenführer der Bunten Liga Saarbrücken, am 2. Spieltag gegen Leipziger 52 erleben. Ohne Mittelfeldmotor Benjamin Baum, dafür mit Routinier Michael Marx im Gepäck, reiste die WSG zum Auswärtsmatch ins Leipziger Zentralstadion an. Marx, der die Leipziger 52 aus der Westentasche kannte, sollte im Spiel der WSG für Sicherheit sorgen.
Beide Mannschaften begannen in der Anfangsphase stark und neutralisierten sich auf hohem Niveau. Das glückliche 1:0 für die Leipziger fiel nach Abstimmungsproblemen im Mittelfeld von Kosmos, konnte aber durch einen Treffer von Youngster David Marx kurze Zeit später ausgeglichen werden. Den Bruch im Spiel von Kosmos markierte dann der Torwartwechsel. Richters übergab die Nr. 1 an Matthias Baum und spielte von da an einen unglücklichen Part auf Rechtsaußen. Innerhalb von 10 Minuten fielen vier Tore für die Leipziger, ein Echo auf der anderen Seite blieb auch aufgrund der sensationellen Leistung des 52er Torstehers „Katze Carlos“ aus. Kosmos kam mit dem schnellen Spiel der Leipziger, das immer wieder blitzschnell über die Flügel getragen wurde, nicht klar. 5:1 war dann auch der Halbzeitstand.
Mit dem Mut der Verzweifelung bestürmte Kosmos zu Beginn der zweiten Hälfte das 52er Tor und kam durch einen Kunstschuss von Richters auf 5:2 ran. Als im direkten Gegenzug dann aber das 6:2 fiel, war bei Extraluft dieselbige raus. Das Spiel plätscherte nun vor sich hin und kroch dem Ende entgegen. Kosmos stabilisierte sich zwar in der Defensive, war offensiv jedoch harmlos bis unfähig. Lediglich zum Ende des Spiels hin konnte Carlos bei Distanzschüssen noch einmal seine Klasse beweisen. Am Ende stand es 9:3, im Rückblick vielleicht etwas zu deutlich.
Manager Sammel äußerte sich nach Ende des Spiels wie folgt: „Mit dieser Leistung können wir absolut nicht zufrieden sein. Uns wurde deutlich vor Augen geführt, dass hier einige Baustellen zu beseitigen sind. Ich hoffe auf eine heilsame Schockwirkung der Niederlage.“ Stärkster Spieler bei Kosmos war Michael Marx, der mit kompromisslosem Defensivverhalten und klugen Pässen als Einziger konstant spielte, während die jungen Wilden Lehrgeld zahlen mussten. Neben Katze Carlos überzeugten Spielführer Robin Kuzorra und Rex Rotari Libuda bei den 52er Haudegen.

ben diego

3.Spieltag

Vorbericht:
Edwin van der Saar – Roter Stern

Am Sonntag, den 28.10.2007 kommt es zum Duell zwischen Ede und Roter Stern.
Roter Stern will da weitermachen, wo man aufgehört hat. Nach dem Sieg gegen die Antifa ist die Euphorie im Kurzen Eck riesengroß.
BL SB: Was können Sie tun, um die Erwartungen in Grenzen zu halten?
Peter Sternkopf warnt: “Bunteligaspiele sind keine russischen Wahlen, bei denen immer gewonnen wird. Wir sind Neulinge in der Liga. Da versteht es sich von selbst, dass keines der Spiele ein Selbstläufer ist. Das soll keine falsche Bescheidenheit sein, sondern es ist tatsächlich so: Auch die anderen können Ball spielen.“
BL SB: Team Ede wird 60 Minute um jeden Ball kämpfen. Die Jungs und Mädels sind heiß auf das Spiel. Fürchten Sie sich vor der jungen und hungrigen Mannschaft?
Peter Sternkopf: „Die Oranjes sollen ja auf alles treten, was sich bewegt – da hat unsere Mannschaft dann ja nichts zu befürchten (lacht).“
BL SB: Letztes Jahr spielte Ihre Mannschaft noch auf wesentlich kleineren Bolzplätzen gegen Gurken aus der Provinz. Nun läuft sie im Zentralstadion auf, empfängt Edwin van der Saar, die Gegenspieler heißen Ninja-Zink, van Grudszinski, Kolja-Mischa Weltraumjunge, Marx, Metzger und Kleinholz. Haben Sie an dem einen oder anderen Ihrer Spieler schon so etwas wie Lampenfieber festgestellt?
Sterni: „Ohne es genau gesucht zu haben: Nein. Es ist für die Holzer eher eine Herausforderung. Sie wollen endlich zeigen: „Ich bin ein Bunteligaspieler! Ich will mich beweisen!“
BL SB: Halten die Fans auch in Krisenzeiten zu der Mannschaft?
Sterni: „Man sollte nicht zu große Erwartungen haben. Reden wir doch mal Tacheles: Wenn es gut läuft, halten die Leute zu uns, wenn es schlecht läuft, werden auch schnell kritische Stimmen laut. Damit müssen wir leben, schließlich machen wir einen Job, der von der Öffentlichkeit beurteilt wird. Es gehört zum Fußball dazu, dass die Fans ihn als Ventil benutzen und sich sowohl im positiven als auch im negativen Sinne ausleben. Wo kämen wir denn hin, wenn die Leute sagen würden: „Mensch, macht nichts, dass wir verloren haben“?“
BL SB: Welchen Tabellenplatz können Sie den Fans denn in Aussicht stellen?
Sternlein: „Nun, wir denken von Spiel zu Spiel. Hochrechnungen funktionieren nicht. Erst am letzten Spieltag können wir unsere Leistung beurteilen – Strich drunter: Haben wir es gut gemacht oder nicht?“

„Sterne werden noch Sternchen sehen“
BL SB: Der neue Kapitän bei den Oranjes ist die Emsländerin Jana van Grudszinski. Vorgeschlagen wurde dies von Trainer Huub vom Rhein. Die Mannschaft stimmte sofort zu, was sicherlich für den Respekt spricht, den die Mittelfelddynamikerin sich in der Mannschaft erarbeitet hat. Stellvertretender Kapitän wird in der kommenden Saison Spielmacher Moritz von Oranien.
BL SB: Frau van Grudszinski, kommt mit ihnen als Spielführerin nun der erste Punkt in die Mainzer Str.?
Jana van Grudszinski: „Das hoffe ich! Wir müssen möglichst schnell punkten, um nicht im Tabellenkeller zu überwintern.“
BL SB: Sie sind jetzt Stammspielerin, Publikumsliebling und nun auch Spielführerin. Eine kometenhafte Karriere, was kommt als Nächstes?
Jana van Grudszinski (schmunzelt): „Eine Naturkatastrophe für Roter Stern…
BL SB: Wie wird die Vorbereitung aussehen?
Jana van Grudszinski: „Edwin van der Sar von Dackelblut hören. (lacht) Nein, wir werden das Ding schon schaukeln. Wir werden genau wie gegen „Giessen Asozial“ mit breiter Brust antreten, aggressiv und konzentriert. In Landau haben wir verloren, aber da waren die Pfosten auch eckig, am Sonntag sind sie rund. Wir hatten in Landau Pech, wir hatten gegen Leipzig zweimal ans Aluminium gebollert. Tragik ist wie Liebe ohne Happy End. Das hier ist Fußball, das hier sind Dramen!“
BL SB: Man munkelt, dass eine Spielerin von „Randale Bensheim“ ihr Team in Zukunft verstärken wird. Stimmt an diesem Gerücht etwas?
Jana van Grudszinski: „Kein Kommentar.“
BL SB: Eine Frage noch….
Jana van Grudszinski: „Nein, ich muss jetzt zur Dopingkontrolle.“
 

2. Spieltag

Spielbericht: Antifaschistische Blutgrätsche vs. Roter Stern SB
Heute kam es in der HBK-Arena zum Schlagabtausch zwischen den Teams „Antifaschistische Blutgrätsche“ und den Routiniers vom Roten Stern Saarbrücken. Beide Mannschaften standen nach dem 1. Spieltag mit leeren Händen da, so daß dieses Match unbedingt erfolgreich gestaltet werden musste, um einen Fehlstart in die Bunte Liga zu verhindern. Dementsprechend engagiert gingen beide Teams zu Beginn zu Werke, es entwickelte sich ein Spiel mit offenem Visier, bei dem von beiden Seiten oftmals der direkte Weg zum Tor gesucht wurde. Die erste Chance hatten die Blutgrätschen, die die ins Team zurückgekehrte Torwartlegende „Katze“ Nading zum ersten Mal prüften. Der Rote Stern versuchte es mit gefälligem Kombinationsspiel, das in der fünften Spielminute erstmals zum Torerfolg führte: ein über mehrere Stationen vorgetragener Spielzug fand in Peter „Magnet“ Reichhart seinen eiskalten Vollstrecker, der mit seinem sauberen Spannstoß in die linke untere Ecke den Torreigen eröffnete.
Die Antifas antworteten mit wütenden Angriffen, die von der neuformierten Hintermannschaft des Roten Sterns rund um die Rückkehrer Ecker, Pauli-Michel und Farsin „Ayatollah“ Djahazi ein ums andere Mal souverän entschärft werden konnten. Über das Mittelfeld, namentlich Ulinho, Ray und Bernhart, wurden pfeilschnelle Konter eingeleitet, die unter anderem vom Stern-Neueinkauf Sören eiskalt verwertet wurden.
So ging es mit einem 7:0 für den Roten Stern in die Kabinen.
Nach dem Pausentee wechselten die Blutgrätschen einen frischen Mann ein, der sogleich für Belebung im Angriffsspiel sorgte.
Die Tore schossen zunächst aber weiterhin die Mannen in Grün-Schwarz: nach den Stürmern konnten sich nun auch Mittelfeld- und Abwehrspieler in die Torschützenliste eintragen.
Aber auch die sich nie aufgebenden Antifas hatten nun mehr Freiräume, die sie schließlich zu einem fulminanten Doppelschlag in der 50. Spielminute nutzen konnten.
Pünktlich nach 60 Minuten war die stets faire Partie beendet, und der Rote Stern konnte seinen 16:2-Erfolg und den daraus resultierenden zweiten Tabellenplatz gebührend feiern.

Zu unschönen Szenen kam es abseits des grünen Rasens, als „Magnet“ vom Roten Stern den Ligapräsidenten und Ede-van-der-Saar-Spielmacher Moritz mit Blick auf das Zusammentreffen beider Teams am 3. Spieltag verbal attackierte und „mindestens 5 Stück“ ankündigte. Die Liga bleibt also weiter spannend!

Mfg Die Nauwiesbande/Roter Stern

Bilder vom Spiel

Vorbericht: Antifaschistische Blutgrätsche vs. Roter Stern SB
Am Samstag, dem 13.10. kommt es um 16 Uhr in der HBK-Arena zum Showdown zwischen zwei Verlierern des 1. Spieltages: konnten die Red Stars nach dem 3:5 gegen den KFK Meier wenigstens mit der kämpferischen Einstellung zufrieden sein, lecken die Antifas nach der 3:17-Klatsche gegen die WSG immer noch ihre Wunden. Außerdem plagen das Team Personalsorgen, so daß die Wolken am sportlichen Horizont dunkel dräuen.
Ganz anders beim Roten Stern: hier werden viele der arrivierten Kräfte ins Team zurückkehren und alles dafür tun, in einem erwartbar engen Spiel die ersten Punkte einzufahren.

Mfg Roter Stern/Peter

Erstes Flutlichtspiel in der BL SB.
Vorbericht: Leipziger 52 – WSG

Die WSG wird am 2. Spieltag im Leipziger Zentralstadion zu Gast sein. Für die WSG-Bubis kein leichtes Spiel, doch Manager Sammel hat einen Schlachtplan. Die Kampfansage lautet: „Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger in der Abwehr, Bruce Willis im Mittelfeld und Jean Claude van Damme im Sturm.“ Schweres Geschütz gegen die Routiniers.
Spielertrainer Robin will im Dudweiler Wood von Beginn an offensiv spielen. „Mit den Fans im Rücken und großem Selbstvertrauen zum ersten Heimsieg.“
Die Vorfreude bei den Zuschauer ist groß, nicht nur auf ein Spitzenspiel, sondern auch auf Bier und Salzstängchen im Sportheim. Anpfiff ist am 24. 10. gegen 20:00 Uhr.

Moritz

KFK siegt im Derby

*KFK siegt im Spitzenspiel gegen Roter Stern SB
*WSG schlachtet Blutgrätsche mit 17:3 ab

Der erste Spieltag der neugegründeten Bunten Liga Saarbrücken war in vielerlei Hinsicht ein Spektakel. Nicht nur die Spiele, die vor fußballerischen Leckerbissen nur so strotzten, nein, auch das gesamte Umfeld verwandelten die HBK Kampfbahn in einen Hexenkessel. Ligapräsident Moritz von Oranien eröffnete die Festspiele mit seiner Truppe „Ede van der Saar“ gegen die Routiniers „Leipziger 52“. An Lebenserfahrung und taktischem Verständnis den anderen Teams weit überlegen, standen die Ostsympathisanten gegen die anstürmenden Oranjes tief gestaffelt und stachen mit gefährlichem Konterspiel, welches blitzschnell über die Flügel getragen wurde, immer wieder ins Fleisch der noch jungen Hobbytruppe. So war es keine Überraschung, dass die Leipziger am Schluss mit einem klaren 5:2 Sieg den Platz verließen. Positiv hervorzuheben ist hierbei die Tatsache, dass die Leipziger am Samstag aktive Jugendarbeit leisteten und ein Straßenkind in ihre Mannschaft aufnahmen, was von den Spielbeobachtern zwar als mangelnde Professionalität moniert, andererseits als Geste der Menschlichkeit gewürdigt wurde. „Ede van der Saar“ wurde von einem älteren Herrn unterstützt, der sich spontan ins Spielgeschehen einmischte und mit einer kompromisslosen Defensivleistung die sich früh abzeichnende Niederlage der Oranjes
noch in akzeptable Bahnen lenken konnte. Möglicherweise irritierte aber auch nur sein eigenwilliges Sportdress die Leipziger.
Die zweite Begegnung des 1. Spieltags war dann auch schon das Spitzenspiel, das von den ca. 15 Zuschauern mit Vorfreude herbeigesehnt wurde. Die Traditionsmannschaft „Roter Stern Saarbrücken“ traf auf den Lokalrivalen „KFK Meier“. Und wie es sich für ein Lokalderby gehört, war bereits zu Beginn der Partie jede Menge Biss im Spiel. Die KFK bestimmten das Spielgeschehen, die Nauwiesbande, wie Roter Stern liebevoll von seinen Fans genannt wird, verteidigte jedoch kompromisslos und kam zu einigen Konterchancen, die jedoch nicht verwertet werden konnten. Der Halbzeitstand von 2:0 für KFK war daher auch verdient. In der 2. Hälfte der hochklassigen Partie ging „Roter Stern“ dann offensiver zu Werke, lief dadurch jedoch auch immer wieder in Konter. Am Ende stand es 5:3 für KFK, hervorzuheben ist die Leitung von A. Bucklisch in Reihen der Nauwieser, der für 2 der 3 Treffer sorgte und als Spielmacher brillierte. „Roter Stern“ kündigte bereits nach der Partie an, beim Rückspiel den verlorenen Dreier ins kurze Eck zurückholen zu wollen.
Die letzte Begegnung des 1. Spieltages fand zwischen der „Antifaschistischen Blutgrätsche“ und „WSG Kosmos Frischauf Extraluft“ statt. Die Antifa, von Verletzungspech gebeutelt, trat ohne Auswechselspieler an, was sich im Verlauf der Begegnung bemerkbar machen sollte. Die WSG konnte aus dem Vollen schöpfen und schickte ihre Topakteure aufs Feld. Die Partie war noch keine 2 Minuten alt, da führte die WSG durch einen sehenswerten Kunstschuss von Hemmer bereits. So sollte es in den nächsten Minuten weitergehen. In der ersten Hälfte hielt die Antifa noch dagegen und kam zur Halbzeit noch auf 2:5 ran. Doch in der 2. Halbzeit brachen die Aktivisten dann aufgrund der prekären Personalsituation ein und überließen der WSG das Feld. Am Ende stand es 17:3, die „Antifaschistische Blutgrätsche“ erwies sich jedoch als fairer Verlierer und gratulierte dem ersten Tabellenführer der Bunten Liga Saarbrücken. Angesprochen auf den Triumph der WSG meinte Manager Sammel: „Man darf diesen Sieg, obgleich er in der Höhe etwas anderes suggerieren mag, nicht überbewerten. Wir haben in einer Art Fanal ein Ausrufezeichen gesetzt. Wir, die WSG Kosmos Frischauf Extraluft, die wir im Vorfeld als „Bubi WG aus Malstadt“ diskreditiert wurden, haben unsere zahlreichen Kritiker verstummen lassen. Es gilt jetzt, diese Leistungen zu konsolidieren. Was aber im Endeffekt bleibt, sind nur 3 Punkte gegen den Abstieg.“
Alles in Allem also eine runde Sache, dieser erste Spieltag. Es bleibt zu hoffen, dass es mit der Bunten Liga so weitergeht. Denn wie wir alle wissen: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

Cheers, Ben

1.Spieltag // 6. Oktober 2007 @ HBK Bolzplatz
14 Uhr // Edwin van der Saar – Leipziger 52 2:5
15 Uhr // KFK- Roter Stern 5:3
16 Uhr // WSG – Antifaschistische Blutgrätsche 17:3

Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket